Ausgabe Nr. 03/2026 vom 14.01.2026, Fotos: Thomas&Thomas, ORF/ZDF/Michael Marhoffer, ORF/ZDF/Marc Reimann
Katharina Böhm, 61:
„Früher war ich eine Gauklerin“
„Früher war ich eine Gauklerin“
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Seit 14 Jahren und jetzt zum 100. Mal ermittelt Katharina Böhm als „Chefin“. Im Elternhaus hat sie Ruhe gefunden.
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Ihr Opa väterlicherseits war der weltberühmte Dirigent Karl Böhm, ihre Oma die Opernsängerin Thea Linhard-Böhm. Ihr Papa war der „kaiserliche“ Karlheinz Böhm aus der „Sissi“-Trilogie, ihre Mama die polnische Darstellerin Barbara Lass.
Die Chancen Katharina Böhms, am 20. November 1964 in Lugano (Schweiz) geboren, einmal einen anderen Beruf zu ergreifen als einen künstlerischen, waren somit gering. Folgerichtig stand sie bereits mit zwölf Jahren in der Schweizer Serie „Heidi“ als Klara vor der Kamera.
„Dieses Engagement bekam ich durch reinen Zufall“, erzählt sie. „Ich begleitete meinen Vater, als er eine Rolle absagte. Die haben mich gefragt, ob ich eine Rolle
spielen wolle. Ich hab‘ mich nicht getraut, Nein zu sagen. So bin ich in den Beruf hineingerutscht. Rasch habe ich festgestellt, dass es mich glücklich macht, wenn ich spielen darf.“
G‘scheit gelernt hat die Österreicherin das Handwerk später in der Wiener Schauspielschule Krauss. Bekannt wurde sie anschließend durch eine Rolle in der beliebten Serie „Das Erbe der Guldenburgs“. Doch „Kathi“ Böhm feierte auch Erfolge auf den Bühnenbrettern, etwa als Ensemblemitglied im Theater in der Josefstadt in Wien. In Italien arbeitete sie wieder vor der Kamera und verkörperte in der auf den Krimiromanen von Andrea Camillieri basierenden Reihe „Commissario Montalbano“ dessen Freundin.
Im Jahr 2012 war es dann soweit.
Katharina Böhm wurde als „Die Chefin“ zur ersten weiblichen „Heldin“ der Freitagkrimis. Anfängliche Skepsis gegenüber der Emittlerin „Vera Lanz“ spielte sie souverän an die Wand, die Serie wurde zum Dauerbrenner. Und dieser Tage steht bereits die 100. Folge auf dem Programm.
Für andere Rollen bleibt ihr da kaum noch Zeit. „An Angeboten mangelt es nicht“, betont sie. „Aber ich arbeite acht Monate jährlich an der Serie. Ich spreche
zwar kaum über mein Privatleben, doch ich habe eines. An erster Stelle meinen 28jährigen Sohn Sam.“ Dessen Vater die Mutter geheimhält. Der Regisseur Rick Ostermann, mit dem sie vor fast zwei Jahrzehnten liiert war, ist es jedenfalls nicht.
Ihr jetziges Glück beruht zu einem gewichtigen Teil auf der „Chefin“. „Früher war ich eine Gauklerin und viel unterwegs. Zum ersten Mal habe ich nun 14 Jahre an einem Ort verbracht, was mich sehr erfüllt.“
„Kathi“ Böhm lebt in ihrem Elternhaus bei München (D). „Das ist mein Nest, das sind meine Wurzeln – mit vielen Erinnerungsstücken. Ich liebe etwa den Ohrensessel meines Papas. Den hat er seinerzeit im Schweizer Lugano gekauft, wo ich auf die Welt kam.“
Die Chancen Katharina Böhms, am 20. November 1964 in Lugano (Schweiz) geboren, einmal einen anderen Beruf zu ergreifen als einen künstlerischen, waren somit gering. Folgerichtig stand sie bereits mit zwölf Jahren in der Schweizer Serie „Heidi“ als Klara vor der Kamera.
„Dieses Engagement bekam ich durch reinen Zufall“, erzählt sie. „Ich begleitete meinen Vater, als er eine Rolle absagte. Die haben mich gefragt, ob ich eine Rolle
spielen wolle. Ich hab‘ mich nicht getraut, Nein zu sagen. So bin ich in den Beruf hineingerutscht. Rasch habe ich festgestellt, dass es mich glücklich macht, wenn ich spielen darf.“
G‘scheit gelernt hat die Österreicherin das Handwerk später in der Wiener Schauspielschule Krauss. Bekannt wurde sie anschließend durch eine Rolle in der beliebten Serie „Das Erbe der Guldenburgs“. Doch „Kathi“ Böhm feierte auch Erfolge auf den Bühnenbrettern, etwa als Ensemblemitglied im Theater in der Josefstadt in Wien. In Italien arbeitete sie wieder vor der Kamera und verkörperte in der auf den Krimiromanen von Andrea Camillieri basierenden Reihe „Commissario Montalbano“ dessen Freundin.
Im Jahr 2012 war es dann soweit.
Katharina Böhm wurde als „Die Chefin“ zur ersten weiblichen „Heldin“ der Freitagkrimis. Anfängliche Skepsis gegenüber der Emittlerin „Vera Lanz“ spielte sie souverän an die Wand, die Serie wurde zum Dauerbrenner. Und dieser Tage steht bereits die 100. Folge auf dem Programm.
Für andere Rollen bleibt ihr da kaum noch Zeit. „An Angeboten mangelt es nicht“, betont sie. „Aber ich arbeite acht Monate jährlich an der Serie. Ich spreche
zwar kaum über mein Privatleben, doch ich habe eines. An erster Stelle meinen 28jährigen Sohn Sam.“ Dessen Vater die Mutter geheimhält. Der Regisseur Rick Ostermann, mit dem sie vor fast zwei Jahrzehnten liiert war, ist es jedenfalls nicht.
Ihr jetziges Glück beruht zu einem gewichtigen Teil auf der „Chefin“. „Früher war ich eine Gauklerin und viel unterwegs. Zum ersten Mal habe ich nun 14 Jahre an einem Ort verbracht, was mich sehr erfüllt.“
„Kathi“ Böhm lebt in ihrem Elternhaus bei München (D). „Das ist mein Nest, das sind meine Wurzeln – mit vielen Erinnerungsstücken. Ich liebe etwa den Ohrensessel meines Papas. Den hat er seinerzeit im Schweizer Lugano gekauft, wo ich auf die Welt kam.“
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