Ausgabe Nr. 49/2025 vom 03.12.2025, Fotos: NICOLE WEISSBACHER FOTOGRAFIE, Bianca PUSCHL
Nikolaus, hör gut zu …
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Am Samstag, dem 6. Dezember, besucht der heilige Nikolaus die braven Kinder. Die bereiten sich darauf vor und haben fleißig geübt, damit sie dem Nikolaus ein Gedicht aufsagen können. Freilich in der Erwartung feiner Geschenke.
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„Leonie beginnt mit dem Reim“
Leonie, 8, und Phillip Wippel, 5
Die Geschwister haben ihr Nikolaus-Gedicht perfekt einstudiert. „Ich beginne mit dem Reim“, sagt Leonie Wippel, ihr Bruder setzt dann fort, schließlich sprechen sie gemeinsam, es ist fast wie ein kleines Gedicht-Duett. Die Achtjährige hofft auf viele Mandarinen sowie Nüsse und nur wenig Schokolade. Im Vorjahr lag ein Pyjama im Sackerl, dazu gab‘s Mandarinen, Nüsse und große wie kleine Schokostücke. Über sich selbst sagt sie lachend: „Brav bin ich nur bei der Hausaufgabe, sonst bin ich eine Zicke.“ Phillip wünscht sich heuer nur Nüsse und Schokolade, Mandarinen möchte er diesmal lieber keine.
„Nikolaus, du guter Mann,
hast einen schönen Mantel an.
Die Knöpfe sind so blank geputzt,
dein weißer Bart ist gut gestutzt.
Die Stiefel sind so spiegelblank,
die Bischofsmütze fein und lang.
Die Augenbrauen sind so dicht,
so lieb und gut ist dein Gesicht.
Du kamst den weiten Weg von fern,
und deine Hände geben gern.
Du weißt, wie alle Kinder sind:
Ich glaub, ich war ein braves Kind.
Sonst wärst du ja nicht hier
und kämest nicht zu mir.
Du musst dich sicher plagen,
den schweren Sack zu tragen.
Drum bitte, lieber Nikolaus,
packe ihn doch einfach aus!“
„Ich habe für den Nikolaus sogar ein Bild gemalt“
Nadine Kreutzer, 6
Das ist der liebste Nikolaus-Spruch von Nadine Kreutzer. Ihn wird sie natürlich vortragen, wenn der heilige Mann zu Besuch kommt. „Außerdem habe ich dem Nikolaus ein Bild gemalt.“ Da wird er natürlich für sie viele Gaben mit dabei haben.
Acrylstifte wünscht sich die Sechsjährige heuer und Perlen, „damit ich Ketten basteln kann“. Für Armbänder und Halsketten hat die Sechsjährige schon genaue Vorstellungen. Und natürlich dürfen ein Schoko-Nikolaus und Erdnüsse auch nicht fehlen. Die gehören im Sackerl vom Nikolo dazu.
„Klopf, klopf, klopf,
wer klopft an unsre Türe an?
Klopf, klopf, klopf,
es ist der heil‘ge Mann!
Was stehst du draußen vor der Tür?
Komm doch zu uns herein!
Es sind ja art‘ge Kinder hier,
die sich schon lange freu‘n.
Komm herein, sei unser Gast.
Bring‘ uns alles, was du hast!“
„Ich habe einen Reim gemacht“
Felix Wiesenbauer, 5
Diesen Nikolaus-Spruch hat Felix Wiesenbauer fleißig geübt. Das Wort „Winterzart“ hat der Bub selbst erfunden. „Weil es sich so schön auf ,Bart‘ reimt“, erzählt der Fünfjährige stolz, der sich vom Nikolaus wünscht, „dass jeder auf der Welt lieb ist“, sagt er ernst.
Und vielleicht – so hofft er – sind in seinem Sackerl heuer wie im Vorjahr schöne Gaben. „Spielzeug, ein Schoko-Nikolo, Mandarinen, ein Schoko-Krampus und eine kleine Rute.“ Brav war er jedenfalls. „Ich gehe immer brav schlafen und passe auf meinen kleinen Bruder auf.“
„Nikolaus kommt leis’ daher,
bringt uns Freude, bringt uns mehr.
