Ausgabe Nr. 51/2025 vom 17.12.2025, Fotos: zvg, Facebook, AdobeStock, Instagram, AdobeStock, APA-Images, zvg, Privat, Stefan Gergely, UTownCreatives, APA-Images, AdobeStock, facebook, AdobeStock, Pressefoto Scharinger © Daniel Scharinger, instagram
Macht erst ein Christbaum das Weihnachtsfest perfekt?
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Er verströmt den herrlich frischen Duft des Waldes und ist der strahlende Mittelpunkt des Weihnachtsfestes. Daher wird meist großer Wert darauf gelegt, den Christbaum ordentlich zu schmücken. Zuweilen wird aber auch auf einen Plastikbaum zurückgegriffen, weil er
seine Nadeln nicht abwirft und er wiederverwendbar ist, oder es wird gar darauf verzichtet.
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„Jedes Jahr wird entschieden, welche Farbe die Kugeln am Baum haben sollen“
Rebecca Immanuel, 55, Schauspielerin und Sängerin
Ein nach Tanne duftender Christbaum gehört für mich zu Weihnachten wie die Sonne zum Sommer. Der Baum ist einmal kleiner, dann wieder etwas größer, er wird aber immer gemeinsam mit den Liebsten ausgesucht.
Wir kaufen ihn jedes Jahr beim selben Händler,
der einen guten Humor hat und den Christbaum-Kauf zu einem lustigen Erlebnis werden lässt.
Da ich über eine große Weihnachtskugel-Sammlung verfüge, entscheiden wir jedes Jahr neu, ob er in Rosé-Farben, geschmackvollem Silber-Weiß oder wie in diesem Jahr – traditionell in Rot-Gold erstrahlt“, sagt Rebecca Immanuel, die ab 7. Jänner in ORF2 in neuen „Bergdoktor“-Folgen zu sehen ist.
„Darüberhinaus lieben wir es, in der Weihnachtszeit zu basteln, zu backen, zu singen und wir genießen, warm eingepackt, die Spaziergänge in der Natur.
Da Weihnachten durch die Geburt Jesu Christi das Fest der Liebe und des Lichtes ist, ist es mein Lieblingsfest, das ich mit der Familie und mit Freunden feiere.“
„Wir schneiden den Christbaum selbst“
Stefanie Hertel, 46, Sängerin & Moderatorin
Natürlich und unbedingt gehört ein Christbaum bei uns dazu. Wir schneiden ihn jedes Jahr selbst. Am Nachmittag des Heiligen Abends wird der Baum dann von Johanna, Lanny und mir geschmückt – mit echten Kerzen und traditioneller Handwerkskunst aus dem Vogtland und dem Erzgebirge.“
„Heuer gibt es keinen Christbaum“
Kristina Inhof, 37, Moderatorin
Wir verzichten dieses Jahr schweren Herzens auf einen Christbaum. Unsere 20 Monate junge Tochter räumt Gegenstände leidenschaftlich gerne von A nach B. Im Grunde wären demzufolge auch der Christbaum beziehungsweise seine Kugeln vor ihr nicht sicher.
Um uns diesen Stress zu ersparen, fahren wir diesmal lieber auf Besuch zu Oma und Opa (lacht). Im kommenden Jahr habe ich allerdings viel vor. Dann wird ein prächtiger Christbaum im Wohnzimmer
stehen und die Augen unserer Tochter sollen strahlen.“
„Unsere Nordmann-Tanne kommt aus dem Waldviertel“
Barbara Wussow, 64, Schauspielerin
Für unsere Familie gehört der Christbaum selbstverständlich zum Weihnachtsfest. Seit rund 30 Jahren beziehen wir unseren Baum aus dem südlichen Waldviertel (NÖ) – eine wunderschöne dunkelgrüne Nordmann-Tanne, die etwa 3,50 Meter hoch ist.
Geschmückt wird unser Baum traditionell mit Kerzen, Kugeln, Windbäckerei, Holzspielzeug und vor allem, was einen echten Wiener Christbaum ausmacht,
mit Zuckerln. Und wie es seit jeher bei uns Brauch ist, schmückt das ,Christkind‘ den Baum – in Form von
Barbara und Albert.
