Ausgabe Nr. 04/2026 vom 21.01.2026, Fotos: APA-Images / Action Press / Panama Pictures, NDR/Gordon Timpen
„Nord bei Nordwest: Pechmarie“,
Do., 29.1., 20.15 Uhr Das Erste
Hauke Jacobs (Hinnerk Schönemann) mit Hund „Holly“ und seinen Kolleginnen am Strand.
Do., 29.1., 20.15 Uhr Das Erste
Hauke Jacobs (Hinnerk Schönemann) mit Hund „Holly“ und seinen Kolleginnen am Strand.
Hinnerk Schönemann, 51:
„Ich bin abergläubisch“
„Ich bin abergläubisch“
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Mit der „Nord bei Nordwest“- und der „Marie Brand“-Reihe ist Hinnerk Schönemann fest im Fernsehen verankert. Er genießt es.
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Menschen medizinisch zu behandeln, erschien dem am 30. November 1974 in der früheren DDR geborenen Sohn eines Ärztepaares nie erstrebenswert. „Als Kind wollte ich Reptilienzüchter werden oder eine Tierhandlung eröffnen“, erinnert sich Hinnerk Schönemann. „Auch Tierarzt zu werden, hätte mich gereizt, doch dafür war ich in der Schule viel zu schlecht. Mich hätte keine Universität genommen.“
Aber eine Schauspielschule nahm ihn. „Darüber war ich glücklich“, meint er, „denn ich hatte durchschaut, dass mir der Beruf eines Schauspielers viel mehr Abwechslung bieten würde als die Arbeit in einer Tier-Ordination.“
Nachdem der junge Mann die „Hochschule der Künste“ in der deutschen Hauptstadt Berlin mit Erfolg absolviert hatte, ließen die ersten Rollen im Fernsehen nicht lange auf sich warten. Dazwischen trat er aber auch einige Male am Thalia Theater in der Hansestadt Hamburg auf.
Der Durchbruch zur Bekanntheit bei der breiten Masse glückte ihm im Jahr 2008. Als Partner von Mariele Millowitsch, 70, sorgt er seither für die humorvolle Seite der Krimireihe „Marie Brand und …“. Seine großen Auftritte hat er dabei als „Nachläufer“, wenn er sein Sakko auszieht, es seiner Kollegin in die Hand drückt und einem Verdächtigen nachrennt. Zumeist vergeblich.
„Krimifreunde haben mir versichert, dass diese Szenen längst Kult sind“, erzählt Schönemann. „Entstanden ist das Ganze zu Beginn der Reihe, als der Darsteller eines Kriminellen so langsam lief, dass ich improvisieren musste. Also plauderte ich noch kurz mit Mariele, zog mir das Sakko aus und lief erst dann los. Das kam derart gut an und brachte auch das Drehteam zum Lachen, dass wir es als ,Running Gag‘ beibehielten.“
Seit 2014 hat Hinnerk Schönemann mit einer weiteren Krimireihe einen zweiten Fuß fix im deutschsprachigen Bildschirmangebot. In „Nord bei Nordwest“ verkörpert er einen Tierarzt, der früher Polizist war und im Laufe der Zeit wieder in den Beruf als Ermittler zurückkehrt.
Dass er in der ersten Folge einem kollabierten Pudel durch Mund-zu-Schnauze-Beatmung das Leben rettete, sorgte für Aufsehen. „Das zu spielen hat mich keine sonderliche Überwindung gekostet“, versichert Schönemann. „Ich musste nur aufpassen, dass ich das kleine Tier nicht verletze.“
Der liebevolle Darsteller hat in seinem wirklichen Leben drei Kinder von – drei Frauen. Je einen Sohn aus zwei gescheiterten Beziehungen und ein vierjähriges Mädchen aus seiner aktuellen Ehe.
„Meine Frau arbeitet im Filmgeschäft und möchte nicht, dass ihr Name öffentlich gemacht wird“, verrät der Ehemann, ohne etwas zu verraten. Aber er spricht gern darüber, dass er mit der Familie auf einem Bauernhof in der Nähe der Metropole Berlin wohnt. „Ich mache Heu und hacke Holz. Das ist mir lieber als jeder Großstadttrubel. Natur, Ruhe, Familie – mehr Lebensqualität gibt es nicht.“
In die Kirche geht Schönemann nicht, „Ich bin nicht gläubig, dafür abergläubisch. Ich halte mich an Berufsrituale, gehe etwa unter keiner Leiter durch. Aber an Horoskope glaube ich nicht.“
Aber eine Schauspielschule nahm ihn. „Darüber war ich glücklich“, meint er, „denn ich hatte durchschaut, dass mir der Beruf eines Schauspielers viel mehr Abwechslung bieten würde als die Arbeit in einer Tier-Ordination.“
Nachdem der junge Mann die „Hochschule der Künste“ in der deutschen Hauptstadt Berlin mit Erfolg absolviert hatte, ließen die ersten Rollen im Fernsehen nicht lange auf sich warten. Dazwischen trat er aber auch einige Male am Thalia Theater in der Hansestadt Hamburg auf.
Der Durchbruch zur Bekanntheit bei der breiten Masse glückte ihm im Jahr 2008. Als Partner von Mariele Millowitsch, 70, sorgt er seither für die humorvolle Seite der Krimireihe „Marie Brand und …“. Seine großen Auftritte hat er dabei als „Nachläufer“, wenn er sein Sakko auszieht, es seiner Kollegin in die Hand drückt und einem Verdächtigen nachrennt. Zumeist vergeblich.
„Krimifreunde haben mir versichert, dass diese Szenen längst Kult sind“, erzählt Schönemann. „Entstanden ist das Ganze zu Beginn der Reihe, als der Darsteller eines Kriminellen so langsam lief, dass ich improvisieren musste. Also plauderte ich noch kurz mit Mariele, zog mir das Sakko aus und lief erst dann los. Das kam derart gut an und brachte auch das Drehteam zum Lachen, dass wir es als ,Running Gag‘ beibehielten.“
Seit 2014 hat Hinnerk Schönemann mit einer weiteren Krimireihe einen zweiten Fuß fix im deutschsprachigen Bildschirmangebot. In „Nord bei Nordwest“ verkörpert er einen Tierarzt, der früher Polizist war und im Laufe der Zeit wieder in den Beruf als Ermittler zurückkehrt.
Dass er in der ersten Folge einem kollabierten Pudel durch Mund-zu-Schnauze-Beatmung das Leben rettete, sorgte für Aufsehen. „Das zu spielen hat mich keine sonderliche Überwindung gekostet“, versichert Schönemann. „Ich musste nur aufpassen, dass ich das kleine Tier nicht verletze.“
Der liebevolle Darsteller hat in seinem wirklichen Leben drei Kinder von – drei Frauen. Je einen Sohn aus zwei gescheiterten Beziehungen und ein vierjähriges Mädchen aus seiner aktuellen Ehe.
„Meine Frau arbeitet im Filmgeschäft und möchte nicht, dass ihr Name öffentlich gemacht wird“, verrät der Ehemann, ohne etwas zu verraten. Aber er spricht gern darüber, dass er mit der Familie auf einem Bauernhof in der Nähe der Metropole Berlin wohnt. „Ich mache Heu und hacke Holz. Das ist mir lieber als jeder Großstadttrubel. Natur, Ruhe, Familie – mehr Lebensqualität gibt es nicht.“
In die Kirche geht Schönemann nicht, „Ich bin nicht gläubig, dafür abergläubisch. Ich halte mich an Berufsrituale, gehe etwa unter keiner Leiter durch. Aber an Horoskope glaube ich nicht.“
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