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Ausgabe Nr. 39/2021 vom 28.09.2021, Foto: SWR/FFP New Media GmbH/Ben Knabe
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Ex-Weltmeister Burdenski (Ralph Herforth) hält die junge Samy (Saron Degineh) für ein Talent.
„Billy Kuckuck - Angezählt“: Kuckuck schlägt zu
Ein Ex-Weltmeister kann seine Rechnungen nicht mehr bezahlen, er könnte seine Box-Schule verlieren. Doch die Exekutorin Billy Kuckuck hat ein weiches Herz und möchte ihm helfen. In den Hauptrollen sehen wir Aglaia Szyszkowitz aus der Steiermark und Ralph Herforth.
Die Gerichtsvollzieherin Billy Kuckuck (Aglaia Szyszkowitz, 53) landet durch ihren neuen Vollstreckungsauftrag im Boxer-Milieu. Der Ex-Weltmeister Kai Burdenski (Ralph Herforth, 61) ist bis über beide Ohren verschuldet und kann für seine Box-Schule weder Miete noch Strom bezahlen. Das ist vor allem deshalb tragisch, da er Teenager aus der sozialen Jugendhilfe trainiert, für die seine heruntergekommene Halle ein Zuhause geworden ist. Besonders die junge Asylwerberin Samy (Saron Degineh, 20), die bei der Flucht ihre ganze Familie verlor, hat Burdenski unter seine Fittiche genommen.

Es dauert nicht lange, bis Kuckuck begreift, dass der „Champion“ für seine Schützlinge mehr ist als nur ein Trainer. Daher versucht sie, der angezählten Box-Legende wieder auf die Beine zu helfen. Unterstützen soll sie dabei Burdenskis Tochter Jessica (Tabea Bettin, 39). Doch die hat ihren Vater auf dem Gipfel seines Erfolges von so schlechten Seiten kennengelernt, dass sie mit ihm nichts zu tun haben will. Sie misstraut ihm so sehr, dass sie ihm selbst sein Enkerl verschweigt …

„Das größte Problem für die hilfsbereite ,Pfänderin‘ ist, dass der Boxer aus Stolz jede Hilfe ablehnt“, verrät Aglaia Szyszkowitz. „Um sich aus seiner finanziellen Notlage zu befreien, will der durch frühere Verletzungen gesundheitlich beeinträchtigte Mann bei einem harten Showkampf sogar sein Leben aufs Spiel setzen. Um das zu verhindern, schlägt Kuckuck selbst zu, auf ihre eigene, spezielle Weise (lacht).“
Abseits der Kamera möchte die Grazerin (Stmk.) mit dem Boxsport lieber nichts zu tun haben. „Ich bin dafür zu sensibel, ich kann nicht zuschauen, wenn zwei aufeinander eindreschen“, sagt sie. „Dabei boxt leider auch der ältere meiner beiden Söhne – Frederic, 22, und Samuel, 17. Zur Selbstverteidigung ist es sicher von Vorteil, aber ich hab‘ Angst um seine Nase.“

Ralph Herforth brachte für die Rolle des Ex-Weltmeisters sportliche Erfahrung mit. „Ich habe vor 30 Jahren für den Film ,Schattenboxen‘ einige Monate lang Kickboxen trainiert. Es ist unbestritten eines der besten Rundum-Fitnesstrainings, die es gibt.“

„Billy Kuckuck - Angezählt“
Freitag, 1.10., 20.15, Das Erste
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