Der Christbaum sorgt bis zum 2. Februar, bis Maria Lichtmess, für eine festliche Stimmung in unserem
heimeligen Wohnzimmer.“
„Ohne Baum gibt es kein Weihnachten“
Andreas Vitásek, 69, Kabarettist und Schauspieler
Ein Weihnachten ohne Christbaum geht gar nicht. Und obwohl jedes Mal unterschiedliche Variationen durchdiskutiert werden – kleiner Baum, lebender Baum, künstlicher Baum – es wird jedes Mal eine große heimische Tanne, deren Wipfel beziehungsweise der Weihnachtsstern die Decke berührt.
Nur der Christbaumschmuck hat sich im Lauf der Jahre verändert. Er wurde weniger, dafür besteht er aus ausgewählt schönen Christbaumkugeln und Figuren, es gibt mehrere Weihnachts-Möpse – wir sind große Mops-Freunde –, dafür fehlen Süßigkeiten.
Und an Stelle von Kerzen verwenden wir aus Sicherheitsgründen eine Lichterkette. Aber Sternspritzer sind natürlich Pflicht.“
„Unser Baum muss mehrere Spitzen haben“
Alex Kristan, 53, Komiker und Parodist
Zum Weihnachtsfest ist bei uns ein Christbaum unverzichtbar. Wir haben immer eine ungefähr 2,40 Meter hohe Tanne aus der Steiermark, die wir seit vielen Jahren immer beim gleichen Weihnachtsbaum-Verkäufer in unserem Ort holen. Das Aussuchen überlasse ich allerdings grundsätzlich meiner Frau, da sie äußerst
konkrete Vorstellungen hat.
Denn der Baum muss oben mehrere Spitzen haben, damit man einen großen Engel, der Teil des Baumschmuckes ist, platzieren kann.
Beim Schmücken darf ich assistieren, aber nur, wenn es um das Verlegen der Lichterkette geht. Ansonsten
behängt meine Frau den Baum.
Generell legen wir Wert auf einen traditionellen Christbaumschmuck von unseren Omas.
Dazu gehören dann noch Selbstgebasteltes von unserer Tochter, rote Christbaumkugeln und Samt-
maschen, Strohsterne, Schokoschirme und Windbäckerei sowie echte Kerzen. Die dürfen dann
bei der Bescherung genausowenig fehlen wie die Sternspritzer.“
„Wir haben seit Jahren einen Plastikbaum“
Semino Rossi, 63, Sänger
Ein Christbaum muss sein, aber nicht unbedingt ein echter. Wir haben bei uns zuhause seit vielen Jahren einen Plastikbaum. Bei der Dekoration darf es bei mir immer bunt und glitzernd sein.
Das Wichtigste ist für uns jedoch, dass zu Weihnachten die ganze Familie beisammen ist. Die leuchtenden Augen unserer Enkelkinder, wenn sie den geschmückten Baum sehen, sind das Schönste am Heiligen Abend.“
„Wir stapfen in den Wald und fällen einen Baum“
Luise Bähr, 46, Schauspielerin
Ich liebe Traditionen und eine davon in unserer Familie ist, in der Adventzeit in den Wald zu stapfen und selbst einen Christbaum zu fällen.
Bei all der Hektik und dem Trubel ist es für mich eine willkommene Abwechslung, in der Natur zur Ruhe zu kommen – das ist eine besinnliche Auszeit mit Abenteuerfaktor.
Unser Weihnachtsbaum kann viele Geschichten erzählen, weil er mit geerbten Anhängern und Schmuck aus aller Welt behängt wird. Wir sind viel unterwegs und von jeder Reise bringen wir einen Anhänger mit.
Beim gemeinsamen Schmücken schwelgen wir dann in
schönen Erinnerungen.“
„Ich habe keinen Christbaum“
Fifi Pissecker, 60, Kabarettist
Ich habe ehrlicherweise keinen Christbaum. Das
Einzige, was ich zu Weihnachten immer mache, sind
Kokos-Busserl. Das liebe ich, schalte mir Weihnachtsmusik ein, bin alleine zu Hause, backe ein paar Bleche voll und verpacke die Busserln schön.
Weihnachten hat für mich aber an Bedeutung verloren, als mein Vater verstorben ist, danach meine Oma, die bei uns gewohnt hat, und vor 15 Jahren meine Mutter.
