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Ausgabe Nr. 45/2021 vom 09.11.2021, Foto: babiradpicture/Chr.Stiefler
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Natalia Wörner, 54, ist eine Naschkatze.
Natalia Wörner: Süßes macht sie nicht sauer
Bereits zu Schulzeiten verdiente sie eigenes Geld als Modell, obwohl sie alles andere als dürr war und keinem Kuchen widerstehen konnte. Erfolgreich wurde Natalia Wörner auch als Schauspielerin, sie ist mit zwei Reihen im Fernsehen verankert. Ihr aktueller Film handelt allerdings von der Pandemie.
In ihrer Kindheit und Jugend schwärmte sie nicht für männliche Promis, sondern für drei der Öffentlichkeit unbekannte Frauen. „Meine Heldinnen waren meine Mama, meine Oma und meine Uroma“, erzählt die am 7. September 1967 in Stuttgart (D) geborene Natalia Wörner. „Dieses Trio aus alleinerziehenden Müttern, was teils am Krieg, teils an Scheidungen lag, meisterte das Leben eigenständig. Das hat mir imponiert.“

Dazu passt, dass Wörner bereits als Schülerin eigenes Geld verdienen wollte. „Mit 16 Jahren habe ich mich als Fotomodell beworben. Ich wurde engagiert, obwohl ich nicht sonderlich schlank war. Denn ich liebe bis heute Süßigkeiten über alles.“
Nach dem Schulabschluss zog es Natalia Wörner zur Schauspielerei. Sie studierte knapp zwei Jahre in den USA im „Lee Strasberg Actors Studio“. Anschließend dauerte es in Deutschland nicht lange, bis sie zu den meistbeschäftigten Darstellerinnen des Fernsehens zählte. Mittlerweile hat sie seit 15 Jahren als Kommissarin in der Krimi-Reihe „Unter anderen Umständen“ ein fixes Standbein auf dem Bildschirm und seit 2016 ein zweites als „Die Diplomatin“.
Trotzdem bleibt ihr Zeit für andere Rollen, wie derzeit für das Corona-Drama „Die Welt steht still“, in dem sie eine Intensiv-Medizinerin verkörpert.

„Es ist der erste deutsche Spielfilm, der sich mit der Pandemie beschäftigt“, weiß Natalia Wörner, die selbst eine Infektion folgenlos überstand. „Die Vorbereitung auf die Dreharbeiten erforderte von den Mitwirkenden eine Konfrontation mit der Wirklichkeit in einer Klinik. Meine Hochachtung für die Ärzteschaft und die Pflegekräfte ist seither mit Worten kaum noch zu beschreiben.“
Die Mutter eines fünfzehnjährigen Sohnes aus erster, geschiedener Ehe sowie ihr Lebensgefährte, der deutsche Außenminister Heiko Maas, 55, halten sich an alle Vorsichtsmaßnahmen.
„Ich glaube den Wissenschaftlern – und sonst niemandem“, meint Wörner.

„Die Diplomatin – Tödliches Alibi“
Samstag, 13.11., 21.45 Uhr, Das Erste

„Die Welt steht still“
Montag, 15.11., 20.15 Uhr, ORF2, ZDF
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