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Ausgabe Nr. 25/2024 vom 18.06.2024, Fotos: ZDF/Hagen Keller
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Das Ermittlerteam spielen Annika Kuhl und Tim Bergmann.
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„Muttertag. Ein Taunuskrimi“
Samstag, 22.6., 20.15 auf ORF2
Muttertag: Späte Rache
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Der zweiteilige Krimi entstand nach einem Roman der Bestsellerautorin Nele Neuhaus, 57. Ein 40 Jahre zurückliegender Vorfall löst eine Mordserie aus.
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Auf dem Gelände eines früheren Kinderheimes wird der Besitzer Theodor Reifenrath tot aufgefunden. Da die Haustür offenstand, der Tresor leergeräumt wurde und das Auto des Opfers nicht mehr in der Garage steht, werden der Kommissar Oliver von Bodenstein (Tim Bergmann, 52) sowie seine Kollegin Pia Sander (Annika Kuhl, 51) verständigt.

Beide halten eine Gewalttat für wahrscheinlich, und als Sander im Hundezwinger auf menschliche Überreste stößt, die von drei Frauen stammen, bekommt der Fall eine neue Dimension. Das auffällige Tötungsmuster führt die Ermittler zu weiteren ungeklärten Mordfällen. Vieles spricht für einen Serientäter, der stets am Muttertag zuschlägt.

Die Spuren führen die Kommissare zu ehemaligen Insassen des Kinderheimes, die dort keineswegs so gut behandelt wurden, wie immer versichert wurde. So landen die beiden bei Joachim Vogt (Andreas Lust, 57) und Claas Reker (Cornelius Obonya, 55), die unter Verdacht geraten, aber jede Schuld von sich weisen. Da den Ermittlern die Beweise fehlen, wenden sie sich an Dr. Harding (Harald Krassnitzer, 63), der sich jedoch als unangemessen schweigsam und unkooperativ erweist …

Annika Kuhl, früher vorwiegend auf Theaterbrettern zu bewundern, hält die „Taunuskrimi“-Reihe für etwas Besonderes: „Das Ermittlerteam ist einander freundschaftlich verbunden und pflegt einen fast schon liebevollen Umgang miteinander. Die beiden sind sanfter als andere Kommissare und von der belastenden Arbeit noch nicht so frustriert.“

Der Muttertag als Mordtermin hat Kuhl nicht abgeschreckt. „Als ich ein Kind war, wurde dieser Tag bei uns nicht gefeiert, meine Mama war dagegen. Sie fand es als Unverschämtheit, weil die Mutter nicht nur an einem Tag gefeiert werden sollte. Für sie war das verlogen, reine Geldmacherei. Als Mutter zweier Töchter habe ich diese Nicht-Tradition von ihr übernommen.“
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