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Ausgabe Nr. 06/2024 vom 06.02.2024, Fotos: ARD Degeto/Constantin TV/Conny Klein
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Stascha Novak (Jasmin Gerat) und ihr Kollege Emil präsentieren fotografische Beweise.
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Eine der geflüchteten Frauen wird brutal bedroht.
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Mile und Freundin Danka wollen der Polizei helfen.
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Darko Zelic fühlt sich als Polizeichef der Insel Brac.
„Der Kroatien-Krimi: Die toten Frauen von Brac“
Donnerstag, 15.2. 20:15 Das Erste: Ein Dickkopf gegen die Männerwelt
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Gegen eine dickköpfige Kommissarin ziehen selbst die Macho Männer in Kroatien den Kürzeren. In der Rolle dieser starken Ermittlerin sehen wir die zweifache Mutter Jasmin Gerat.
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Eine Motorjacht rast in den Kiesstrand der kroatischen Stadt Split. An Bord befinden sich der bewusstlose Bootsführer Mile und zwei Frauenleichen.
Dass die Opfer schon vor mehr als 48 Stunden erschossen wurden, macht den Fall für Kommissarin Stascha Novak (Jasmin Gerat, 45) und ihren Kollegen Emil Perica (Lenn Kudrjawizki, 48) noch rätselhafter. Als der Skipper im Spital aus der Ohnmacht erwacht, behauptet er, sich an nichts zu erinnern. Plötzlich taucht sein Vater Darko Zelic auf, der sich als Polizeichef der Adria-Insel Brac vorstellt. Er möchte seinen Sohn sowie die Leichen mitnehmen – und die Mordkommission heraushalten. Doch Novak findet bald heraus, dass es sich bei den Opfern um Geflüchtete handelt, die möglicherweise unter sklavenähnlichen Bedingungen für einen Winzer arbeiteten.

Es stellt sich die Frage, ob Zelic – wie sein Sohn und dessen Freundin behaupten – tatsächlich mit Schleppern und Ausbeutern unter einer Decke steckt. Das zu untersuchen, gehört im Grunde nicht zu den Aufgaben der Kommissarin und ihres Kollegen. Aber um die Morde aufzuklären, müssen die beiden auf der Insel Brac zwangsläufig herausfinden, wer hinter dem brutalen Schleppernetzwerk steckt …

„Die Adriaküste liegt auf der Fluchtroute von Menschen, die wirklich ihr Leben riskieren, um nach Europa zu kommen“, weiß Jasmin Gerat. „Und die skrupellose Ausbeutung geflüchteter Frauen steht im Mittelpunkt unseres aktuellen Falles.“

Die Mutter einer 17jährigen und einer neunjährigen Tochter weist mit der von ihr verkörperten Figur eine prägnante Gemeinsamkeit auf: „Stascha ist direkt und dickköpfig, das bin ich auch“, sagt Jasmin Gerat lachend. „Außerdem liebt sie, wie ich, ihren Beruf. Was nur von ihrer Liebe zu ihrer Familie übertroffen wird. Auch da befinden wir uns auf der gleichen Wellenlänge.“

Abseits der Kamera hat es Jasmin Gerat freilich leichter: „Die Polizei-Welt ist, bis auf wenige Ausnahmen, eine Männerdomäne, und besonders in Kroatien haben Frauen dort nichts zu suchen. Das wird natürlich nicht offen ausgesprochen, aber in der kroatischen Hauptstadt Zagreb gab es keinen Tag, an dem Stascha das nicht zu spüren bekam.Derbe Erfahrungen hat sie dort gemacht, daher kam für sie die Versetzung nach Split wie gerufen. Dort haben die Männer zwar auch eine starke Macho-Neigung, doch es hält sich für einen Sturkopf wie Stascha in erträglichen Grenzen.“

Wichtig ist Jasmin Gerat an den „Kroatien-Krimis“ auch Folgendes: „Seit meinem Einstieg in die Reihe vor vier Jahren hatten alle Filme einen gesellschaftspolitischen Hintergrund. Das macht unsere Geschichten außer-
gewöhnlich.“