Rote Mütze, weißer Bart,
kommt er durch den Winterzart
Klopft dann an die Tür ganz sacht,
hat an jedes Kind gedacht.
Lächelt froh und ruft: ‚Hallo!‘ –
ach, der Nikolaus macht uns so froh!“
„Ich habe das Gedicht 10 Mal geübt“
Mila Weissegger, 6
Ich habe das Gedicht schon zehn Mal geübt, damit ich es dem Nikolaus ohne Fehler vortragen kann“, erzählt die Sechsjährige. Heuer wünscht sie sich Spielschleim, Sticker oder zwei Glitzerbleistifte in Pink und Lila.
Im Vorjahr lag in ihrem Nikolaus-Sackerl alles drin, was sie liebt: Mandarinen, ein Schoko-Nikolaus, Erdnüsse und Knetmasse. Vor dem Krampus hat Mila Weissegger keine Angst, weil „ich fleißig die Hausaufgaben mache und meiner Mama beim Kochen helfe“.
„Lieber heiliger Nikolaus,
komm doch heut in unser Haus,
lehr uns an die Armen denken,
lass uns teilen und verschenken,
zeig uns, wie man fröhlich gibt,
wie man hilft und wie man liebt.“
„Meinen Nikolo-Spruch kann ich auswendig“
Moritz Darmann, 6
Meinen Nikolo-Spruch kann ich auswendig“, sagt Moritz Darmann, auf dessen Wunschliste für den heiligen Mann mit dem Rauschebart heuer Lego, Fußballkarten und Schokolade ganz oben stehen.
Im Vorjahr hat ihm der Nikolaus mit einer Figur für die Tonie-Musik-Box überrascht. Obendrein gab es noch Schokolade, Mandarinen, Erdnüsse und einen Germteig-Krampus. Brav sei er ja „schon“ gewesen, erzählt der Bub, er gibt aber mit einem Lächeln zu: „Manchmal bin ich aber auch ein Stritzi und folge ab und zu meiner Mama nicht.“
„Vor langen, langen Jahren
in einem fernen Land,
lebte einst ein heiliger Bischof,
Sankt Nikolaus genannt.
Er war geliebt von Groß und Klein,
denn alle wollte er erfreuen.
Und noch vom Himmel steigt er nieder,
beschenkt die guten Kinder wieder.“
Leonie, 8, und Phillip Wippel, 5
Die Geschwister haben ihr Nikolaus-Gedicht perfekt einstudiert. „Ich beginne mit dem Reim“, sagt Leonie Wippel, ihr Bruder setzt dann fort, schließlich sprechen sie gemeinsam, es ist fast wie ein kleines Gedicht-Duett. Die Achtjährige hofft auf viele Mandarinen sowie Nüsse und nur wenig Schokolade. Im Vorjahr lag ein Pyjama im Sackerl, dazu gab‘s Mandarinen, Nüsse und große wie kleine Schokostücke. Über sich selbst sagt sie lachend: „Brav bin ich nur bei der Hausaufgabe, sonst bin ich eine Zicke.“ Phillip wünscht sich heuer nur Nüsse und Schokolade, Mandarinen möchte er diesmal lieber keine.
„Nikolaus, du guter Mann,
hast einen schönen Mantel an.
Die Knöpfe sind so blank geputzt,
dein weißer Bart ist gut gestutzt.
Die Stiefel sind so spiegelblank,
die Bischofsmütze fein und lang.
Die Augenbrauen sind so dicht,
so lieb und gut ist dein Gesicht.
Du kamst den weiten Weg von fern,
und deine Hände geben gern.
Du weißt, wie alle Kinder sind:
Ich glaub, ich war ein braves Kind.
Sonst wärst du ja nicht hier
und kämest nicht zu mir.
Du musst dich sicher plagen,
den schweren Sack zu tragen.
Drum bitte, lieber Nikolaus,
packe ihn doch einfach aus!“
„Ich habe für den Nikolaus sogar ein Bild gemalt“
Nadine Kreutzer, 6
Das ist der liebste Nikolaus-Spruch von Nadine Kreutzer. Ihn wird sie natürlich vortragen, wenn der heilige Mann zu Besuch kommt. „Außerdem habe ich dem Nikolaus ein Bild gemalt.“ Da wird er natürlich für sie viele Gaben mit dabei haben.
