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Ausgabe Nr. 22/2022 vom 31.05.2022, Foto: RTL/Universal Studios
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„Everest: Ein Yeti will hoch hinaus“
Sonntag, 5.6., 20.15 Uhr, RTL
„Everest: Ein Yeti will hoch hinaus“: Ein Schneemensch mit Heimweh
Einem Yeti, der gefangen gehalten wird, gelingt die Flucht. Mit Hilfe dreier Jugendlicher will er zum Mount Everest zurückkehren, wo seine Familie daheim ist. Dabei muss das Quartett gefährliche Abenteuer bestehen. Ein gefühlsbetonter Animationsfilm für die ganze Familie.
Das Teenager-Mädchen Yi lebt mit Mama, Oma sowie ihren Freunden Peng und Jin in Shanghai, der größten Stadt Chinas. Nach dem Tod ihres Vaters nimmt sie alle möglichen Tätigkeiten an, um Geld für eine Reise an all die Orte zu sparen, die ihr Papa mit ihr besuchen wollte.

Eines Tages entdeckt sie auf dem Dach ihres Wohnhauses einen verängstigten Yeti, dem es gelang, aus der Gefangenschaft eines Geschäftsmannes zu fliehen. Sie nennt den Schneemenschen „Everest“, denn dort will der Heimwehgeplagte um jeden Preis wieder hin – zu seiner Familie.

Um ihm diesen Wunsch zu erfüllen, machen sich die beiden gemeinsam mit Peng und Jin auf einen abenteuerlichen Weg durch ganz China. Dabei werden sie ständig von dem Geschäftsmann und einer ehrgeizigen Zoologin verfolgt. Die beiden wollen das Fabelwesen wieder einfangen, um dessen Fähigkeit, die Natur zu beeinflussen, für geschäftliche Zwecke zu missbrauchen. Denn der Schneemensch „Everest“ besitzt magische Kräfte, er kann etwa Blumen in einem gigantischen Ausmaß zum Wachsen bringen …

Das Drehbuch zu dem Film schrieb Jill Culton, die auch Regie führte. „,Everest‘ ist mehr als nur ein spaßiges Animationsabenteuer“, meint die 49jährige Amerikanerin aus der Stadt New Jersey. „Natürlich gibt es bei dieser Geschichte viel zu lachen, doch was da geschieht, ist gleichermaßen gefühlsbetont und geht zu Herzen. Schließlich spielen hier Freundschaften ebenso wie das Verhalten zu einem im ersten Augenblick völlig fremden Wesen eine große Rolle.“

Dass sich „Everest“ hauptsächlich an Kinder und Jugendliche wendet, bestreitet Jill Culton. „Das ist ohne jeden Zweifel ein Film für die ganze Familie. Bei dem manche Erwachsene vielleicht mehr lernen können als deren Nachwuchs.

Fast alle Kinder zeichnet eine große Weltoffenheit aus, die im schlechten Fall von Erwachsenen beschränkt wird. Wenn die Tochter oder der Sohn plötzlich mit einem Yeti befreundet wäre – was würden viele Eltern dazu sagen? (lacht).“
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