Grüner Tee: Seine Farb- und Geschmacksstoffe schützen vor freien Sauerstoffmolekülen, einer der Hauptfeinde der Telomere.
Heidelbeeren, Himbeeren, Brombeeren, Aronia:
Sind starke antioxidative Lebensmittel. Antioxidantien schützen die DNA vor Bruchstellen und verlangsamen die Telomerverkürzung deutlich.
Sind starke antioxidative Lebensmittel. Antioxidantien schützen die DNA vor Bruchstellen und verlangsamen die Telomerverkürzung deutlich.
Walnüsse:
Optimale Kombination aus Omega-3-Fettsäuren, Regelmäßig Walnüsse essen, wird mit längeren Telomeren in Zusammenhang gebracht.
Optimale Kombination aus Omega-3-Fettsäuren, Regelmäßig Walnüsse essen, wird mit längeren Telomeren in Zusammenhang gebracht.
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Was wir essen, beeinflusst nicht nur die Gesundheit. Es wirkt sich nachweislich auf unser Alter aus, wie der Ernährungsberater und Buchautor Markus Berndt erklärt. Er verrät, welche Lebensmittel unsere Körperzellen verjüngen und wie das möglich ist.
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Es klingt wie im Märchen. Gut essen, gut trinken, dabei satt werden und dabei das „Rad der Zeit“ anhalten, vielleicht sogar eine Spur zurückdrehen.
Immer mehr (internationale) Studienergebnisse zeigen deutliche Hinweise, dass bestimmte Lebensmittel die Eigenschaft haben, das Altern unserer Körperzellen zu verlangsamen und das Altern des Körpers zu bremsen.
Wie das möglich ist, erklärt Markus Berndt, 58, akademischer Gesundheitsökonom und Unternehmensberater für betriebliche Gesundheitsförderung (www.markusberndt.at) in Vorträgen, die er unter anderem in der Ärztekammer hält. Selbst mit Mitte vierzig an Diabetes Typ 2 erkrankt, setzte er sich fortan intensiv mit der Ernährung auseinander.
„Ich habe die Wirkung der Makro- und Mikronährstoffe von zahlreichen Lebensmitteln auf unsere Körperzellen analysiert. Dabei habe ich mehr als 150 Lebensmittel identifiziert, die die Zellgesundheit und das Zellalter positiv beeinflussen.
Was wir essen, hat direkten und tiefgreifenden Einfluss auf unseren Körper. Zu den Lebensmitteln, die unsere Zellen schützen, gehören Heidelbeeren, Mandeln, Paradeiser, Zitrusfrüchte und Kakao. Hingegen sind Brokkolisprossen, Spinat, Kürbiskerne, Eier und Ingwer Profis im Reparieren von Zellschäden. Zu Lebensmitteln, die Entzündungen im Körper stoppen, gehören unter anderem Olivenöl, Ingwer, grünes Blattgemüse und Lebensmittel mit Omega-3-Säuren wie Walnüsse, Lachs und Leinsamen.
Beschädigte Zellen werden durch Weizenkeime, Champignons, gereiften Käse, grünen Tee und Kaffee entsorgt“, verrät Berndt, der mittels Lebensumstellung sogar seinen Diabetes erfolgreich bekämpfte (Buchtipp: „Diabetes Adè“).
Die Wirkungen der Lebensmittel auf unsere Körperzellen beeinflussen am Ende, wie lange diese leben, wie alt sie werden. „Das tatsächliche Alter unserer Zellen lässt sich im Labor an den Telomeren ablesen.
Telomere sind eine Art Schutzkappen an den Enden der Chromosomen, die im Zellkern liegen und unsere Gene tragen. Bei jeder Teilung einer Körperzelle verkürzen sich diese Schutzkappen. Sind sie irgendwann zu kurz, kann sich die Zelle nicht mehr teilen und stirbt.“ Kurze Telomere werden mit einer höheren Anfälligkeit für viele Krankheiten in Verbindung gebracht. Wissenschaftler rund um den Globus beschäftigen sich daher mit der Frage, wie die Verkürzung der Telomere gebremst werden kann.
