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Ausgabe Nr. 46/2021 vom 16.11.2021, Foto: ZDF/Felix Matthies
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„Die Sterntaler des Glücks“: Geldregen für die gute Katja
Zum fünften Mal in der Vorweihnachtszeit beschert uns das ZDF eine heutige Version eines alten Märchens. Die herzensgute Hauptfigur spielt die einstige „Wanderhure“ Alexandra Neldel.
Es war einmal die Restauratorin Katja (Alexandra Neldel, 45), die ihre Stelle kündigte, um ihre kranken Eltern pflegen zu können. Nach dem Tod der beiden findet die Tochter in der Heimatstadt keine neue Arbeit. Da erinnert sie sich an den Glückstaler, den ihr einst der Papa schenkte. Er fand die Münze mit dem Stern in dem beschaulichen Dorf Herzfeldt.
Dorthin reist Katja und muss feststellen, dass der Pavillon, in dem sich ihre Eltern verlobten, völlig heruntergekommen ist und abgerissen werden soll. Als sie dem Bürgermeister vorschlägt, den Pavillon zum Preis des Abrisses wieder zu renovieren, ist er sofort einverstanden. Dass es zwischen ihr und dem Landarzt Thomas (Bert Tischendorf, 41) auf Anhieb knistert, ignoriert Katja, um sich ganz auf ihre Arbeit konzentrieren zu können. Viele Bewohner von Herzfeldt bieten Katja ihre Hilfe an, denn der Pavillon, an dessen Kuppel die gleichen Sterne prangen wie auf ihrem Taler, war für viele offenbar ein fast magischer Ort, eine Art „Liebeslaube“ …

Alexandra Neldel, die Darstellerin der Hauptrolle, die ihre größten Erfolge in drei Filmen über eine rachsüchtige „Wanderhure“ feierte, hat es jetzt ins „Herzkino“ verschlagen.
„Als ich ein Kind war, zählte die Geschichte ,Die Sterntaler‘ von den Gebrüdern Grimm zu meinen Lieblingsmärchen“, verrät die aus der deutschen Hauptstadt Berlin stammende Schauspielerin. „Und unser Film ist ja bloß eine moderne Version des alten Märchens ,Sterntaler‘. Für mich war‘s daher eine Traumrolle, eine Zeitreise in meine Kindheit inklusive.“

Dass sie als Katja ihren Beruf aufgibt, um ihre Eltern zu pflegen, empfindet Alexandra Neldel als Selbstverständlichkeit: „Wenn du gebraucht wirst, dann versuchst du doch alles, um zu helfen, oder? Es ist natürlich leicht gesagt, aber ohne Zusammenhalten und ohne ein Miteinander funktioniert auf Dauer keine Gesellschaft.“
An Glücksbringer wie den Sterntaler glaubt sie eher nicht. „Trotzdem suche ich in Klee-Feldern immer nach den vierblättrigen (lacht).“
Mit dabei im Film ist Bert Tischendorf, mit dem Neldel schon als „Wanderhure“ ein Happyend feierte. „Wie‘s jetzt ausgeht, verrate ich nicht“, sagt er. „Aber Zusehen hilft (schmunzelt).“

„Die Sterntaler des Glücks“
Sonntag, 21.11., 20.15 Uhr, ZDF
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