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Ausgabe Nr. 20/2022 vom 17.05.2022, Foto: ORF/Roman Zach-Kiesling
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König und Haider freuen sich auf die klassische Gala.
„Goldene Note 2022 by Leona König“: Junge Talente der Klassik
Zum sechsten Mal wird der Klassik-Förderpreis „Goldene Note“ vergeben – an die talentiertesten Nachwuchskünstler an den Instrumenten Violine, Cello, Klavier, Klarinette, Querflöte und Trompete. Das Finale moderieren Leona König und Alfons Haider.
In der Sparte Klassik bildet die „Goldene Note“ seit dem Jahr 2017 ein winziges Gegenwicht zum auf Popmusik spezialisierten Spektakel „Song Contest“. Gegründet wurde der Wettbewerb von der aus Tschechien stammenden Kulturinitiatorin Leona König, 40, die damit junge Talente aus dem Bereich der klassischen Musik fördern will.

Das preisträchtige Musizieren läuft so ab: Eine Fachjury, bestehend aus Vertretern heimischer Musikinstitutionen und Musikuniversitäten, wählt Nachwuchstalente im Alter von fünf bis 18 Jahren aus, die dann im alljährlichen finalen Gala-Konzert auftreten.

Die Gewinner erhalten finanzielle Hilfe in Form von Unterricht in Meisterklassen, mediale Unterstützung sowie eine nachhaltige Begleitung in ihrer Entwicklung durch den ebenfalls von Leona König gegründeten, internationalen Musikverein für hochbegabte Kinder.

Die Erfinderin der „Goldenen Note“ wird natürlich auch heuer durch das Finale führen. Begleitet wird sie dabei von Alfons Haider, 64, der bisher im ORF vor allem als Moderator von volkstümlichen Schlager-Starnächten zum Einsatz kam. Umso mehr freut sich der – noch fast frischgebackene – Intendant der Seefestspiele Mörbisch und des Opernfestivals „JOPERA“ in Jennersdorf (Bgld.) über die neue Aufgabe. „Es ist heuer ein königliches Jahr für mich“, sagt er. „Zuerst habe ich im ORF die Königin der ,Goldenen Note‘ an meiner Seite und dann den ,König von Siam‘ im Stück ,Der König und ich‘ in Mörbisch. Mehr geht nicht. Wobei es für mich ein besonderes Erlebnis ist, Ausnahmetalente unter den ‚Klassikstars‘ von morgen am Beginn ihrer Karrieren mitentdecken zu dürfen. Dafür bin ich dankbar.“

Ebenfalls von Kopf bis Fuß auf Freude eingestellt ist Leona König selbst. „Wir konnten eine hochkarätige Jury auf die Beine stellen“, jubelt sie. „Sie besteht aus der international renommierten Geigerin Lidia Baich, 40, dem Bariton Clemens Unterreiner, 50, sowie Rebecca Horner, 33, der Primaballerina des Wiener Staatsballetts.“

Und ja, bei Letzterer handelt es sich tatsächlich um die frühere Kinderschauspielerin, die dem Filmpublikum an der Seite Otto Schenks, 91, in Lustspielen wie „Mein Opa ist der Beste“ viel Vergnügen bereitete.

Ausgezeichnet werden bei der „Goldenen Note“ die begabtesten Nachwuchsvirtuosen in den Kategorien Tasten-, Streich- und Blasinstrumente. Ein weiterer Preis wird von den Zusehern vergeben, er geht an den Publikumsliebling.

„Goldene Note 2022 by Leona König“
Samstag, 21.5., 20.15 Uhr, ORF2
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