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Ausgabe Nr. 01/2022 vom 03.01.2022, Fotos: Tim Flach "Vögel", zVg, ©Simon Vasut - stock.adobe.com, picture alliance / Zoonar
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Li.: Gelbwangenkakadu
Re.: Inka-Kakadu

Auch wenn sie nicht so sprachbegabt wie Graupapageien sind – die menschliche Stimme imitieren Kakadus vorzüglich.
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Holländer Haubenhuhn
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Inkaseeschwalbe
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Schuhschnabel
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Schleiereule
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Der etwa 20 Zentimeter große Rotkardinal lebt hauptsächlich in Amerika
Selten schräge Vögel
Sie schauen in die Kamera, als wüssten sie, wie schön sie sind.Würdevoll, ästhetisch und nahezu menschlich porträtiert der britische Fotograf Tim Flach in seinem neuen Bildband „Vögel“ die Schönheit und Einzigartigkeit unserer gefiederten Freunde.
Doch so anmutig und majestätisch die
Paradiesvögel auf den Bildern auch erscheinen mögen – einige dieser kostbaren Arten werden
in naher Zukunft vielleicht für immer von unserem
Planeten verschwunden sein.
Exotischer Spaßmacher
Gelbwangenkakadu
Die im pazifischen Raum verbreiteten Gelbwangenkakadus sind für jeden Spaß zu haben. Die Exoten sind berühmt für ihre quirlige Art und ihren schönen Kopfschmuck, der als Stimmungsbarometer gilt. Die Vögel können ihn beispielsweise neugierig nach vorne oder verärgert nach hinten stellen. Mit weltweit nur noch knapp 7.000 Exemplaren sind sie stark vom Aussterben bedroht.

Der Schönling
Inka-Kakadu
Wegen seiner auffälligen Farbbänder in der Federhaube und des rosafarbenen Gefieders gilt er als der Schönste aller Kakadus. Die etwa 35 Zentimeter großen und 400 Gramm schweren Vögel leben in Australien oft in Schwärmen von bis zu tausend Tieren. Sie sind zwar noch nicht gefährdet – massive Waldabholzungen machen ihnen aber bereits zu schaffen.

Das Legefreudige
Holländer Haubenhuhn
Das kleine, zwei Kilo schwere Holländer Haubenhuhn trägt sein extravagantes Federkleid anstatt eines Kammes auf dem Kopf. Wegen der dichten Haube ist das Sichtfeld dieser Zierrasse oft eingeschränkt, wodurch diese Hühner mitunter recht schreckhaft werden. Dafür legen die Hennen etwa 100 bis 140 Eier pro Jahr.

Der Schnurrbart-Kaiser
Inkaseeschwalbe
Graues Federkleid, tiefroter Schnabel und ein markanter Schnurrbart zeichnen die etwa 40 Zentimeter große südamerikanische Inkaseeschwalbe aus. Kein Wunder, dass Weibchen auf Männchen mit dem längsten Oberlippenschmuck abfliegen – sie sind am potentesten. Mit weltweit 150.000 Exemplaren sind sie als gefährdete Art eingestuft.

Das riesige Großmaul
Schuhschnabel
Bis zu 140 Zentimeter ragt der pelikanähnliche Vogel aus Zentralafrika in die Höhe. Dafür ist er mit vier bis sieben Kilo ziemlich leicht. Sein riesiger Schnabel, dem dieses Tier seinen Namen verdankt, misst 20 Zentimeter. Das entspricht in etwa Schuhgröße 32. Die hakenförmige Spitze am Schnabelende dient zum Packen der Fische.

Der Mäuseschreck
Schleiereule
Die Schleiereule ist ein taubengroßer Vogel mit hellem Gefieder und einem unverwechselbaren herzförmigen Gesicht. Vor allem Bauern schwören auf die geheimnisvollen Nachtschwärmer. Sie sind besser als jede Mausefalle. Selbst Katzen schaffen es nicht, so viele Nager – zwischen 1.500 und 3.000 pro Jahr – zu fressen wie die Schleiereule.

Buch-Tipp:
Tim Flach: „Vögel“:
Eine fotografische Liebeserklärung in Porträts. Knesebeck Verlag, 336 Seiten mit 190 farbigen Abbildungen, 68 Euro.
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