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Ausgabe Nr. 47/2021 vom 23.11.2021, Foto: F. Pritz / picturedesk.com
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Aigner Park – Salzburg.
Rein in den Park
Ein Spaziergang in der Natur tut gut und ist auch während des Corona-„Lockdowns“ erlaubt. In der Stadt Salzburg lädt der Aigner Park zum Verweilen ein. Er bezaubert mit einem dichten Buchenwald, schönen Ausblicken, Grotten und verschlungenen Wegen.
In Salzburg gibt es einen Park, den Dichter und Maler schon vor 200 Jahren mit dem Paradies verglichen haben. Grotten, Aussichtskanzeln, Brücken, ein kleiner Wasserfall, verschlungene Wege sowie ein dichter Buchenwald machen den Aigner Park zu einem Naturerlebnis. Er liegt am Fuße des Gaisberges im Salzburger Stadtteil Aigen.
Der Park entstand im Jahr 1780 als englischer Landschaftspark in der Nähe des Schlosses Aigen. Ein paar Jahre später wurde das Areal unter Fürst Schwarzenberg ausgebaut und schon bald vom Adel aus ganz Europa besucht. Denn im Park befand sich eine sprudelnde Bitterquelle, woraufhin ein Heilbad gebaut wurde.
Vom Badehaus sind nur noch die Fundamente zu sehen. Es ist eines von 16 Schauplätzen innerhalb des Parks, die Spaziergänger bei einem Rundgang besichtigen können. Eine große Tafel weist auf die verschiedenen Orte hin. Durch den Park plätschert auch der Felberbach, an dessen Ufer sich einige imposante Felsblöcke auftürmen.
„Die Spazierwege sind auch jetzt im November gut zu betreten. Vorsicht ist nur geboten, wenn die untere Grotte, die auch Hexenloch genannt wird, angepeilt wird. Das Laub und die Wege ergeben dann eine rutschige Situation, die Konzentration erfordert“, erzählt Martina Trummer vom Tourismusverband der Stadt Salzburg.
Jeder Schauplatz ist mit einer informativen Tafel versehen. Einige der Orte verfügen über eine wunderschöne Aussicht. Beim „Vier-Schlösser-Blick“ sind das Schloss Neuhaus, die Wallfahrtsbasilika Maria Plain, das Franziskischlössl am Kapuzinerberg und die Festung Hohensalzburg zu sehen. Auf der „Kanzel“ genießen die Spaziergänger den Blick auf das Aigner Tal und das Alpenpanorama vom Watzmann bis zum Tennengebirge. Der Galerieplatz bietet eine Aussicht auf den Freundschaftsberg mit Zierbäumen, Sträuchern und Obelisken.
Wer hoch hinaus möchte, kann auch den 1.287 Meter hohen Gaisberg erklimmen. Zwei Wege führen vom Park hinauf zum Berggipfel. Ein weitaus leichterer Gipfelsieg gelingt mit der Besteigung des 455 Meter hohen „Gols Bergls“ inmitten des Parks. Er ist der letzte Schauplatz im weitläufigen Garten. „Wer der Nummerierung chronologisch folgt, kommt auf dem Weg zum Gols Bergl auch beim Campingplatz vorbei“, sagt die Salzburgerin.
Auf dem Weg dorthin wird eine große Wiese umrundet. Sie dient auch als Landeplatz für Paragleiter. Bei Schönwetter lohnt sich deshalb ein Blick nach oben.
Der Aigner Park ist gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen. Der Oberleitungsbus der Linie 7 sowie die Schnellbahn-Linie 3 bringen Ruhesuchende in den Landschaftsgarten.

Entspannen an der Mur
Der Augarten ist ein weitläufiger Park mitten in der steirischen Landeshauptstadt Graz. Er ist so groß wie 75 Fußballfelder und verläuft entlang der Mur. Die Besucher können neben dem Fluss spazieren oder sich auf eine der Holzbänke niederlassen und die Aussicht auf das Gewässer genießen.
Im Park gibt es Wiesen und Alleen, einen Spielplatz sowie einen Skatepark. Vor einem Jahr wurde der Augarten um die Augartenbucht erweitert. Die Grazer haben nun einen direkten Zugang zur Mur und können an der flachen Böschung auf Sitz- und Liegemöbeln entspannen.

Von einem Park zum nächsten wandern
In Wien gibt es etliche Parks. Den Augarten, Burggarten und den Stadtpark, um die prominentesten zu nennen. Ein weniger bekannter, aber nicht minder sehenswerter ist der Dehnepark im 14. Bezirk. Der Rosenbach fließt durch den Park, der von hohen, alten Bäumen gesäumt wird.
Mittendrin gibt es einen Spielplatz und einen Teich, in dem sich auch Schildkröten wohlfühlen. Der Spazierweg durch den Park führt an einer alten Ruine vorbei. Der Park grenzt an die Steinhofgründe, ein naturbelassenes Erholungsgebiet. Zahlreiche Wege führen durch Wiesen und vorbei an Obstbäumen. Obendrauf gibt es einen grandiosen Ausblick.
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