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Ausgabe Nr. 22/2024 vom 28.05.2024, Fotos: MediaPunch / Action Press / picturedesk.com, © 2018 Paramount Pictures/Hopper Stone
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Rose Byrne, 44
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Das Familienleben gestaltet sich turbulent.
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Eine Hängematte für die ganze neue Familie.
Rose Byrne: „Ich mag schwarzen Humor“
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Eine gewagte Szene mit Brad Pitt im Spektakel „Troja“ machte Rose Byrne einst berühmt. Jetzt sehen wir die zweifache Mutter in einer turbulenten Komödie.
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Frau Byrne, bis 2003 waren Sie eine zumeist in
kleinen Rollen gut beschäftigte Darstellerin. Im
Jahr darauf waren Sie im Historienschinken „Troja“
in einer heißen Liebesszene mit Brad Pitt, 60, zu sehen. Danach waren Sie berühmt. Hatten Sie damit gerechnet?


Natürlich nicht. Es war für mich der Durchbruch, ein Glücksfall. Und es bestätigte das, was ich eigentlich schon immer geahnt hatte – für den großen Erfolg in dieser Branche braucht man Glück. Es gibt bestimmt Tausende von Schauspielerinnen, die talentierter und hübscher sind als ich. Aber sie bleiben unbekannt und sind, im schlimmsten Fall, arbeitslos.

Warum haben Sie sich für einen derart unsicheren Beruf entschieden?

Weil ich, familiär gesehen, aus der Art geschlagen war. Meine Mutter arbeitete in einer Schule, mein Vater verdiente sein Geld als Marktforscher. Zwei seriöse, bürgerliche Berufe. Doch ich wusste bereits mit acht Jahren, dass ich einmal Schauspielerin werden würde. Ich träumte davon. Täglich.

Dafür muss es doch einen Grund gegeben haben …

Gab es. Ich saß oft vor dem Fernsehgerät und sah mir Filme an. Und ich ging liebend gern ins Kino. Was die Menschen da auf dem Bildschirm und auf der Leinwand machten, das wollte ich später auch tun. Immer wieder jemand anderer sein. Das konnte doch nicht so schwer sein.

Das wissen Sie heute vermutlich besser …

Das war mir schon bei meiner ersten Rolle klar, ich ging damals noch in die Schule. An meiner Begeisterung für die Schauspielerei änderte es allerdings nichts.

Sie stammen aus der australischen Großstadt Sydney. Wo haben Sie das Schauspiel-Handwerk gelernt?

Ich studierte in den USA in der „New Yorker Atlantic Theatre Company“. Eine Zeitlang spielte ich anschließend auch Theater, aber vor der Kamera zu stehen, war mir lieber.

Wie sehr beeinflusste es Ihr Privatleben, dass Sie eine große Karriere machten?

Sehr. Meine erste längere Beziehung scheiterte daran, dass ich nur selten zu Hause war.

Jetzt sind Sie seit zwölf Jahren mit Ihrem Kollegen Bobby Cannavale liiert und haben mit ihm zwei Söhne – den achtjährigen Rocco und den sechsjährigen Rafa. Sind Sie nun öfter daheim?

Klar. Ohne die beiden Buben bin ich stets ein bisschen unglücklich. Ich liebe es, mit ihnen zu blödeln und zu lachen. Die zwei machen manchmal auch schon richtig böse Witze. Aber das stört mich überhaupt nicht. Ich mag schwarzen Humor.
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