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Ausgabe Nr. 21/2024 vom 21.05.2024, Fotos: ORF/METAFILM.
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Jakob Mader (li.) verkörpert den jungen Elias, Johannes Krisch (re.) den alten.
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Harald Windisch und Gerti Drassl spielen Elias‘ Eltern, Iris Unterberger (re.) die junge Rosi.
Märzengrund:
In der Stille der Berge
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„Märzengrund“, ein Heimatfilm ohne Förster und Klamauk-Komik, beruht auf einer wahren Geschichte und punktet nicht zuletzt mit grandiosen Naturaufnahmen. In den Hauptrollen sehen wir Johannes Krisch, Gerti Drassl, Harald Windisch, Verena Altenberger sowie den jungen Jakob Mader.
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Elias (Jakob Mader, 22) ist nicht nur ein ausgezeichneter Schüler, sondern auch der Sohn des reichsten Großbauern des Zillertales in Tirol. Bald schon soll er den Hof und die Besitztümer von seinen Eltern übernehmen. Doch je mehr der junge Mann versucht, die für ihn vorgesehene Aufgabe zu erfüllen, desto stärker droht er daran zu zerbrechen.
Elias schlittert in eine Depression, die ihn mehrere Wochen ans Bett fesselt. Seine Mutter (Gerti Drassl, 46) und sein Vater (Harald Windisch, 58) suchen nach einem heilenden Ausweg. Als der Sohn langsam wieder zu Kräften kommt, schicken ihn die Eltern auf eine Auszeit zum Märzengrund, ein Almgebiet, um das sich Elias einen Sommer lang kümmern soll.

Als ihn seine Familie danach wieder abholen will, lehnt er das ab. Er zieht weiter hinauf in die Berge, wo er das findet, wonach er sich unten im Tal immer gesehnt hat – die bedingungslose Freiheit. Erst nach vierzig Jahren zwingt eine schwere Krankheit den gealterten Elias (Johannes Krisch, 57) zurück in die Zivilisation.
Jakob Mader kam in Scheibbs (NÖ) auf die Welt, wuchs aber in Innsbruck auf. Er ging noch in die Schule und war 17 Jahre alt, als er für die Rolle des Elias vorsprach und engagiert wurde.

„Zur Vorbereitung auf die Dreharbeiten habe ich zwei Monate auf einer Alm gelebt, dort gearbeitet, den Zillertaler Dialekt gelernt und wöchentlich mehrmals geprobt“, erzählt der Nachwuchsdarsteller. „Für diesen bewegenden Film, in dem so viel Herzblut steckt, hat sich jede Mühe ausgezahlt.“
Der „gealterte Elias“ Johannes Krisch glänzt ebenso vor der Kamera, „obwohl ich nie eine Schauspielschule von innen sah“ und er behauptet: „Ich spiele komplizierte Rollen lieber als einfach gestrickte Charaktere.“
Regie führte Adrian Goiginger, 33, der meint: „Es gibt eine Tendenz, Aussteiger wie Elias zu heroisieren. Doch genau betrachtet sind solche Typen auch egoistisch und fügen nahestehenden Menschen oft großen Schmerz zu.“
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