Oder wie sich diese wieder verlängern lassen, damit die Zellen länger jung bleiben. „Die Forschung konnte zeigen, Telomere lassen sich mit Hilfe ausgewählter Lebensmittel verlängern. Dazu gehören Brokkoli, Olivenöl, dunkle Schokolade, Knoblauch, fermentierte Lebensmittel wie Sauerkraut, das asiatische Gewürz Kurkuma und grüner Tee. Menschen, die regelmäßig grünen Tee trinken, haben messbar längere Telomere“, verrät Berndt. Die Beispiele der „verjüngenden“ Lebensmittel zeigt, die Gaumenfreude kommt nicht zu kurz.
„Gut und mit Genuss essen und den Körper vor zu schnellem Altern schützen, das geht Hand in Hand.“ Der Jungbrunnen-Effekt lässt sich nicht nur mit dem, was wir essen, erzielen, sondern wichtig ist auch, wann wir essen. „Wer sich entscheiden kann, seine letzte Mahlzeit bereits am späten Nachmittag zu beenden, idealerweise bis längstens 16 Uhr, entlastet seinen Körper für die Nachtstunden.
Dann hat der Körper in der Nacht keine Verdauungsarbeit zu leisten, sondern kann sich um Wichtiges kümmern. Dazu gehört, Zellmüll zu entfernen, Reparaturen an den Zellen und am Erbgut durchzuführen und vieles andere. Diese Art des Fastens reinigt, erneuert und verjüngt die Zellen messbar.“ Zusätzlich unterstützen ausreichend Schlaf, sportliche Bewegung und ein gutes Sozialleben den Körper bei der „Anti Aging“-Kur.
Wer wissen möchte, wie lang seine Telomere sind, lässt das mit Hilfe einer Trockenblut- oder Speichelanalyse für rund 250 Euro in einem Labor bestimmen. Markus Berndt hat es nach seiner Lebensstilumstellung getan. „Mein biologisches Alter, das wahre Alter meiner Zellen, ist heute um elf Jahre jünger als das Alter auf meiner Geburtsurkunde.“
Drei Lebensmittel, die zeigen, wie sie uns jung halten
Grüner Tee:
Seine Farb- und Geschmacksstoffe schützen vor freien Sauerstoffmolekülen, einer der Hauptfeinde der Telomere. Wer regelmäßig grünen Tee trinkt, hat messbar längere Telomere.
Warum grüner Tee wirkt: Er erhöht die Aktivität der Telomerase. Dieses Enzym kann die Chromosomenenden (Telomere) bei der Zellteilung wieder verlängern und die Zellalterung verlangsamen. Grüner Tee „bändigt“ freie Radikale, senkt stille Entzündungen und verbessert die Blutzuckerregulation.
Tipp: bis zu drei Tassen täglich trinken.
Heidelbeeren, Himbeeren, Brombeeren, Aronia:
Sind starke antioxidative Lebensmittel. Antioxidantien schützen die DNA vor Bruchstellen und
verlangsamen die Telomerverkürzung deutlich.
Warum sie wirken:
Sie reparieren DNA-Schäden, verbessern die Gefäßgesundheit, sind anti-entzündlich.
Tipp: 1 Handvoll täglich, frisch oder tiefgekühlt.
Walnüsse:
Optimale Kombination aus Omega-3-Fettsäuren,
Regelmäßig Walnüsse essen, wird mit längeren Telomeren in Zusammenhang gebracht.
Warum sie wirken: Omega-3 verringert Entzündungsstress, Polyphenole schützen DNA-Strukturen, L-Arginin fördert zelluläre Erholung, ideal für das Gehirn.
Tipp: 3 bis 5 Walnüsse pro Tag, naturbelassen.
„Der Weg der Verjüngung“
Herr Berndt, Sie haben eine App für das Smartphone entwickelt. Wie heißt sie?
„Staying Alive – Forever Young“, zum Herunterladen in den App-Stores für Apple und Android.
Was bietet diese App den Benutzern?
Sie begleitet spielerisch auf dem Weg zur biologischen Verjüngung. Sie hilft, die Gesundheit zu verbessern und auch in fortgeschrittenem Alter, gesund zu altern. Die vielen Rezepte beweisen, der Genuss bleibt nicht auf der Strecke. Dazu gibt es eine Wissensdatenbank über biologisches Altern.
