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Ausgabe Nr. 35/2022 vom 30.08.2022, Fotos: ORF/ZDF/Jon Ailes
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Mia Barlow (Leni Adams) sucht in altem Gemäuer nach einem Vermögen.
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„Rosamunde Pilcher: Liebe und andere Schätze“Mittwoch, 7.9., 20.15 Uhr, ORF2

„Das Paradies in der Ferne. Cornwall – Das Land der Rosamunde Pilcher“
Dienstag, 6.9., 20.15 Uhr, ORF2
Pilcher-Verfilmung mit leichtem Grusel-Effekt: Bei der Schatzsuche spukt es
Die Tochter eines Museums-Direktors will in einem alten Haus die Hinterlassenschaft eines Missionars finden. Aber es kommt ihr jemand zuvor.
Mia Barlow (Leni Adams, 37) ist praktisch in einem Museum groß geworden. Der Direktor Trevor Murphy (Thomas Heinze, 58) und seine Frau Hannah (Cheryl Shepard, 56), eine Restauratorin, haben sie einst als Pflegekind bei sich aufgenommen.

Als Hannah Murphy schwer erkrankt und ihr Mann sich um sie kümmern muss, möchte Barlow gern als Kuratorin in dessen Fußstapfen treten. Doch da gibt es Schwierigkeiten. Das Museum ist nicht mehr rentabel und soll eigentlich geschlossen werden. Außerdem bewirbt sich auch Jason Carter (Hans Gurbig, 32) um den leitenden Posten. Mia Barlow hält den Abenteurer und Schatzsucher allerdings für einen Kunstdieb und verlangt einen Einstellungstest.

In der Folge soll sie gemeinsam mit Carter in einem historischen viktorianischen Haus, ohne jeglichen neuzeitlichen Komfort, die Sammlung eines Missionars dokumentieren und daraus ein Ausstellungskonzept entwickeln. Bei der Arbeit kommen die beiden einander immer näher, und als sie erfahren, dass der Missionar einst ein Vermögen in dem alten Gemäuer versteckte, erwacht auch Barlows Entdeckergeist. Als sie endlich das Versteck finden, ist der „Schatz“ weg, es ist ihnen jemand zuvorgekommen. War es der Hausmeister, den sie nie zu sehen bekommen? Oder der Geist der weißen Frau, die angeblich durch das Haus spukt? Barlow hält eine andere Erklärung aber für plausibler: Jason Carter war‘s. Verletzt und gekränkt kehren die
beiden nach Hause zurück …

„Die Mia ist meine allererste Hauptrolle“, jubelt Leni Adams aus der deutschen Stadt Köln. „Und diese Figur passt wunderbar zu mir. Einerseits ist sie im Herzen eine Entdeckerin, andererseits ist sie so bodenständig, dass sie kaum wagt, ins Leben hinauszugehen und ein bisschen etwas zu riskieren. So ähnlich verhielt es sich auch bei mir. Im Grunde wollte ich immer Schauspielerin werden, aber ich habe mich nicht getraut, es war mir zu unsicher. Den Umschwung brachte der Jakobsweg. Beim Gehen machte ich mir viele Gedanken und landete danach in einer Schauspielschule in Paris (F).“

Nicht nur ihre Rolle brachte Leni Adams ins Schwärmen, auch der Schauplatz Nummer eins aller Pilcher-Verfilmungen.

„Das ist jetzt kein Witz“, versichert sie. „Meinen ersten Urlaub nach den Dreharbeiten verbrachte ich – in Cornwall. Wer‘s bisher noch nicht in natura sah, der hat etwas versäumt.“

Am Tag vor der deutschsprachigen Erstausstrahlung von „Liebe und andere Schätze“ zeigt der ORF die Dokumentation „Das Paradies in der Ferne: Cornwall – Das Land der Rosamunde Pilcher“.

Dafür begab sich der ORF‘sche Gärtner Karl Ploberger, 63, auf eine Entdeckungsreise zu den Gartenparadiesen und schönsten Schauplätzen der südwestlichsten englischen Grafschaft.


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