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Ausgabe Nr. 20/2024 vom 14.05.2024, Fotos: ZDF/Georges Pauly, ZDF und Christine Schroeder
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Jakob Stiller (Ulrich Noethen) und Kira Engelmann (Bettina Burchard) ermitteln in einem rätselhaften Mordfall.
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Kleinert (Sebastian Hülk, re.) leitet die Jagdschule.
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Patty (Angelina Häntsch) in der Bäckerei des Toten.
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Kleinert sucht den Wilderer.
Ulrich Noethen: Mord im Wald der Wölfe
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Ulrich Noethen, der mit „Comedian Harmonists“ berühmt wurde, genoss die Waldspaziergänge in den Drehpausen seines neuen „Stiller“-Krimis. Erst spät erfuhr er, wer in dem Wald noch „wohnt“.
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Ein Kriminalrätsel, wie es Kommissar Jakob Stiller (Ulrich Noethen, 64) bisher noch nie lösen musste. Ein tödlicher Wildunfall entpuppt sich auf den zweiten Blick als Mord. Neben einem überfahrenen Keiler liegt der Bäckermeister aus der nahegelegenen Ortschaft erstochen am Fahrbahnrand.

Bei ihren Ermittlungen stoßen Stiller und seine Kollegin Kira Engelmann (Bettina Burchard, 37) in Tatortnähe auf die Jagdschule „Wendland“. Nicht nur der Schulleiter und Jagdlehrer Raik Kleinert (Sebastian Hülk, 49), sondern
auch einige seiner Schützlinge scheinen ihnen etwas zu verheimlichen und dunkle Geheimnisse zu hüten.
Außerdem treibt seit geraumer Zeit ein Wilderer sein
Unwesen in dem Revier …

„Der Kommissar, den ich spiele, ist ein Typ der Marke ,weiche Schale, harter Kern‘. Das erleichtert ihm die Arbeit, denn er wird von den meisten unterschätzt“, erklärt Ulrich Noethen. „Als Schauspieler habe ich vor allem die Aufnahmen im Wald genossen. Diese traumhafte, saubere Luft, fast paradiesisch. Da wäre ich gerne stundenlang gewandert. Erst kurz vor dem Ende der Dreharbeiten verriet der zuständige Förster unserem Regisseur, dass in diesem Waldgebiet zwei Rudel Wölfe leben, die genau beobachten würden, was wir in ,ihrem Wald‘ so treiben. Ich bin kein besonderer Angsthase, aber hätte ich das gewusst, wäre ich bestimmt nicht so grenzenlos sorglos in diesem Wald herumspaziert.“

Im Gegensatz zu der Film-figur Stiller, die mit der Jägerei
überhaupt nichts am Hut hat, ist die Ermittlerin Engelmann mit der Jagd großgeworden und hat keine Berührungs-ängste gegenüber Tieren, auch nicht den toten.

„So kann ich das von mir nicht behaupten“, erklärt ihre Darstellerin Bettina Burchard. „Obwohl ich einmal von einem Hund gebissen wurde, hat diese Erfahrung meine Liebe zu Tieren nie beeinträchtigt. Und eben diese Liebe würde in mir niemals so etwas wie eine Jagdleidenschaft wecken.“

Als Tierärztin ist Helene Grass, 49, die Tochter des Literaturnobelpreisträgers Günter Grass (1927–2015), im Einsatz. „Ich obduziere das Wildschwein in meinem Gartenhaus“, erzählt sie. „Dabei war ich froh, dass ich nicht wirklich eine Tierärztin bin.“
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