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Ausgabe Nr. 04/2024 vom 23.01.2024, Fotos: ORF/Günther Pichlkostner, ORF/BR/SRF/Superfilm/Stefanie Leo
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In „CLEVER!“ ist er unbestechlich, in der Serie „School of Champions“ korrupt.
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In der nächsten Ausgabe der Rätselshow „CLEVER!“ (9.2.) ist der Physiker Werner Gruber zu Gast und spielt mit seiner intelligenten Partnerin Silvia Wirnsberger gegen drei Studenten.
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Schiesstl (Seberg, re.) ist ein schlauer Netzwerker.
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„School of Champions“: „Seilbahnchef“ Seberg mit Mikka Forcher.
Gregor Seberg, 56, braucht keine „SOKO“: „Ich bin ein schlechter Fernseher“
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Herr Seberg, haben Sie manchmal Sehnsucht nach der Rolle des Oberstleutnants Helmuth Nowak in „SOKO Donau“?

Nein. Ich habe diese Zeit in guter Erinnerung, überhaupt das ganze Team. Aber es tut mir nicht leid, dass ich ausgestiegen bin.

Schauen Sie sich ab und zu eine Folge der Serie an?

Auch das nicht. Aber ich bin generell ein schlechter Fernseher. Viel lieber lese ich etwa einen Krimi, als dass ich mir einen anschaue.

Zugespitzt formuliert könnte man sagen, im ORF finden derzeit Seberg-Festspiele statt. Sie moderieren eine Rätsel-Show und spielen eine Hauptrolle in der Serie „School of Champions“, wo Sie einen waschechten Ungustl verkörpern …

Das kann man so sagen, ja. Ich spiele den Chef der lokalen Seilbahnen und Miteigentümer der Schischule, und in diesen Funktionen bin ich ganz schön korrupt.

Als Moderator der Rätsel-Show „CLEVER!“ sind Sie hingegen unbestechlich. Wie fühlen Sie sich in der ungewohnten Rolle als „Frageonkel“?

Sehr gut. Wir haben bisher sechs Shows aufgezeichnet, und ich würde gerne weitermachen. Es ist eine harmlose Unterhaltung, und ich finde, das hat sich das Publikum verdient. Die Menschen haben ein Recht darauf, von der Welt in Ruhe gelassen zu werden.

Trotzdem die Frage: Heuer ist in den USA und auch bei uns ein Wahljahr. Was fällt Ihnen zu Donald Trump und Herbert Kickl ein?

Die Menschheit musste mit Pest und Cholera fertigwerden, und das war wirklich hart. Heute hat man‘s vergleichsweise einfach, man darf sich nur nicht verwählen.

Wir hören Sie von Zeit zu Zeit auch als Sprecher bei Natur-Dokus …

Das mach‘ ich wahnsinnig gern. Wäre ich nicht Schauspieler geworden, dann vermutlich Zoologe.

Noch einmal zu „CLEVER!“: Wie clever wären Sie selbst als Kandidat?

Ich wäre im unteren Mittelfeld. Ich hätte bei den Aufgaben immer drei Lösungsvorschläge im Hirn (lacht).

Sie sind mit Ihrer Freundin Julia zwar nicht verheiratet, haben mit ihr aber bereits zwei Kinder …

Ja, der Elliot ist jetzt sechs Jahre alt und der Lenny zweieinhalb. Mein Schlafdefizit ist zuweilen nicht von schlechten Eltern.

Sind Sie ein guter Papa?

Ich glaub‘ net. Ich fürchte, ich bin ein bisserl zu wenig streng. Aber ich kann das einfach nicht, dafür liebe ich die beiden zu sehr.
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