In der App tritt ein Avagotchi auf. Was ist das?
Eine animierte Figur, die das „digitale Spiegelbild“ des Benutzers zeigt. Aufgrund des eigenen Tagesablaufes erhält der Benutzer täglich Information, ob er sich biologisch verjüngt hat oder älter wurde. Die Figur verändert entsprechend das Aussehen.
Gibt es eine Gratisversion?
Die App gibt es sieben Tage kostenlos zum Testen, ohne Verpflichtungen. Mit dem exklusiven Code 90days können WOCHE-Leser die App für 90 Tage kostenlos testen.
Was kostet ein Abo?
Monatlich € 5,90, bei Jahreszahlung
im Voraus kostet es € 58,80.
Ohne Bindung, monatlich kündbar.
Immer mehr (internationale) Studienergebnisse zeigen deutliche Hinweise, dass bestimmte Lebensmittel die Eigenschaft haben, das Altern unserer Körperzellen zu verlangsamen und das Altern des Körpers zu bremsen.
Wie das möglich ist, erklärt Markus Berndt, 58, akademischer Gesundheitsökonom und Unternehmensberater für betriebliche Gesundheitsförderung (www.markusberndt.at) in Vorträgen, die er unter anderem in der Ärztekammer hält. Selbst mit Mitte vierzig an Diabetes Typ 2 erkrankt, setzte er sich fortan intensiv mit der Ernährung auseinander.
„Ich habe die Wirkung der Makro- und Mikronährstoffe von zahlreichen Lebensmitteln auf unsere Körperzellen analysiert. Dabei habe ich mehr als 150 Lebensmittel identifiziert, die die Zellgesundheit und das Zellalter positiv beeinflussen.
Was wir essen, hat direkten und tiefgreifenden Einfluss auf unseren Körper. Zu den Lebensmitteln, die unsere Zellen schützen, gehören Heidelbeeren, Mandeln, Paradeiser, Zitrusfrüchte und Kakao. Hingegen sind Brokkolisprossen, Spinat, Kürbiskerne, Eier und Ingwer Profis im Reparieren von Zellschäden. Zu Lebensmitteln, die Entzündungen im Körper stoppen, gehören unter anderem Olivenöl, Ingwer, grünes Blattgemüse und Lebensmittel mit Omega-3-Säuren wie Walnüsse, Lachs und Leinsamen.
Beschädigte Zellen werden durch Weizenkeime, Champignons, gereiften Käse, grünen Tee und Kaffee entsorgt“, verrät Berndt, der mittels Lebensumstellung sogar seinen Diabetes erfolgreich bekämpfte (Buchtipp: „Diabetes Adè“).
Die Wirkungen der Lebensmittel auf unsere Körperzellen beeinflussen am Ende, wie lange diese leben, wie alt sie werden. „Das tatsächliche Alter unserer Zellen lässt sich im Labor an den Telomeren ablesen.
Telomere sind eine Art Schutzkappen an den Enden der Chromosomen, die im Zellkern liegen und unsere Gene tragen. Bei jeder Teilung einer Körperzelle verkürzen sich diese Schutzkappen. Sind sie irgendwann zu kurz, kann sich die Zelle nicht mehr teilen und stirbt.“ Kurze Telomere werden mit einer höheren Anfälligkeit für viele Krankheiten in Verbindung gebracht. Wissenschaftler rund um den Globus beschäftigen sich daher mit der Frage, wie die Verkürzung der Telomere gebremst werden kann.
Oder wie sich diese wieder verlängern lassen, damit die Zellen länger jung bleiben. „Die Forschung konnte zeigen, Telomere lassen sich mit Hilfe ausgewählter Lebensmittel verlängern. Dazu gehören Brokkoli, Olivenöl, dunkle Schokolade, Knoblauch, fermentierte Lebensmittel wie Sauerkraut, das asiatische Gewürz Kurkuma und grüner Tee. Menschen, die regelmäßig grünen Tee trinken, haben messbar längere Telomere“, verrät Berndt. Die Beispiele der „verjüngenden“ Lebensmittel zeigt, die Gaumenfreude kommt nicht zu kurz.
