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Ausgabe Nr. 25/2022 vom 21.06.2022, Foto: ORF/Leonine/Claire Folger.
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„Knives Out – Mord ist Familiensache“
Montag, 27.6., 20.15 Uhr, ORF1
„Knives Out – Mord ist Familiensache“: Eine schrecklich nette Familie
Wenn ein reicher Mann unter ungeklärten Umständen stirbt, fällt der erste Verdacht auf die Erben. Für eine Klärung des Falles sorgt Daniel Craig, der als Detektiv im Einsatz ist.
Wenn jemand etwas von Mordfällen versteht, dann der erfolgreiche Kriminalschriftsteller Harlan Thrombey (Christopher Plummer, 1929–2021).
Doch dann wird der vermögende Patriarch am Tag nach der Feier zu seinem 85. Geburtstag tot aufgefunden. Zunächst deutet alles auf einen Selbstmord hin. Laut den Ermittlungen zweier Polizeibeamter kann niemand der im herrschaftlichen Landhaus anwesenden Familienmitglieder bei dessen Dahinscheiden „nachgeholfen“ haben, die Aussagen der Befragten stimmen allesamt nahtlos überein. Für Irritationen sorgt erst das Eingreifen des berühmten Privatdetektivs Benoit Blanc (Daniel Craig, 54), der von einem anonymen Auftraggeber mit der Ermittlung beauftragt wurde.

Er merkt schon bald, dass alle Geburtstagsgäste etwas zu verheimlichen haben. Sein untrüglicher Instinkt sagt ihm: Hier handelt es sich um ein raffiniertes Verbrechen. Also besteht er darauf, dass alle Verwandten im Haus anwesend bleiben, bis der Täter entlarvt ist. Das passt vor allem Ransom (Chris Evans, 41) sowie dessen Eltern Linda (Jamie Lee Curtis, 63) und Richard (Don Johnson, 72) gar nicht. Aber der Meisterdetektiv lässt nicht locker. Um die Wahrheit herauszufinden, setzt er schlussendlich auf die Einzige, die duch Thrombeys Tod absolut keine Vorteile zu erwarten hat – auf dessen treue Pflegerin Marta. Allerdings hat auch sie nicht alles über die Todesnacht erzählt …

„Als wäre es ein Stück der Krimi-Königin Agatha Christie (1890–1976). Aufgeputzt mit einer köstlichen Extraportion Humor“, freute sich Daniel Craig über die eher ungewohnte komödiantische Aufgabe. „Nach 15 Jahren als Agent 007 durfte ich endlich ohne Lizenz zum Töten einem Bösewicht auf den Pelz rücken.“
Die positiven Reaktionen von Publikum und Kritik verlängerten Craigs Vergnügen. „Der zweite Teil ist bereits abgedreht und wird vermutlich im Herbst parallel auf Netflix und in den Kinos zu sehen sein. Diesmal musste ich nach Griechenland, um dort ein Kriminalrätsel zu lösen, in das neuerlich etliche seltsame Typen verwickelt sind. Ich darf außerdem verraten, dass sich bereits ein dritter Teil in Planung befindet.“

Nicht verraten will Daniel Craig hingegen, ob es stimmt, dass er für seine ersten zwei „Knives Out“-Krimis satte 50 Millionen Dollar kassierte.
Wunder wäre es keines. Teil eins war buchstäblich ein Mordsgeschäft, das weltweit das Zehnfache der Produktionskosten einspielte.
Ausschlaggebend dafür war wohl auch die prominente Besetzung, zu der etwa „Captain America“ Chris Evans zählt. „Ich hätte nicht mitgemacht, hätte mir Regisseur Rian Johnson, 48, nicht eine Rolle gegeben, die – Daniel möge mir verzeihen – die beste ist“, betont er.
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