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Ausgabe Nr. 30/2022 vom 26.07.2022, Foto: zVg
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Mit leichten Tüchern lassen sich im Handumdrehen Kleider, Röcke und Turbane kreieren.
Gut gewickelt
Ein Pareo ist im Sommer ein vielseitiges Accessoire. Luftig lang oder kess verknotet, sind die leichten XL-Tücher ein hübscher Strandbegleiter. Sie brauchen wenig Platz in der Tasche, umhüllen aber den gesamten Körper, wenn ein bisschen mehr Stoff am Strand oder im Freibad gefragt ist.
Am Strand, im Freibad, aber auch im eigenen Garten kann es ganz praktisch sein, mit ein, zwei schnellen Handgriffen einen Überwurf für den Bikini oder Badeanzug zu haben.
Traditionell dient hierzu ein Pareo, ein leichtes XL-Sommertuch, der sich im Handumdrehen und ohne Hilfsmittel zu einem Rock oder einem Kleid wickeln lässt. Die Tücher aus leichter Baumwolle, weichem Jersey oder transparentem Chiffon umfließen geschmeidig den Körper und bieten jede Menge Gestaltungsmöglichkeiten.

Die meisten Pareo-Tücher haben die Maße 140 x 140 cm oder 160 x 110 cm, je nach Körpergröße und -gewicht fällt entsprechend die Wahl.
Besonders elegant wirken Pareos, die auf die Bademode abgestimmt sind. Als Faustregel gilt, zu bunten Bikinis und Badeanzügen passen eher unifarbene Tuchvarianten, zu gedeckten Bikinis und Badeanzügen sind gemusterte Pareos in Sommerfarben ideal.

1. Elegantes Neckholderkleid
Beginnen Sie mit dem Tuch im Rücken. Ziehen Sie die Enden des Tuches nach vorne und verknoten Sie diese über dem Brustbein.
Zwirbeln Sie nun die überhängenden Stoffzipfel und binden Sie diese im Nacken als Neckholder. Im Vorderteil Ihres Ruck-Zuck-Kleides bleibt ein durchgehender Gehschlitz.

2. Bandeau-Wickelkleid
Legen Sie den Pareo im Querformat von hinten an den Schulterbereich an. Nun führen Sie beide Enden unter den Achseln und oberhalb der Brust nach vorne und verknoten Sie die Enden des Tuches entweder vorne in der Mitte oder seitlich.
Besonders dekorativ ist es, wenn die Enden noch eine hübsche Schleife bilden.

3. Klassisches Neckholderkleid
Ein Klassiker der Wickeltechniken für den Pareo ist diese Form des Neckholderkleides. Hierzu legen Sie sich das Tuch der Breite nach um den Rücken. Holen Sie die Seiten des Tuches nach vorne und legen Sie diese über Kreuz.
Führen Sie die Enden hinter den Nacken und verknoten Sie die Tuch-Spitzen im Nacken.

4. One-Shoulder-Wickelkleid
Fixieren Sie eine Ecke des Tuches an der Schulter und wickeln Sie es nun um den Körper (je nach Länge kann das 1,5 Mal sein). Nun führen Sie beide Endstücke des Pareos an der Schulter zusammen und verknoten diese.
Mit einer Brosche oder einer schicken Anstecknadel setzen Sie einen besonderen Akzent.

5. Der Pareo als Rock
Für einen Maxirock legen Sie sich den Pareo um die Hüften und verknoten die Enden des Tuches direkt vor dem Nabel oder an der Seite der Hüfte. Beide Techniken ergeben einen Rock mit Schlitz.
Wenn Sie es auffälliger mögen, binden Sie eine dicke Schleife. Für einen Minirock falten Sie den Stoff einmal der Länge nach.

6. Lockeres Westenkleid
Super schnell und einfach geht die modische Variante des Westenkleides. Dafür legen Sie sich den Pareo der Breite nach um den Rücken, ziehen die Tuchenden unter Ihren Achseln nach oben, führen sie hinter dem Kopf zusammen und verknoten sie im Nacken.
Bei dieser Variante ist der Schlitz am breitesten.

Binden Sie einen Turban
Ein Turban im Haar erinnert immer ein wenig an den Jetset der 60er Jahre. Aktuell ist die Kopfbedeckung wieder im Trend und kann dank der Portion Extravaganz ein schicker Blickfang und ein guter UV-Schutz für Kopf und Haar zugleich sein.

So geht‘s:
1) Positionieren Sie das Tuch (ca. 80 cm x 80 cm) auf dem Kopf. Legen Sie es hierfür zuvor zu einem Dreieck zusammen. Die Spitze des Tuches zeigt nach vorne, die beiden langen Enden rechts und links festhalten.

2) Binden Sie die Enden des Tuches in der Mitte des Haaransatzes über der Stirn zusammen. Im Anschluss die Enden zum Nacken führen und dort mit einem Knoten fixieren.

3) Schlagen Sie abschließend die herausstehenden Enden unter dem Tuch ein. Verfahren Sie ebenso mit dem abstehenden Dreieck auf der Vorderseite und zupfen Sie alles zurecht. Schon schmückt Ihr Haupt ein schicker Turban.
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