Acrylstifte wünscht sich die Sechsjährige heuer und Perlen, „damit ich Ketten basteln kann“. Für Armbänder und Halsketten hat die Sechsjährige schon genaue Vorstellungen. Und natürlich dürfen ein Schoko-Nikolaus und Erdnüsse auch nicht fehlen. Die gehören im Sackerl vom Nikolo dazu.
„Klopf, klopf, klopf,
wer klopft an unsre Türe an?
Klopf, klopf, klopf,
es ist der heil‘ge Mann!
Was stehst du draußen vor der Tür?
Komm doch zu uns herein!
Es sind ja art‘ge Kinder hier,
die sich schon lange freu‘n.
Komm herein, sei unser Gast.
Bring‘ uns alles, was du hast!“
„Ich habe einen Reim gemacht“
Felix Wiesenbauer, 5
Diesen Nikolaus-Spruch hat Felix Wiesenbauer fleißig geübt. Das Wort „Winterzart“ hat der Bub selbst erfunden. „Weil es sich so schön auf ,Bart‘ reimt“, erzählt der Fünfjährige stolz, der sich vom Nikolaus wünscht, „dass jeder auf der Welt lieb ist“, sagt er ernst.
Und vielleicht – so hofft er – sind in seinem Sackerl heuer wie im Vorjahr schöne Gaben. „Spielzeug, ein Schoko-Nikolo, Mandarinen, ein Schoko-Krampus und eine kleine Rute.“ Brav war er jedenfalls. „Ich gehe immer brav schlafen und passe auf meinen kleinen Bruder auf.“
„Nikolaus kommt leis’ daher,
bringt uns Freude, bringt uns mehr.
Rote Mütze, weißer Bart,
kommt er durch den Winterzart
Klopft dann an die Tür ganz sacht,
hat an jedes Kind gedacht.
Lächelt froh und ruft: ‚Hallo!‘ –
ach, der Nikolaus macht uns so froh!“
„Ich habe das Gedicht 10 Mal geübt“
Mila Weissegger, 6
Ich habe das Gedicht schon zehn Mal geübt, damit ich es dem Nikolaus ohne Fehler vortragen kann“, erzählt die Sechsjährige. Heuer wünscht sie sich Spielschleim, Sticker oder zwei Glitzerbleistifte in Pink und Lila.
Im Vorjahr lag in ihrem Nikolaus-Sackerl alles drin, was sie liebt: Mandarinen, ein Schoko-Nikolaus, Erdnüsse und Knetmasse. Vor dem Krampus hat Mila Weissegger keine Angst, weil „ich fleißig die Hausaufgaben mache und meiner Mama beim Kochen helfe“.
„Lieber heiliger Nikolaus,
komm doch heut in unser Haus,
lehr uns an die Armen denken,
lass uns teilen und verschenken,
zeig uns, wie man fröhlich gibt,
wie man hilft und wie man liebt.“
„Meinen Nikolo-Spruch kann ich auswendig“
Moritz Darmann, 6
Meinen Nikolo-Spruch kann ich auswendig“, sagt Moritz Darmann, auf dessen Wunschliste für den heiligen Mann mit dem Rauschebart heuer Lego, Fußballkarten und Schokolade ganz oben stehen.
Im Vorjahr hat ihm der Nikolaus mit einer Figur für die Tonie-Musik-Box überrascht. Obendrein gab es noch Schokolade, Mandarinen, Erdnüsse und einen Germteig-Krampus. Brav sei er ja „schon“ gewesen, erzählt der Bub, er gibt aber mit einem Lächeln zu: „Manchmal bin ich aber auch ein Stritzi und folge ab und zu meiner Mama nicht.“
„Vor langen, langen Jahren
in einem fernen Land,
lebte einst ein heiliger Bischof,
Sankt Nikolaus genannt.
Er war geliebt von Groß und Klein,
denn alle wollte er erfreuen.
Und noch vom Himmel steigt er nieder,
beschenkt die guten Kinder wieder.“
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