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Ausgabe Nr. 28/2024 vom 09.07.2024, Fotos: Neue Visionen Filmverleih
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„Monsieur Claude und sein großes Fest“
Mi., 20.15 Uhr, Das Erste
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Die Verneuil‘schen Schwestern: Laure (Élodie Fontan, li.), Ségolène (Émilie Caen, 2. v. li.), Odile (Alice David, 2. v. re.) und Isabelle (Frédérique Bel, re.).
Monsieur Claude und sein großes Fest: Papas total verrückter Hochzeitstag
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„Monsieur Claude und seine Töchter“ war ein Kassenschlager, die Fortsetzung ebenso. Jetzt kommt Teil drei ins Fernsehen.
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Wenn er durch seinen Heimatort streift, versucht Claude (Christian Clavier, 72), seinem muslimischen, seinem jüdischen, seinem chinesisch-stämmigen und seinem afrikanischen Schwiegersohn, so gut es geht, auszuweichen. Denn nach wie vor hat sich der katholisch-konservative Monsieur nicht so recht mit den vier Männern seiner Töchter arrangiert. Nun steht der 40. Hochzeitstag mit seiner Frau Marie (Chantal Lauby, 76) ins Haus, und das Paar möchte dieses Jubiläum am liebsten in unaufgeregter Zweisamkeit begehen.

Da haben die beiden freilich die Rechnung ohne ihre vier Töchter gemacht. Sie planen ein riesiges Familienfest, zu dem ihre Männer auch alle Schwiegereltern nach Frankreich einladen sollen. Die machen sich auf den Weg, obwohl sich bei ihnen aus unterschiedlichen Gründen die Vorfreude ebenfalls in engen Grenzen hält.

Und auch in der Großfamilie von Monsieur tun sich Risse auf. In der Ehe von Tochter Segolene kriselt es, seit der deutsche Kunstsammler Helmut Schäfer ein glühendes Interesse an ihren Bildern zeigt. Worauf es der Lebemann wirklich abgesehen hat, ahnt niemand. Nicht einmal Monsieur Claude und seine Frau, für die ein Ballonflug auf dem Programm steht, ehe sie ihr Ehegelübde erneuern wollen …

„Monsieur Claude hat sich im Vergleich zu den ersten zwei Teilen der Filmreihe im Grunde nicht verändert“, verrät Christian Clavier. „Seine Schwiegersöhne gehen ihm noch immer auf die Nerven, diesmal ist er allerdings noch
mehr genervt von sämtlichen Schwiegereltern, die plötzlich bei ihm aufkreuzen. Aber gerade das macht ihn so komisch, würde er sich verändern, wäre er nicht mehr komisch und das Publikum hätte nichts zu lachen. Als Jubilar inmitten einer ihm eher unangenehmen Feier gerät der impulsive Familienvater in ein Gewirr aus Empfindlichkeiten, Streitigkeiten und Überraschungen.“

Der in der französischen Metropole Paris geborene Clavier hat im Laufe seiner Karriere zwar auch schon etliche ernste Rollen wie etwa „Napoleon“ verkörpert, doch gemeinhin gilt er als Komödienspezialist. „Es ist wahr, die meisten möchten Lustspiele mit mir drehen“, gibt er zu. „Dabei hätte ich nichts dagegen, einmal einen Serienmörder zu spielen. Aber insgesamt bin ich mit den Rollenangeboten zufrieden. Es ist ja keine Schande, ein Komiker zu sein. Ganz im Gegenteil. Wie du einen Hamlet passabel darstellst, kannst du in einer Schauspielschule lernen. Komisch zu sein, kannst du nicht lernen. Dazu musst du geboren sein.“

Dass es einen vierten „Monsieur Claude“-Film geben wird, bezweifelt Christian Clavier. „Ich habe das Gefühl, dass die Geschichte mit diesem dritten Teil zu Ende erzählt ist. Aber man weiß das ja nie so genau.“
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