Da hat es sich schon sehr gelichtet und der Zusammenhalt war nicht mehr da. Aber ich genieße den Weihnachtsabend bei meiner Familie mit meinen Nichten und Neffen – und vor allem jetzt mit
den beiden Groß-Nichten.“
„Mein künstlicher Baum ist fast nicht zu sehen“
Monika Gruber, 54, Kabarettistin und Schauspielerin
Am Heiligen Abend bin ich bei meinem jüngeren Bruder und dessen Frau eingeladen. Die haben selbstverständlich einen echten Christbaum – eine Tanne. Am ersten Weihnachtsfeiertag sind dann alle bei mir zu Gast. Für das Schmücken der Tafel nehme ich mir bereits einige Tage vorher ein paar Stunden Zeit.
Ich habe zwar einen künstlichen Baum, an dem aber so viel hängt, dass vom Grün fast nichts mehr zu sehen und kaum zu merken ist, dass er nicht echt ist. Am zweiten Weihnachtsfeiertag gehe ich zum Gottesdienst. Danach beginnen die Aufräumarbeiten und meistens
treffen wir uns später wieder bei den Eltern zum Resterlessen.
In diesem Jahr lasse ich meinen Baum und die Tischdeko bis 5. Jänner stehen, denn an diesem Tag habe ich mit meiner Kartenspielrunde noch einen Schrottwichtel-Abend geplant.“ (Anmerkung: „Schrottwichteln“ ist eine lustige Tradition, bei der jeder eine verpackte Kuriosität mitbringt und die Geschenke durch Auslosen oder Würfeln verteilt werden.)
„Ich wähle den Baum im Herbst aus“
Markus Unterladstätter (49), „Die jungen Zillertaler“
Wir stehen jedes Jahr mehr als 150 Mal auf der Bühne und reisen quer durch den deutschsprachigen Raum. Am Heiligen Abend sind wir in ,Weihnachten auf Gut Aiderbichl‘ (ORF2, 20.15 Uhr) zu sehen. Die
Sendung wurde aufgezeichnet, daher kann ich selbst Weihnachten daheim in Ruhe feiern. Diese Tage sind für mich etwas Heiliges. Ich liebe die Weihnachtszeit und die Vorbereitung darauf.
Bei uns wird schon im November das ganze Haus geschmückt und im Garten leuchtet und glitzert es. Unser Christbaum ist ein Tiroler aus dem Nachbardorf. Ich wähle ihn schon im Herbst aus, kurz vor Weihnachten wird er dann geholt und aufgestellt. Er ist etwa dreieinhalb Meter hoch. Geschmückt wird er mit gut 400 Kugeln und rund 5.000 Lichtern. Allein das Aufstellen des Baumes ist schon ein Fest. Wir brauchen den ganzen Tag dafür und genießen jeden Moment.
Der Heilige Abend beginnt für uns schon am Vormittag. Wir treffen uns zu dritt bei mir zuhause auf ein Gläschen und ein paar Brötchen, bevor jeder den Abend mit seiner Familie verbringt – ohne Scheinwerfer, ohne Applaus – nur mit Familie, Wärme und Weihnachtszauber.“
„Der Christbaum gehört dazu“
Katharina Truppe, 29, Schirennläuferin
Mir bedeutet der Christbaum viel, ohne ihn könnte ich mir Weihnachten gar nicht vorstellen. Wie jedes Jahr werde ich auch diesmal die Weihnachtsfeiertage auf dem Bauernhof meiner Eltern, dem „Zwanzgerhof“ in Altfinkenstein in Kärnten verbringen. Dort steht unser Christbaum immer im Wohnzimmer.
Am Heiligen Abend schmücke ich ihn gemeinsam mit den Eltern und meinen beiden Geschwistern – das ist unsere langjährige und liebgewordene Tradition.“
„Ich liebe es, den Baum mit Strohsternen zu behängen“
Patricia Aulitzky, 46, Schauspielerin
Ja, für mich gehört ein Weihnachtsbaum schon dazu – und Schnee im besten Fall, obwohl das ja eher
seltener der Fall ist. Ich hab‘ einmal in Brasilien Weihnachten gefeiert, aber damals gingen mir die schwitzenden Weihnachtsmänner auf die Nerven.
