Jetzt anmelden
Ausgabe Nr. 24/2022 vom 13.06.2022, Foto: ORF/Satel Film/Petro Domenigg
Artikel-Bild
Max Herzog (Martin Gruber) mit seiner Chefin Dr. Henriette Wolf (Brigitte Kren).
„SOKO Donau – Grenzen“: Neue Leichen für den Herzog
Nach fast 15 Jahren Dienst in der Sonderkommission an der Donau steigt Stefan Jürgens aus der Serie aus, um sich anderen Herausforderungen zu stellen. Sein Nachfolger Martin Gruber kommt ebenfalls aus Deutschland und wird als Kommissar Max Herzog in Zusammenarbeit mit dem bewährten Team dafür sorgen, dass die Bösewichte auch künftig hinter Gittern landen.
Wäre 2005 von berufener Stelle verkündet worden, dass es die „SOKO Donau“ mindestens 17 Jahre geben werde, hätten die Krimifreunde das als gefährliche Drohung empfunden.
Die ersten zwei Staffeln der „Wer war der Täter?“-Geschichten waren geprägt von miserablen Drehbüchern und dem Deutschen Bruno Eyron, 57, der sich in der Rolle des leitenden Ermittlers als der Prototyp einer Fehlbesetzung erwies.

Kaum war er weg, nahm die Serie einen ungeahnten Aufschwung, und Eyrons deutscher Nachfolger Stefan Jürgens, 59, wurde zum Publikumsliebling. Bald galt „SOKO Donau“ zurecht als die beste deutschsprachige „SOKO“-Serie.
Jetzt kommt es neuerlich zu einem Wechsel. Nach beinahe 15 Jahren im Kieberer-Dienst wollte Stefan Jürgens nicht mehr böse Buben suchen, sondern neue künstlerische Herausforderungen finden. „Der Abschied fällt mir schwer“, beteuert er. „Aber ich will endlich etwas anderes spielen. Beispielsweise Komödien.“

Schon jetzt lachen kann Martin Gruber aus der bayerischen Weißwurst-Metropole München (D). Nach seinem freiwilligen Ausstieg aus der Serie „Die Bergretter“, wo er bis 2014 den Chef der Bergwacht spielte, hat der 52jährige als Jürgens-Nachfolger und Kommissar Max Herzog nun wieder ein fixes Standbein im Fernsehen.

„Sogar der Wiener Bürger-meister Michael Ludwig hat mich bei den Dreharbeiten willkommen geheißen“, erzählt Gruber. „Ich war fassungslos.“ Seine Rolle beschreibt der Neue so: „Dieser Max Herzog ist ein sehr offener, bodenständiger Mensch. Er ist grundehrlich und sagt stets ungefiltert und rundheraus, was er denkt.“

Ähnlich beschreiben Kollegen auch den echten Martin Gruber, der mit seiner Frau Corinna seit 2010 verheiratet ist und mit ihr die elfjährige Tochter Paulina hat. Sein 22jähriger Sohn Tristan stammt aus einer früheren Beziehung.
In seinem ersten „SOKO“-Fall geht‘s um eine Entführung, gegen die Kommissar Herzog erst in letzter Sekunde den rettenden Einfall beisteuert …

„SOKO Donau – Grenzen“
Beginn der 17. Staffel mit Martin Gruber
Dienstag, 21.6., 20.15 Uhr, ORF1
Weitere Inhalte dieser Ausgabe:
Ihre Meinung
Ihre Meinung ist uns wichtig.

Schreiben Sie Ihren Kommentar zu diesem Artikel, den wir dann prüfen und veröffentlichen werden.
Bitte melden Sie sich an, um einen Kommentar zu verfassen.
Lisioma
Michael Prack
Zu Ihrem Artikel über Soko Donau. Ich war gespannt, ich wollte den Abschied von Carl und den Einstieg vom Neuen nicht verpassen. Ich hab die Folgen der Serie seit dem Ersatz für Helmut nicht mehr gesehen. Der Typ hat einfach nicht gepasst. Am Dienstag also hab ich gewartet. Ich sah Carl, ich sah Penny und dann der erste Schock - Herr Kriendl, der war schon bei Kitzbühel ein Minuseffekt. Der 2. Schock - die alte Neue. Wer bitte ausser ihrem Sohn wollte sie in dieser Serie??? Mit einer Pistole in der Hand - eine Lachnummer. Das war der Ausstieg für mich.
Nun hab ich also Herrn Gruber versäumt. Ich denke nur, dass er gut passt. Vielleicht schau ich mal wieder rein, wenn die alte Dame nicht mehr da ist.
Werbung