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Ausgabe Nr. 23/2024 vom 04.06.2024, Fotos: Bianca Puschl, Morlock Kren, zVg
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Johannes Kuschnig, 32, Schlosser, und sein
Bruder Andreas Kuschnig, 31, Gastwirt
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Sonja Puschl, 43, Diplom-Pädagogin (li.), und
ihre Cousine Bianca Puschl, 33, Pädagogin
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Irmgard Brettenthaler, 62, Landwirtschaftsmeisterin, und ihre Tochter Karin Haumer, 40, Bankangestellte
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Anna Lenart, 21, und Serena Brunner, 21, beide
Studentinnen
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Laura Krenn, 30, Trafikantin (re.), und Daniela Nestler, 31, Kellnerin
Wir sind uns so ähnlich
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Es ist ein Phänomen, das sogar wissenschaftlich belegt ist. Je mehr Zeit zwei Menschen miteinander verbringen, umso ähnlicher werden sie einander. Vor allem, wenn beide die gleichen Vorlieben haben. Dann können sie sich ähnlich sein wie Zwillinge …
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„Wir nehmen mit der Feuerwehr an Wettbewerben teil“

„Durch unseren geringen Altersunterschied haben wir früh gemeinsame Interessen entdeckt. Bereits im Jugendalter waren wir bei der Landjugend Granitztal, abwechselnd sogar als Obmann im Einsatz“, erzählt Johannes Kuschnig. Zusätzlich verbindet die Brüder ihre Leidenschaft für die Freiwillige Feuerwehr Granitztal (K). „Da wir Wettbewerbe lieben, sind wir beide ein Team der Feuerwehr Bewerbsgruppe, mit der wir auch schon große Gewinne einheimsten. Außerdem sind wir im Vorstand des Sparvereines meines Gasthauses und freuen uns, dass wir mittlerweile viele fleißige Sparer haben“, sagt Andreas Kuschnig. Auch was die Frauen betrifft, haben die Brüder ähnliche Vorlieben. „Na ja, da gab es schon die eine oder andere Frau, die uns beiden zugesagt hat. Mittlerweile haben wir beide aber unseren Deckel gefunden“, meinen die Brüder schmunzelnd.

„Wir spielen die Steirische und fahren den gleichen Wagen“

„Vor zehn Jahren nahm unsere ,Liebesgeschichte‘, wie wir sie nennen, ihren Lauf. Wir haben uns viele Jahre nicht gesehen, bis ich durch einen Berufswechsel auf der selben Schule zu arbeiten begann wie Sonja. Schnell entstand zwischen uns ein vertrautes, freundschaftliches Verhältnis“, berichtet Bianca Puschl, die sich mit ihrer Cousine die Liebe zur Musik teilt. „Bald darauf haben wir beschlossen, gemeinsam in die Musikschule zu gehen, um die Steirische Harmonika spielen zu lernen“, sagt Sonja Puschl, die sogar den gleichen Wagen wie ihre Cousine fährt. „Da wir beide viel Platz brauchen und beide Mamas sind, haben wir uns dann auch jeweils einen weißen, großen SUV von Skoda gekauft, in den wir nicht nur unsere Kinder, sondern auch die Instrumente hineinbringen“, sagt die 43jährige schmunzelnd. „Sonja ist wie eine Zwillingsschwester für mich“, meint Bianca Puschl.

„Wir mögen ausgefallene Hüte und schöne Kleider“

„Da wir Mutter und Tochter sind, sind wir uns nicht nur äußerlich ähnlich, sondern auch was unsere Vorlieben betrifft. Dies kam allerdings erst zum Vorschein, als Karin etwa 20 Jahre alt war. Wir haben in dieser Zeit unseren gleichen Kleidungsstil entdeckt, lieben beide Qualität und ausgefallene Accessoires, unter anderem schicke Hüte, aber auch Blumenschmuck im Haar“, meint Irmgard Brettenthaler, die als Schwester ihrer Tochter Karin durchgehen könnte. „Ich bin stolz darauf, so eine hübsche, jugendliche und unternehmungslustige Mama zu haben. Mit ihr kann ich Pferde stehlen“, sagt die 40jährige, die oft mit ihrer Mutter auf Einkaufstour geht. „Die blau-lila Dirndln habe ich für uns beide allerdings selbst genäht, damit machen wir dann die Sommerfeste unsicher.“

„Entweder wir haben einen Freund oder keine von uns“

„Wir haben uns vor drei Jahren beim Studieren kennengelernt und sind seitdem beste Freundinnen. Wir denken nicht nur gleich, sondern können sogar die Sätze der anderen beenden, wir sind wahre Seelenverwandte“, meint Serena Brunner. Im Laufe der Zeit haben sich bei den Freundinnen immer mehr Gemeinsamkeiten entwickelt „Begonnen hat es mit der Mode, wir kaufen jedes Stück für uns beide und ziehen uns auch jeden Tag identisch an“, erklärt Anna Lenart. Sogar bei Männern sind sich die beiden einig. „Wenn eine mit einem Mann anbandelt, hat auch die andere ein Rendezvous und wenn Anna mit einem Mann Schluss macht, beende auch ich meine Liebelei. Das ist zwar ein bisschen verrückt, aber wir sind noch jung und Männer gibt es wie Sand am Meer, eine beste Freundin aber ist rar“, ist Brunner überzeugt.

„Wir lieben Hunde und denselben Film“

„In ihrer Kindheit haben die beiden Freundinnen zwar in derselben Siedlung nebeneinander gewohnt, doch beste Freundinnen sind sie erst seit fünf Jahren. „Als wir beide Mütter wurden, führte uns der Zufall wieder zusammen. Dann hat uns die Tierliebe schnell verbunden und wir haben vor ein paar Jahren jeweils einen Hund zu uns genommen. Dabei handelt es sich um Französische Bulldoggen, die Geschwister, anhänglich und verschmust sind, aber auch quirlig und neugierig“, erzählt Laura Krenn,
die auch bei ihrem Kleidungsstil mit ihrer Freundin eine
Einheit bildet. „Wir bestellen immer übers Internet die gleichen Schuhe und Shirts, außerdem lieben wir Disneys ,Der König der Löwen‘ und haben unsere Liebe zum Film sogar auf unseren Beinen als Tätowierung verewigen lassen“, erklärt Daniela Nestler.

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