Bei der Größe unseres Baumes kommt es darauf an, in welchem Raum wir feiern.
Das ist bei uns von Jahr zu Jahr verschieden.
Ich liebe es, den Baum mit Strohsternen und alten Weihnachtskugeln zu dekorieren. Natürlich wird der Christbaum vom ,Christkind’ geschmückt, dann läutet irgendwann ein kleines Glöckchen und es dürfen der schön geschmückte Baum, die Wunderkerzen
und die Geschenke bestaunt werden.“
Rebecca Immanuel, 55, Schauspielerin und Sängerin
Ein nach Tanne duftender Christbaum gehört für mich zu Weihnachten wie die Sonne zum Sommer. Der Baum ist einmal kleiner, dann wieder etwas größer, er wird aber immer gemeinsam mit den Liebsten ausgesucht.
Wir kaufen ihn jedes Jahr beim selben Händler,
der einen guten Humor hat und den Christbaum-Kauf zu einem lustigen Erlebnis werden lässt.
Da ich über eine große Weihnachtskugel-Sammlung verfüge, entscheiden wir jedes Jahr neu, ob er in Rosé-Farben, geschmackvollem Silber-Weiß oder wie in diesem Jahr – traditionell in Rot-Gold erstrahlt“, sagt Rebecca Immanuel, die ab 7. Jänner in ORF2 in neuen „Bergdoktor“-Folgen zu sehen ist.
„Darüberhinaus lieben wir es, in der Weihnachtszeit zu basteln, zu backen, zu singen und wir genießen, warm eingepackt, die Spaziergänge in der Natur.
Da Weihnachten durch die Geburt Jesu Christi das Fest der Liebe und des Lichtes ist, ist es mein Lieblingsfest, das ich mit der Familie und mit Freunden feiere.“
„Wir schneiden den Christbaum selbst“
Stefanie Hertel, 46, Sängerin & Moderatorin
Natürlich und unbedingt gehört ein Christbaum bei uns dazu. Wir schneiden ihn jedes Jahr selbst. Am Nachmittag des Heiligen Abends wird der Baum dann von Johanna, Lanny und mir geschmückt – mit echten Kerzen und traditioneller Handwerkskunst aus dem Vogtland und dem Erzgebirge.“
„Heuer gibt es keinen Christbaum“
Kristina Inhof, 37, Moderatorin
Wir verzichten dieses Jahr schweren Herzens auf einen Christbaum. Unsere 20 Monate junge Tochter räumt Gegenstände leidenschaftlich gerne von A nach B. Im Grunde wären demzufolge auch der Christbaum beziehungsweise seine Kugeln vor ihr nicht sicher.
Um uns diesen Stress zu ersparen, fahren wir diesmal lieber auf Besuch zu Oma und Opa (lacht). Im kommenden Jahr habe ich allerdings viel vor. Dann wird ein prächtiger Christbaum im Wohnzimmer
stehen und die Augen unserer Tochter sollen strahlen.“
„Unsere Nordmann-Tanne kommt aus dem Waldviertel“
Barbara Wussow, 64, Schauspielerin
Für unsere Familie gehört der Christbaum selbstverständlich zum Weihnachtsfest. Seit rund 30 Jahren beziehen wir unseren Baum aus dem südlichen Waldviertel (NÖ) – eine wunderschöne dunkelgrüne Nordmann-Tanne, die etwa 3,50 Meter hoch ist.
Geschmückt wird unser Baum traditionell mit Kerzen, Kugeln, Windbäckerei, Holzspielzeug und vor allem, was einen echten Wiener Christbaum ausmacht,
mit Zuckerln. Und wie es seit jeher bei uns Brauch ist, schmückt das ,Christkind‘ den Baum – in Form von
Barbara und Albert.
Der Christbaum sorgt bis zum 2. Februar, bis Maria Lichtmess, für eine festliche Stimmung in unserem
heimeligen Wohnzimmer.“
„Ohne Baum gibt es kein Weihnachten“
Andreas Vitásek, 69, Kabarettist und Schauspieler
Ein Weihnachten ohne Christbaum geht gar nicht. Und obwohl jedes Mal unterschiedliche Variationen durchdiskutiert werden – kleiner Baum, lebender Baum, künstlicher Baum – es wird jedes Mal eine große heimische Tanne, deren Wipfel beziehungsweise der Weihnachtsstern die Decke berührt.