„Gut und mit Genuss essen und den Körper vor zu schnellem Altern schützen, das geht Hand in Hand.“ Der Jungbrunnen-Effekt lässt sich nicht nur mit dem, was wir essen, erzielen, sondern wichtig ist auch, wann wir essen. „Wer sich entscheiden kann, seine letzte Mahlzeit bereits am späten Nachmittag zu beenden, idealerweise bis längstens 16 Uhr, entlastet seinen Körper für die Nachtstunden.
Dann hat der Körper in der Nacht keine Verdauungsarbeit zu leisten, sondern kann sich um Wichtiges kümmern. Dazu gehört, Zellmüll zu entfernen, Reparaturen an den Zellen und am Erbgut durchzuführen und vieles andere. Diese Art des Fastens reinigt, erneuert und verjüngt die Zellen messbar.“ Zusätzlich unterstützen ausreichend Schlaf, sportliche Bewegung und ein gutes Sozialleben den Körper bei der „Anti Aging“-Kur.
Wer wissen möchte, wie lang seine Telomere sind, lässt das mit Hilfe einer Trockenblut- oder Speichelanalyse für rund 250 Euro in einem Labor bestimmen. Markus Berndt hat es nach seiner Lebensstilumstellung getan. „Mein biologisches Alter, das wahre Alter meiner Zellen, ist heute um elf Jahre jünger als das Alter auf meiner Geburtsurkunde.“
Drei Lebensmittel, die zeigen, wie sie uns jung halten
Grüner Tee:
Seine Farb- und Geschmacksstoffe schützen vor freien Sauerstoffmolekülen, einer der Hauptfeinde der Telomere. Wer regelmäßig grünen Tee trinkt, hat messbar längere Telomere.
Warum grüner Tee wirkt: Er erhöht die Aktivität der Telomerase. Dieses Enzym kann die Chromosomenenden (Telomere) bei der Zellteilung wieder verlängern und die Zellalterung verlangsamen. Grüner Tee „bändigt“ freie Radikale, senkt stille Entzündungen und verbessert die Blutzuckerregulation.
Tipp: bis zu drei Tassen täglich trinken.
Heidelbeeren, Himbeeren, Brombeeren, Aronia:
Sind starke antioxidative Lebensmittel. Antioxidantien schützen die DNA vor Bruchstellen und
verlangsamen die Telomerverkürzung deutlich.
Warum sie wirken:
Sie reparieren DNA-Schäden, verbessern die Gefäßgesundheit, sind anti-entzündlich.
Tipp: 1 Handvoll täglich, frisch oder tiefgekühlt.
Walnüsse:
Optimale Kombination aus Omega-3-Fettsäuren,
Regelmäßig Walnüsse essen, wird mit längeren Telomeren in Zusammenhang gebracht.
Warum sie wirken: Omega-3 verringert Entzündungsstress, Polyphenole schützen DNA-Strukturen, L-Arginin fördert zelluläre Erholung, ideal für das Gehirn.
Tipp: 3 bis 5 Walnüsse pro Tag, naturbelassen.
„Der Weg der Verjüngung“
Herr Berndt, Sie haben eine App für das Smartphone entwickelt. Wie heißt sie?
„Staying Alive – Forever Young“, zum Herunterladen in den App-Stores für Apple und Android.
Was bietet diese App den Benutzern?
Sie begleitet spielerisch auf dem Weg zur biologischen Verjüngung. Sie hilft, die Gesundheit zu verbessern und auch in fortgeschrittenem Alter, gesund zu altern. Die vielen Rezepte beweisen, der Genuss bleibt nicht auf der Strecke. Dazu gibt es eine Wissensdatenbank über biologisches Altern.
In der App tritt ein Avagotchi auf. Was ist das?
Eine animierte Figur, die das „digitale Spiegelbild“ des Benutzers zeigt. Aufgrund des eigenen Tagesablaufes erhält der Benutzer täglich Information, ob er sich biologisch verjüngt hat oder älter wurde. Die Figur verändert entsprechend das Aussehen.
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