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Ausgabe Nr. 51/2021 vom 21.12.2021, Foto: Phoenix Reisen GmbH
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„Das Traumschiff“ feiert 40-Jahre-Jubiläum.
„Das Traumschiff“: Wellenreiten ins Glück
Seit 40 Jahren bewährt sich das „Traumschiff“ als probates Mittel gegen das Fernweh von Millionen von Zusehern. Die neuen Folgen zu drehen, war aufgrund der Pandemie bedeutend schwieriger als sonst. Aber mit großer Vorsicht und viel Disziplin aller Beteiligten wurde das Vorhaben erfolgreich bewältigt.
Am 22. November 1981 stach das „Traumschiff“ erstmals in See und steuerte damals die Bahamas an, einen Inselstaat im Atlantik. Vier Jahrzehnte später führt die Kreuzfahrt unter der Führung von Kapitän Parger (Florian Silbereisen, 40) heuer zu Weihnachten nach Schweden, wo die Passagiere die faszinierende Schärenlandschaft bewundern können.

Die Handlung bietet dabei ein bisschen mehr als die gewohnte Lösung zwischenmenschlicher Konflikte und eine Liebesgeschichte mit Happyend. Verantwortlich dafür ist Harald Schmidt, 64. In seiner Rolle als Kreuzfahrtdirektor Oskar Schifferle entdeckt er in der Schiffsküche zwei Brüder, die dort nur deshalb als Hilfskräfte schuften, weil ihre angestrebten Karrieren als Kabarettisten scheiterten, da sie sich weigerten, gemeinsam aufzutreten. Schifferle erkennt das komische Potenzial der beiden, und auf Druck des Kapitäns tritt das Brüderpaar an Bord als Duo auf und feiert einen Riesenerfolg.

„In erster Linie waren wir alle heilfroh, dass wir in Pandemie-Zeiten überhaupt arbeiten konnten“, berichtet Florian Silbereisen. „Dafür nahmen wir gern erschwerte Bedingungen und all die Regeln in Kauf. Gewöhnen möchte ich mich daran allerdings nicht, denn ich bin überzeugt, dass wir in ein paar Monaten wieder bessere Zeiten erleben werden.“

Dass die Kritik an seiner Person in der Kapitänsrolle nicht abreißt, nimmt er gelassen. „Das ,Traumschiff‘ hatte mit Siegfried Rauch (1932–2018) und Sascha Hehn, 67, zwei so großartige ,Kapitäne‘, dass es jeder als Nachfolger schwer gehabt hätte. Im Übrigen bin ich mit mir auch nur bedingt zufrieden. Wenn man selbstkritisch zusieht, findet man immer etwas, das man besser machen hätte können.“
Die zweite „Traumschiff“-Reise, die am Neujahrstag gesendet wird, führt ins südwestliche Afrika, nach Namibia. „Dort gibt es pro Jahr 360 Tage Sonnenschein“, weiß Barbara Wussow, 60. „Also ein wahrer Sehnsuchtsort für das Publikum.“

Als „Traumschiff-Anhängsel“ stehen wie alle Jahre wieder auch zwei „Kreuzfahrten ins Glück“ auf dem Programm, bei denen fleißig geheiratet wird. Die erste führt in die italienische Toskana, die zweite auf die griechische Insel Kreta.

Bei den beiden Hochzeitsreisen ist Harald Schmidt zwar nicht dabei, aber er schließt sie ein ins Kreuzfahrt-„Universum“. „Diese Filme sind Wirklichkeitsflucht pur“, meint er. „Und daher lieben sie die Zuseher so.“
Damit das Publikum mehr über diese „Stimmungsaufheller“ erfährt, wird auch die Doku „Das Traumschiff Spezial – 40 Jahre auf See“ gezeigt, die einen Blick hinter die Kulissen dieser legendären Fernsehunterhaltung erlaubt.

„Das Traumschiff – Schweden“
Sonntag, 26.12., 20.15 Uhr, ORF2, ZDF

„Kreuzfahrt ins Glück: Hochzeitsreise in die Toskana“
Sonntag, 26.12., 21.45 Uhr, ZDF; 21.50 Uhr, ORF2

„Das Traumschiff Spezial – 40 Jahre auf See“
Sonntag, 26.12., 23.10 Uhr, ZDF
Sonntag, 26.12., 23.30 Uhr, ORF2
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