Nur der Christbaumschmuck hat sich im Lauf der Jahre verändert. Er wurde weniger, dafür besteht er aus ausgewählt schönen Christbaumkugeln und Figuren, es gibt mehrere Weihnachts-Möpse – wir sind große Mops-Freunde –, dafür fehlen Süßigkeiten.
Und an Stelle von Kerzen verwenden wir aus Sicherheitsgründen eine Lichterkette. Aber Sternspritzer sind natürlich Pflicht.“
„Unser Baum muss mehrere Spitzen haben“
Alex Kristan, 53, Komiker und Parodist
Zum Weihnachtsfest ist bei uns ein Christbaum unverzichtbar. Wir haben immer eine ungefähr 2,40 Meter hohe Tanne aus der Steiermark, die wir seit vielen Jahren immer beim gleichen Weihnachtsbaum-Verkäufer in unserem Ort holen. Das Aussuchen überlasse ich allerdings grundsätzlich meiner Frau, da sie äußerst
konkrete Vorstellungen hat.
Denn der Baum muss oben mehrere Spitzen haben, damit man einen großen Engel, der Teil des Baumschmuckes ist, platzieren kann.
Beim Schmücken darf ich assistieren, aber nur, wenn es um das Verlegen der Lichterkette geht. Ansonsten
behängt meine Frau den Baum.
Generell legen wir Wert auf einen traditionellen Christbaumschmuck von unseren Omas.
Dazu gehören dann noch Selbstgebasteltes von unserer Tochter, rote Christbaumkugeln und Samt-
maschen, Strohsterne, Schokoschirme und Windbäckerei sowie echte Kerzen. Die dürfen dann
bei der Bescherung genausowenig fehlen wie die Sternspritzer.“
„Wir haben seit Jahren einen Plastikbaum“
Semino Rossi, 63, Sänger
Ein Christbaum muss sein, aber nicht unbedingt ein echter. Wir haben bei uns zuhause seit vielen Jahren einen Plastikbaum. Bei der Dekoration darf es bei mir immer bunt und glitzernd sein.
Das Wichtigste ist für uns jedoch, dass zu Weihnachten die ganze Familie beisammen ist. Die leuchtenden Augen unserer Enkelkinder, wenn sie den geschmückten Baum sehen, sind das Schönste am Heiligen Abend.“
„Wir stapfen in den Wald und fällen einen Baum“
Luise Bähr, 46, Schauspielerin
Ich liebe Traditionen und eine davon in unserer Familie ist, in der Adventzeit in den Wald zu stapfen und selbst einen Christbaum zu fällen.
Bei all der Hektik und dem Trubel ist es für mich eine willkommene Abwechslung, in der Natur zur Ruhe zu kommen – das ist eine besinnliche Auszeit mit Abenteuerfaktor.
Unser Weihnachtsbaum kann viele Geschichten erzählen, weil er mit geerbten Anhängern und Schmuck aus aller Welt behängt wird. Wir sind viel unterwegs und von jeder Reise bringen wir einen Anhänger mit.
Beim gemeinsamen Schmücken schwelgen wir dann in
schönen Erinnerungen.“
„Ich habe keinen Christbaum“
Fifi Pissecker, 60, Kabarettist
Ich habe ehrlicherweise keinen Christbaum. Das
Einzige, was ich zu Weihnachten immer mache, sind
Kokos-Busserl. Das liebe ich, schalte mir Weihnachtsmusik ein, bin alleine zu Hause, backe ein paar Bleche voll und verpacke die Busserln schön.
Weihnachten hat für mich aber an Bedeutung verloren, als mein Vater verstorben ist, danach meine Oma, die bei uns gewohnt hat, und vor 15 Jahren meine Mutter.
Da hat es sich schon sehr gelichtet und der Zusammenhalt war nicht mehr da. Aber ich genieße den Weihnachtsabend bei meiner Familie mit meinen Nichten und Neffen – und vor allem jetzt mit
den beiden Groß-Nichten.“
„Mein künstlicher Baum ist fast nicht zu sehen“
Monika Gruber, 54, Kabarettistin und Schauspielerin
Am Heiligen Abend bin ich bei meinem jüngeren Bruder und dessen Frau eingeladen. Die haben selbstverständlich einen echten Christbaum – eine Tanne. Am ersten Weihnachtsfeiertag sind dann alle bei mir zu Gast. Für das Schmücken der Tafel nehme ich mir bereits einige Tage vorher ein paar Stunden Zeit.