Als Draufgabe zur engagierten Handlung konnte die aus der deutschen Metropole Berlin stammende Jasmin Gerat bei ihrem jüngsten Einsatz auch noch ihr „persönliches Dreh-Paradies“ entdecken: „Auf der Insel Brac siehst du von überall das Meer, und es fahren dort fast keine Autos.“Eine Motorjacht rast in den Kiesstrand der kroatischen Stadt Split. An Bord befinden sich der bewusstlose Bootsführer Mile und zwei Frauenleichen.

Dass die Opfer schon vor mehr als 48 Stunden erschossen wurden, macht den Fall für Kommissarin Stascha Novak (Jasmin Gerat, 45) und ihren Kollegen Emil Perica (Lenn Kudrjawizki, 48) noch rätselhafter. Als der Skipper im Spital aus der Ohnmacht erwacht, behauptet er, sich an nichts zu erinnern. Plötzlich taucht sein Vater Darko Zelic auf, der sich als Polizeichef der Adria-Insel Brac vorstellt. Er möchte seinen Sohn sowie die Leichen mitnehmen – und die Mordkommission heraushalten. Doch Novak findet bald heraus, dass es sich bei den Opfern um Geflüchtete handelt, die möglicherweise unter sklavenähnlichen Bedingungen für einen Winzer arbeiteten.

Es stellt sich die Frage, ob Zelic – wie sein Sohn und dessen Freundin behaupten – tatsächlich mit Schleppern und Ausbeutern unter einer Decke steckt. Das zu untersuchen, gehört im Grunde nicht zu den Aufgaben der Kommissarin und ihres Kollegen. Aber um die Morde aufzuklären, müssen die beiden auf der Insel Brac zwangsläufig herausfinden, wer hinter dem brutalen Schleppernetzwerk steckt …

„Die Adriaküste liegt auf der Fluchtroute von Menschen, die wirklich ihr Leben riskieren, um nach Europa zu kommen“, weiß Jasmin Gerat. „Und die skrupellose Ausbeutung geflüchteter Frauen steht im Mittelpunkt unseres aktuellen Falles.“

Die Mutter einer 17jährigen und einer neunjährigen Tochter weist mit der von ihr verkörperten Figur eine prägnante Gemeinsamkeit auf: „Stascha ist direkt und dickköpfig, das bin ich auch“, sagt Jasmin Gerat lachend. „Außerdem liebt sie, wie ich, ihren Beruf. Was nur von ihrer Liebe zu ihrer Familie übertroffen wird. Auch da befinden wir uns auf der gleichen Wellenlänge.“

Abseits der Kamera hat es Jasmin Gerat freilich leichter: „Die Polizei-Welt ist, bis auf wenige Ausnahmen, eine Männerdomäne, und besonders in Kroatien haben Frauen dort nichts zu suchen. Das wird natürlich nicht offen ausgesprochen, aber in der kroatischen Hauptstadt Zagreb gab es keinen Tag, an dem Stascha das nicht zu spüren bekam.Derbe Erfahrungen hat sie dort gemacht, daher kam für sie die Versetzung nach Split wie gerufen. Dort haben die Männer zwar auch eine starke Macho-Neigung, doch es hält sich für einen Sturkopf wie Stascha in erträglichen Grenzen.“

Wichtig ist Jasmin Gerat an den „Kroatien-Krimis“ auch Folgendes: „Seit meinem Einstieg in die Reihe vor vier Jahren hatten alle Filme einen gesellschaftspolitischen Hintergrund. Das macht unsere Geschichten außer-
gewöhnlich.“

Als Draufgabe zur engagierten Handlung konnte die aus der deutschen Metropole Berlin stammende Jasmin Gerat bei ihrem jüngsten Einsatz auch noch ihr „persönliches Dreh-Paradies“ entdecken: „Auf der Insel Brac siehst du von überall das Meer, und es fahren dort fast keine Autos.“
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