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Ausgabe Nr. 22/2024 vom 28.05.2024, Fotos: Shutterstock, www.MirjaGeh.com
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Kotor, Montenegro.
Direktflug von Wien nach Tivat mit Austrian Airlines, Flugzeit 80 Minuten.

Die Stadt Kotor und
die Seilbahn sind nur
10 Kilometer vom
Flughafen entfernt.

www.kotorcablecar.at
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Die Sommerrodelbahn führt hinab ins Tal.

Die 2.717 Meter hohe Serles befindet sich nur knapp 20 Kilometer von der Tiroler Landes-hauptstadt Innsbruck entfernt. Von der Talstation in Mieders bringt die Serlesbahn die Besucher hinauf in die Bergwelt der Stubaier Alpen.

Die Bergstation Koppeneck ist Ausgangspunkt einiger Wanderungen, für die zwischen 15 Minuten und 3,5 Stunden einzuplanen sind. In der Gondel dürfen die Urlauber auch ein Rad transportieren. Für Freunde des Drahtesels stehen neun ausgeschilderte Strecken bereit, die zwischen neun und 50 Kilometer lang sind.

Direkt bei der Gondelbahn befinden sich auch drei glasklare Seen und ein Wasserspielplatz für Kinder. Ein familienfreundliches Abenteuer ist die Fahrt mit der 2,8 Kilometer langen Sommerrodelbahn. Die Besucher sausen mit bis zu 45 Stundenkilometern dem Tal entgegen. Die Gondelbahn bringt die Ausflügler hinauf und mit der Sommer-rodelbahn geht es hinunter
€ 23,– für Erwachsene
ab € 10,– für Kinder

Eine aussichtsreiche Fahrt verspricht hingegen der „Serleszug“. Er verbindet die Bergstation mit Europas höchstgelegenem Kloster Maria
Waldrast (hin und retour)
€ 12,– für Erwachsene
€ 8,– für Kinder
Tel.: 05225/62776,
www.stubai.at
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Bei der Bergstation gibt
es einen Wasserspielplatz.
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Die Rax-Seilbahn bringt Besucher in acht Minuten auf das Hochplateau.

Hüttenhüpfen auf der Rax.
Wer den Einkehrschwung liebt, findet auf der Raxalpe dazu jede Menge Möglichkeiten. Die Rax liegt im Grenzgebiet von Niederösterreich und der Steiermark. Der höchste Punkt ist die Heukuppe mit 2.007 Meter, er liegt auf der steirischen Seite.

Die Rax-Seilbahn bringt die Wanderer von der Talstation in Reichenau an der Rax (NÖ) in nur acht Minuten auf die Bergstation auf 1.546 Meter, wo gleich der Raxalm-Berggasthof zur ersten Stärkung einlädt.

Von der Bergstation führen fünf unterschiedlich schwere Wanderungen zu sieben bewirtschafteten Hütten. Am schnellsten zu erreichen ist das Otto-Haus, das 45 Minuten von der Bergstation entfernt ist. Unterhalb des Otto-Hauses gibt es einen Alpengarten mit seltenen Pflanzen. Der Zutritt ist kostenlos.

In einer weiteren Stunde erreichen die Ausflügler die „Neue Seehütte“. Von dort führen Wanderwege zum „Karl-Ludwig-Haus“ und dem „Habsburghaus“.

Berg- und Talfahrt mit der Rax-Seilbahn:
€ 36,– p. Erwachsenem
Kinder (6 bis 15 J.) € 18,–.
Tel.: 02666/52497 (Rax-Seilbahn), www.raxalpe.at
Vom Meer in die Berge
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Eine neue Seilbahn bringt Besucher von der Küstenstadt Kotor in Montenegro hinauf in die Berge. Dort führt ein Wanderweg zum höchst-gelegenen Grabmal der Welt.
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Die Stadt Kotor in Montenegro liegt malerisch an der Adriaküste. Eine fjordartige Bucht umschließt den Ort, der zum Weltkulturerbe erhoben wurde. Montenegro heißt übersetzt „der schwarze Berg“. Das Land besteht fast nur aus Hochgebirge, wovon einige dunkel, also schwarz, erscheinen.

Kotor, die älteste Stadt des Landes, liegt eingebettet inmitten einer spektakulären Küstenlandschaft. Eine 4,5 Kilometer lange, bis zu 20 Meter hohe Stadtmauer umringt die Altstadt. Die Häuser und Wehrtürme sind an die Hänge des Gebirgsmassives Lovcen gebaut. Bisher mussten sich Urlauber die engen und kurvigen Serpentinen mit dem Auto hinaufplagen, um von Kotor in die Berge zu gelangen.

Nun gibt es eine weitaus bequemere Anreise. Eine Seilbahn bringt die Ausflügler auf 1.348 Meter Seehöhe. „Der exakte Höhenunterschied vom Tal hinauf auf den Berg beträgt 1.316 Meter. Die drei Kilometer lange Seilbahn bringt Besucher in elf Minuten vom Meer zum Bergdorf Kuk. Mit dem Auto würde die Fahrt 45 Minuten betragen“, erzählt Martin Leitner, Vorstand der Seilbahnfirma „Leitner“.

Das Südtiroler Unternehmen hat die 25 Millionen Euro teure Anlage gebaut. „Die Kabinen der Seilbahn sind rundum verglast. Zehn Personen haben in einer der jeweils 48 Kabinen Platz. Oben angelangt, genießen die Besucher eine herrliche Aussicht auf die ziegelroten Dächer der Stadt Kotor und die Bucht. Eine Berg- und Talfahrt kostet € 18,– pro Erwachsenem und € 8,– pro Kind.

Die Bergwelt lädt zum Wandern ein. Der beliebteste Spaziergang ist jener zum Mausoleum Njegos. Es ist die letzte Ruhestätte des Dichterfürsten Petar II., der sich den Beinamen „Njego“ gab. Das Mausoleum befindet sich auf 1.657 Meter und gilt als das höchste Grabmal der Welt.

Eine Steintreppe, die aus 461 Stufen besteht, führt zum Mausoleum. Der Eingang wird auf beiden Seiten von Marmorstatuen zweier Frauen bewacht, die Petars Mutter und Schwester darstellen sollen.

In der Krypta befindet sich das Grab des Dichters, dessen weißer Marmor-Sarkophag mit 18 Kilo Gold verziert ist.

Von der Bergstation führt ein fünf Kilometer langer Wanderweg zum Mausoleum. Unterwegs bieten sich wunderbare Ausblicke auf das Meer. widlak
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