Ich habe zwar einen künstlichen Baum, an dem aber so viel hängt, dass vom Grün fast nichts mehr zu sehen und kaum zu merken ist, dass er nicht echt ist. Am zweiten Weihnachtsfeiertag gehe ich zum Gottesdienst. Danach beginnen die Aufräumarbeiten und meistens
treffen wir uns später wieder bei den Eltern zum Resterlessen.
In diesem Jahr lasse ich meinen Baum und die Tischdeko bis 5. Jänner stehen, denn an diesem Tag habe ich mit meiner Kartenspielrunde noch einen Schrottwichtel-Abend geplant.“ (Anmerkung: „Schrottwichteln“ ist eine lustige Tradition, bei der jeder eine verpackte Kuriosität mitbringt und die Geschenke durch Auslosen oder Würfeln verteilt werden.)
„Ich wähle den Baum im Herbst aus“
Markus Unterladstätter (49), „Die jungen Zillertaler“
Wir stehen jedes Jahr mehr als 150 Mal auf der Bühne und reisen quer durch den deutschsprachigen Raum. Am Heiligen Abend sind wir in ,Weihnachten auf Gut Aiderbichl‘ (ORF2, 20.15 Uhr) zu sehen. Die
Sendung wurde aufgezeichnet, daher kann ich selbst Weihnachten daheim in Ruhe feiern. Diese Tage sind für mich etwas Heiliges. Ich liebe die Weihnachtszeit und die Vorbereitung darauf.
Bei uns wird schon im November das ganze Haus geschmückt und im Garten leuchtet und glitzert es. Unser Christbaum ist ein Tiroler aus dem Nachbardorf. Ich wähle ihn schon im Herbst aus, kurz vor Weihnachten wird er dann geholt und aufgestellt. Er ist etwa dreieinhalb Meter hoch. Geschmückt wird er mit gut 400 Kugeln und rund 5.000 Lichtern. Allein das Aufstellen des Baumes ist schon ein Fest. Wir brauchen den ganzen Tag dafür und genießen jeden Moment.
Der Heilige Abend beginnt für uns schon am Vormittag. Wir treffen uns zu dritt bei mir zuhause auf ein Gläschen und ein paar Brötchen, bevor jeder den Abend mit seiner Familie verbringt – ohne Scheinwerfer, ohne Applaus – nur mit Familie, Wärme und Weihnachtszauber.“
„Der Christbaum gehört dazu“
Katharina Truppe, 29, Schirennläuferin
Mir bedeutet der Christbaum viel, ohne ihn könnte ich mir Weihnachten gar nicht vorstellen. Wie jedes Jahr werde ich auch diesmal die Weihnachtsfeiertage auf dem Bauernhof meiner Eltern, dem „Zwanzgerhof“ in Altfinkenstein in Kärnten verbringen. Dort steht unser Christbaum immer im Wohnzimmer.
Am Heiligen Abend schmücke ich ihn gemeinsam mit den Eltern und meinen beiden Geschwistern – das ist unsere langjährige und liebgewordene Tradition.“
„Ich liebe es, den Baum mit Strohsternen zu behängen“
Patricia Aulitzky, 46, Schauspielerin
Ja, für mich gehört ein Weihnachtsbaum schon dazu – und Schnee im besten Fall, obwohl das ja eher
seltener der Fall ist. Ich hab‘ einmal in Brasilien Weihnachten gefeiert, aber damals gingen mir die schwitzenden Weihnachtsmänner auf die Nerven.
Bei der Größe unseres Baumes kommt es darauf an, in welchem Raum wir feiern.
Das ist bei uns von Jahr zu Jahr verschieden.
Ich liebe es, den Baum mit Strohsternen und alten Weihnachtskugeln zu dekorieren. Natürlich wird der Christbaum vom ,Christkind’ geschmückt, dann läutet irgendwann ein kleines Glöckchen und es dürfen der schön geschmückte Baum, die Wunderkerzen
und die Geschenke bestaunt werden.“
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