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Ausgabe Nr. 30/2022 vom 26.07.2022, Foto: ddp
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Gerard Butler, 52, hilft Verwandten und Freunden, wo er kann.
Gerard Butler: „Ich bin kein geiziger Schotte“
Die „Has Fallen“-Filmreihe, in der er den Leibwächter des US-Präsidenten spielt, machte ihn weltweit berühmt. Im Privatleben hat Gerard Butler weniger Erfolg. Sein Traum von einer Familie und Kindern ging bisher nicht in Erfüllung.
Herr Butler, wann retten Sie wieder einen Präsidenten?
(lacht) Das werde ich seit längerer Zeit ständig gefragt. Aber ich kann es nicht genau beantworten. Der Film mit dem Titel „Night Has Fallen“ ist eigentlich fertig. Nur wann er in die Kinos kommt, steht noch nicht fest.

Die Vorgänger „Olympus Has Fallen“, „London Has Fallen“ und „Angel Has Fallen“ sollen zusammen einen Gewinn von rund einer Milliarde Dollar eingebracht haben. Verraten Sie uns Ihre aktuelle Gage?
Nein. Aber nicht, weil sie so hoch ist, sondern weil sie im Vergleich zu dem, was einige Kollegen kassieren, beinahe lächerlich wirkt. Aber es muss sich niemand um mich sorgen, ich bin kein Sozialfall.

Was machen Sie mit Ihrem Geld – als gebürtiger Schotte?
Also, ich bin kein geiziger Schotte. In meiner Verwandtschaft und bei meinen Freunden gelte ich als großzügig. Wem ich helfen kann, ohne mich zu ruinieren, dem helfe ich auch. Wie ich überhaupt die Geschichte von den übertrieben sparsamen Schotten für ein reines Klischee halte.

Zurück zu den „Has-Fallen“-Filmen. Würde sich dieser tollkühne Personenschützer Mike Banning bei einem Schuss-Attentat auch schützend vor Donald Trump werfen?
Wenn er noch Präsident wäre – selbstverständlich! Selbst dann, wenn er ihn für einen gefährlichen Schwachkopf hielte. Schließlich verkörpert er das höchste Amt im Staat, und das verdient Schutz.

Sie scheinen nicht nur auf der Leinwand ein Held zu sein, sondern auch im echten Leben. Sie wurden mit einer Tapferkeitsmedaille ausgezeichnet …
Das war stark übertrieben. Ich machte mit meiner Mutter ein Picknick an einem Fluss, als wir Hilferufe hörten. Ein Bub war in das Wasser gefallen und drohte unterzugehen. Ich sprang in den Fluss, zog ihn ans Ufer. Das hätte jeder andere genauso gemacht.

Ist es wahr, dass Sie seit Ihrem 27. Lebensjahr keinen Alkohol mehr trinken?
Das ist richtig. Nach einer durchzechten Nacht war mir speiübel, ich konnte mich wieder einmal an nichts erinnern.
Ich ging in ein Lokal und dachte, ich denke bei einem Bier über alles nach. Ich nahm einen Schluck und musste mich sofort übergeben. Das war das letzte Mal, dass ich Alkohol getrunken habe.

Sie wünschen sich seit vielen Jahren eine Familie und Kin-der. Woran scheitert es?
An mir oder an den Frauen, die ich kenne. Doch ich gebe nicht auf.

„Criminal Squad“
Sonntag, 31.7., 22.40 Uhr, ORF1
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