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Ausgabe Nr. 27/2024 vom 02.07.2024, Fotos: ORF/Roman Zach-Kiesling, ORF/Talk TV/Gustl Gschwantner, ORF/Talk TV/Wout Kichler, ORF/Talk TV/Wolfgang Hähling
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Nina Horowitz
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Joachim, 62, Kesselwärter i. R. aus Oberösterreich, ist auf der Suche nach seiner zweiten Hälfte. Er hat genaue Vorstellungen davon, was er will und was nicht. Aufgeklebte Wimpern mag er nicht, sondern eine „ganz natürliche Frau“.
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Brigitte, 57, Schneiderin i. R. aus der Steiermark, will sich ins Romantik-Abenteuer stürzen. Ihr Traummann soll groß sein, um die 1,80 Meter, und dunkle Haare haben. „Bitte keine Glatze und Oberlippenbärtchen.“
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Gerda, 79, Bürokauffrau i. R. (OÖ), findet bei einem Mann weiße Haare, einen Dreitagebart und eine gute Figur attraktiv. „Ein bisserl mollig macht nix, aber bitte kein Bierbauch. Auch wer keinen Schmäh hat, ist nicht der Richtige für mich.“
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Karl, 68, Beamter i. R. aus Wien, öffnet bei den „Liebesg’schichten“ sein Herz. Er will nach 13 Jahren des Single-Daseins eine neue Liebe finden. „Die Frau soll bitte gern kuscheln“, wünscht sich der passionierte Jäger. „Ich will lang Versäumtes nachholen.“
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Benji, 34, dipl. Krankenpfleger aus dem Burgenland, wünscht sich eine liebevolle Partnerin. „Ich bin kein Partytiger. Deshalb ist es für mich schwierig, Damen kennenzulernen. Ich träum‘ von einer Frau und Kindern, die Leben in mein Dasein bringen.“
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Cecilia, 61, dipl. Krankenschwester i. R. aus Wien, öffnet ihr Herz für die Abenteuer, die das Leben bereithält. Für sie ist Verliebtsein „der Himmel auf Erden. Ein Gefühl, das alle Sorgen vergessen lässt.“ Ihr Partner soll charmant und kreativ sein.
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„Ein Sommer ohne ,Liebesg‘schichten‘ wär‘ wie ein Himmel ohne Sterne“, meint Nina Horowitz, 47. Das klingt pathetisch, doch da Amor, der Gott der Liebe, dabei oft zuschlägt, kann‘s so falsch nicht sein.
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Zu Beginn der 28. Staffel der von Elizabeth T. Spira (1942–2019) erfundenen Kuppelshow kann ein Rückblick nicht schaden. Vor allem dann nicht, wenn er so positiv ausfällt wie bei den „Liebesg‘schichten“.

In den seit 1997 gesendeten 27 Staffeln der „Kuppelei“ ließen sich 1.402 Menschen auf ihrer Partnersuche porträtieren. Mehr als 360 von ihnen fanden ihr Liebesglück, insgesamt 51 Paare gaben einander sogar das Jawort, darunter fünf gleichgeschlechtliche Paare, die ihre Partnerschaft offiziell eintragen ließen.

Die absolute Krönung: Bisher erblickten vier „Liebesg‘schichten und Heiratssachen“- Babys das Licht der Welt.

„Die Sendereihe ist aber viel mehr als eine Show der einsamen Herzen“, meint Nina Horowitz, 47. „Es ist auch eine Dokumentation über die österreichische Seele und zugleich ein liebevoller Blick auf jene Menschen, die bereit sind, einem großen Publikum ihre Türen zu öffnen, um zu ihrem Liebesglück zu finden.“

Über ihre neuen Sendungen und Kandidaten verrät die „Kupplerin“: „In den 54 Porträts der Liebessuchenden aus allen neun Bundesländern wird wieder viel offenbart, manchmal geweint und sehr, sehr oft gelacht. Humor können wir zur Zeit ja alle gut brauchen.“

Doch was sie tut, nimmt sie ernst. „Schließlich geht‘s ja um alles – um die Liebe. Ein Sommer ohne ,Liebesg‘schichten‘ wär‘ wie ein Himmel ohne Sterne.“

Was Nina Horowitz in ihren fünf bisherigen Staffeln gelernt hat, gibt sie natürlich auch an die Kandidatenschar weiter, „Ich sage ihnen immer, sie sollen sich nicht hunderte Zuschriften erwarten. Darauf kommt‘s ja gar nicht an. Ein Brief genügt, wenn es der richtige ist. Andererseits hat eine große Auswahl natürlich auch Vorteile. Aber – und das höre ich immer wieder von meinen Schützlingen – es kann wirklich in Stress ausarten, wenn jemand etwa 150 Kontaktaufnahmen unter einen Hut bringen will. Egal, wenn sich‘s am Ende dann richtig auszahlt. Mit Liebe.“
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