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Ausgabe Nr. 28/2024 vom 09.07.2024, Foto: Zeppelzauer
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Nora Summer, Madeleine Petrovic, Harald Haas und Monika Henninger-Erber (v. li.) geht es um die Menschen im Land.
„Wir stehen für eine bürgernahe Politik“
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Im Parteiprogramm der „Liste Madeleine Petrovic“ (LMP) finden sich viele ur-grüne Werte wie Frieden, Neutralität und Umweltschutz. Für den Wahlantritt im Herbst müssen jetzt aber noch genügend Unterschriften gesammelt werden.
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Am 29. September wird gewählt in unserem Land. Offen ist noch, wer am Stimmzettel für die Nationalratswahl stehen wird, denn neue Parteien müssen ausreichend Unterstützungserklärungen sammeln, um sich der Wahl stellen zu dürfen.

Das gilt auch für die aus der GGI-Initiative (Grüner Verein für Grundrechte und Informationsfreiheit) hervorgegangene „Liste Madeleine Petrovic“ (LMP). „Wir brauchen für einen Antritt bundesweit 2.600 Unterstützungserklärungen“, sagt die Ex-Grünen-Chefin Madeleine Petrovic, 68. Gemeinsam mit ihren LMP-Mitstreitern will sie im Herbst – mit bürgernaher Politik – den Einzug ins Parlament schaffen.

„Die vergangenen Jahre haben gezeigt, was in diesem Land alles falsch läuft“, sagt sie und meint nicht nur die Coronapolitik der Regierung, wo Grund- und Freiheitsrechte massiv eingeschränkt wurden.

Kritisch steht sie etwa der kürzlich beschlossenen Tierschutznovelle gegenüber, die vor allem eine Verschärfung des Qualzuchtverbotes für Heimtiere bringt. „Diese Novelle trägt wieder einmal die Handschrift der ÖVP. Bei den landwirtschaftlichen Nutztieren gibt es mittlerweile viel mehr Qualzucht. Über Verbesserungen bei Nutztieren wurden in dieser Legislaturperiode leider keine Fortschritte erzielt.“ Auch dem Renaturierungsgesetz könne sie nur bedingt etwas abgewinnen. Wichtiger sei es, die Denaturierung zu stoppen.

„Krisen schaffen und dann halbherzige Lösungen zur Symptombekämpfung anbieten, das ist nicht unser Verständnis von Politik.“
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