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Ausgabe Nr. 47/2025 vom 19.11.2025, Fotos: ARD Degeto Film/ORF/Constantin Entertainment/Willi Weber/Creative Direction: Alexander Groth, ARD Degeto Film/ORF/Constantin Entertainment/Julia Baier/Creative Direction: Alexander Groth, ARD/Marc Rehbeck
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„Tödliches Spiel: Das Live-Krimi-Dinner“
Sa., 22.11., 20.15 Uhr ORF2, ARD

Live, improvisiert und unvorhersehbar: „Tödliches Spiel – Das Live-Krimi-Dinner“ mit Axel Prahl (li.) und Jan Josef Liefers als Krimi-Masterminds.
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(v. li. n. re.): Max Giermann, Annette Frier, Verena Altenberge, Uwe Ochsenknecht, Martina Hill, Serkan Kaya und Jürgen Maurer.
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Moderatorin Jessy Wellmer.
„Tödliches Spiel –
Das Live-Krimi-Dinner“: Mittendrin im Mordfall
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Das könnte, wenn alles gutgeht, ein Fernsehabend für Couch-Columbos werden. Ein Mord in einem Schloss – und es gibt kein Drehbuch, in dem exakt steht, wie‘s weitergeht. Improvisation ist gefragt, das Publikum kann per Telefon mitermitteln.
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In einem Schloss versammeln sich die Familie und enge Freunde eines vermögenden Brettspiel-Unternehmers anlässlich dessen 70. Geburtstages zu einem festlichen Abendessen.

Aber noch bevor der Firmenchef wie geplant seinen Nachfolger bekanntgeben kann, wird er ermordet. Jede Figur hat Geheimnisse, persönliche Motive und offene Rechnungen. Doch wer steckt hinter der Tat – und wem kann man trauen?

Zwei prominente Spielleiter steuern die Handlung, die „Tatort“-Helden Axel Prahl, 65, sowie Jan Josef Liefers, 61. Der Erste als Erzähler Harry, der im Hintergrund Hinweise sammelt und das Puzzle ordnet, während der Zweite als Butler Maurice direkt mit dem Ensemble im Schloss agiert und die Ereignisse immer wieder in neue Bahnen lenkt. So entwickelt sich das „mörderische“ Spiel live über zwei Stunden.

Die Schauspielerinnen und Schauspieler kennen nur ihre Rollenprofile, nicht jedoch den Verlauf der Geschichte. Sie folgen bloß den Impulsen, die ihnen die beiden Spielleiter sowie die Regie geben. Jessy Wellmer, 45, führt als Moderatorin durch den Abend, an dem die Zuseher in die Ermittlungen eingebunden sind und via Telefon darüber abstimmen können, wen sie für den Mörder oder die Mörderin halten.

Wie sich ein Darsteller auf so ein Ereignis vorbereiten kann, verrät uns Axel Prahl. „In erster Linie durch die genaue Lektüre der vorhandenen Fragmente des Drehbuches, das trotz aller Improvisation das Gerüst für diese Vorstellung bieten soll. Für meine Rolle wird es sicherlich das Wichtigste sein, Ruhe zu bewahren und einen kühlen Kopf zu behalten. Ich denke, ich werde mir im Verlauf des Abends eine Menge Notizen machen, etwa über verdächtige Situationen, über auffällige Verhaltensmuster, generell über alles, was mir merkwürdig erscheint. Das werden dann die Hinweise sein, die ich ans Publikum weitergeben kann, um diesen mysteriösen Mordfall zu lösen.“

Prahls „Tatort“-Kollege Jan Josef Liefers fühlt sich in der Butler-Rolle überaus wohl, und das hat mehrere Gründe. „Ich werde versuchen, viel zu wissen, alles zu beobachten und oft auch verdächtig zu wirken“, erklärt er. „Aber am meisten freut mich an dieser Rolle, dass sie mich an Eddi Arent (1925– 2013) erinnert hat. Er war als Butler beispielhaft in den Edgar-Wallace-Filmen. Immer mit einem Hang zur Komik, aber auch zwielichtig. Schön ist, dass die Dinner-Show live ist, also kann ich bis zum Schluss an meiner Figur herumfeilen.“
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