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Ausgabe Nr. 18/2024 vom 02.05.2024, Fotos: picturedesk.com, Marvel Studios
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Privat will Cumberbatch kein Held sein.
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Elizabeth Olsen als Hexe Wanda.
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Der Brite Cumberbatch ist wieder als Superheld Strange im Einsatz.
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Rachel McAdams spielt Dr. Christine Palmer.
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„Strange“ Cumberbatch mit Benedict Wong als „Wong“.
Benedict Cumberbatch, 47, wünscht sich Frieden:
„Ich hätte gerne Superkräfte“
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Für Benedict Cumberbatch gibt es auch in der Wirklichkeit Superhelden. Es sind seine Eltern, die alles für ihn taten.
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„Doctor Strange in the Multiverse of Madness“
Sonntag, 5.5. 20:15


Herr Cumberbatch, Ihr Vater ist Schauspieler, Ihre Mutter Schauspielerin. Hatten Sie überhaupt die Chance, einen anderen Beruf zu ergreifen?

Selbstverständlich. Meine Eltern wünschten sich, dass ich einmal Arzt oder Anwalt werde. Und sie arbeiteten hart, nahmen auch schlechte Rollen an, nur damit sie es sich leisten konnten, mich in eine sündteure Schule zu schicken. Meine Eltern sind für mich Helden, sie haben geschuftet, um mir eine Ausbildung zu ermöglichen, von der die meisten nur träumen können.

Waren Mama und Papa sehr enttäuscht, dass Sie Schauspieler wurden?

Bestimmt, aber sie haben es mich keine Sekunde lang spüren lassen. Als ich die „Academy of Music and Dramatic Art“ absolvierte,haben sie mich auch dabei unterstützt.

Sie haben sich revanchiert, indem Sie etwa durch die Serie „Sherlock Holmes“ und die „Doctor Strange“-Filme weltberühmt wurden und inzwischen bereits zwei Mal für einen „Oscar“ nominiert waren …

Ja, doch der Erfolg hat seinen Preis. Ich führe oft monatelang ein Nomadenleben und kann nicht zu Hause sein. Irgendwie haben sich meine Eltern damit abgefunden – und jetzt auch meine eigene Familie.

Sie heirateten 2015 Ihre Kollegin Sophie Hunter, 46, und haben mit ihr mittlerweile drei Söhne im Alter von acht, sieben und fünf Jahren. Wie erziehen Sie Ihren Nachwuchs?

Gar nicht. Meine Frau und ich bemühen uns, ihnen Vorbilder zu sein, wie es meine Eltern für mich waren. Ich hoffe, dass ich es wenigstens halb so gut hinkriege wie sie.

Von der Leinwand kennt Sie das Kinopublikum als Superhelden. Wie mutig sind Sie im echten Leben? Immerhin haben Sie vor einigen Jahren vier Männer, die einen Radfahrer überfielen, in die Flucht geschlagen …

Das war bestenfalls Zivilcourage, außerdem hatte ich Hilfe von einem zweiten Mann. Nein, ich bin kein Superheld. Aber ich hätte gerne Superkräfte.

Interessant. Wozu?

Ich hätte diese Kraft gerne, um Hass durch Empathie zu ersetzen, um Menschen von Konflikten oder Ärger wegzubewegen, hin zu Kompromiss, Liebe und Frieden.
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