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Ausgabe Nr. 22/2024 vom 28.05.2024, Fotos: picturedesk.com
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Männer und ihre
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Es soll am Napoleon-Komplex liegen. Demzufolge würden kleinere Männer häufig ihre Ellbogen einsetzen, um weiterzukommen.
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Männer behalten gern den Überblick. Deshalb sind sie im Schnitt mindestens fünf Zentimeter größer und fünf Jahre älter als die Frau an ihrer Seite. Freilich gibt es Geschlechtsgenossen, die nicht so in die Höhe geschossen sind. Wenn die obendrein noch berühmt und wohlhabend sind mit hohem gesellschaftlichem Status, „schmücken“ sie sich gern mit Frauen, die größer als sie selbst sind. Psychologen sprechen in diesem Zusammenhang vom Napoleon-Komplex.

Das trifft auf den früheren französischen Präsidenten Nicolas Sarkozy zu, der bei einer Körpergröße von 165 Zentimetern von seiner um zwölf Zentimeter größeren Frau Carla Bruni überragt wird, aber auch der 170 Zentimeter große Filmliebling Tom Cruise bevorzugt größere Frauen. Nicole Kidman etwa bringt es auf 180 Zentimeter. Mit der Darstellerin war Cruise elf Jahre im Ehestand.

„Große Frauen sind elegant und selten“

„Ich liebe ihre Erscheinung, finde große Frauen anmutig, elegant und selten“, erklärt Cruise seine Vorliebe.
Für Psychologen sind große Frauen meist ein Aushängeschild für kleinere Männer, die sich auch sonst mit Dingen schmücken, die als besonders angesehen werden und als edel und teuer gelten.

Ironischerweise war der namensgebende französische Herrscher Napoleon Bonaparte (1769 bis 1821) mit 168 Zentimetern für seine Zeit eigentlich von durchschnittlicher oder sogar etwas überdurchschnittlicher Körpergröße.

In der Psychoanalyse wird der Napoleon-Komplex oft mit dem heimischen Arzt und Psychotherapeuten Alfred Adler (1870 bis 1937) in Zusammenhang gebracht. „Er war ein kleiner Mann, der die Individualpsychologie begründete und sich besonders mit dem Thema der Minderwertigkeit beschäftigte“, erklärt die Psychotherapeutin Dunja Voos.

Adler zufolge gibt es eine Verbindung zwischen der Köpergröße und dem Verhalten kleiner Männer. Er schrieb ihnen aufgrund ihres physischen Mangels ein ausgeprägtes Ellbogenverhalten, besonderen Egoismus, Macht- und Profilierungswillen zu. Denn große Männer werden im Beruf bevorzugt. Sie gelten als entscheidungsfreudiger, risikobereiter und beruflich erfolgreicher.

Die australischen Forscher Andrew Leigh und Michael Kortt konnten in einer Studie sogar belegen, dass große Männer mehr verdienen. Hier liegt die Messlatte bei 172 Zentimetern. Menschen, die dieses Maß um fünf Zentimeter übertreffen, haben jährlich rund 900 Euro mehr im Portemonnaie als die kleineren Kollegen.
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