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Ausgabe Nr. 04/2020 vom 21.01.2020, Fotos: HaasimSudio.de, zVg
In Rust (D) hat die neue Wasserwelt „Rulantica“ eröffnet.
Ein beheizter Wildbach
Wasserspaß mit Trollen
Das neue Erlebnisbad „Rulantica“ in Rust (D) ist eine der größten Wasserwelten in Europa. Sie wartet mit 17 verschiedenen Rutschen auf. Im Freizeitpark werden skandinavische Mythen zum Leben erweckt. Die Gäste treffen auf Trolle, erforschen Grotten und betreten eine Eislandschaft.
Die Besucher müssen zwar nur neun bewegliche Hindernisse überwinden, aber das ist schier eine Meisterleistung. Seit Minuten mühen sich Kinder wie Erwachsene im „Hoppablad“ ab, um auf schwimmenden Plattformen auf die andere Seite zu gelangen. Doch sie scheitern und landen immer wieder im Wasser.

Diese Attraktion ist Teil der neuen Wasserwelt „Rulantica“ in der deutschen Gemeinde Rust. Sie gehört zum Europa-Park Rust, dem meistbesuchten Freizeitpark Deutschlands. Die Inhaberfamilie Mack schuf mit der Wasserwelt ein Fantasie-Universum im skandinavischen Stil. Eine Welt unter Dach, ideal für den Winter. Die 20 Meter hohe muschelförmige Halle bietet Platz für 5.000 Besucher. In „Rulantica“ begegnen die Besucher Meerjungfrauen, Trollen und Kobolden. „Die Wassertemperatur hat aber keine nordischen Werte, sondern angenehme 30 Grad Celsius“, erzählt Thomas Mack, Geschäftsführer des Parks.

In „Rulantica“ gibt es 17 Rutschen, eine Grotte mit Wellenbad, eine Eislandschaft, einen beheizten Wildbach im Außenbereich und eine multimediale Themenfahrt rund um „Snorri“, das Park-Maskottchen in Gestalt eines Oktopus. Das Tier ist beim Strömungskanal zu finden. Die Besucher treiben auf aufblasbaren Reifen einen 250 Meter langen Wasserkanal entlang.

Der liebevoll dekorierte Wasserspielplatz „Trolldal“ ist auf die Bedürfnisse der jüngsten Besucher abgestimmt. Der Wasserspielplatz ist von Bäumen und Felsen umgeben. Er wird von Kobolden bewohnt, welche die ersten Bewohner der sagenumwobenen Insel „Rulantica“ waren.

Die Wasserwelt ist aber auch die Heimat einer Schlange. In „Vinterhal“ betreten die Besucher den frostigen Norden und einen mystischen Eispalast. Rutschen führen an der zu Eis erstarrten Meeresschlange „Svalgur“ vorbei. Auf dem „Svalgur Rytt“ wagen die Besucher eine Fahrt durch den Schlangenkörper. „Bis zu vier Personen können auf einem riesigen Reifen das Innenleben der Schlange erkunden“, sagt der Deutsche.

Den besten Überblick über die Wasserwelt genießen die Gäste in der Stadt „Rangnakor“. Sie wurde auf Stelzen gebaut. Der schnellste Weg wieder nach unten führt durch die Rutsche „Dugdrob“. „Die Besucher betreten eine gläserne Kabine, deren Boden wie eine Falltür wegklappt“, schmunzelt Mack.

Die Aufregung verdauen die Wassermänner und Badenixen bei einem Cocktail, den sie in der „Skog Lagune“ bekommen. Dafür müssen sie das warme Wasser nicht verlassen. Inmitten einer grünen Oase, umgeben von Wasserfällen, schlürfen sie die Getränke.

Bei der Konzeption des Parkes haben die Inhaber versucht, so nachhaltig wie möglich zu bauen. „Das Wasser aus dem Wildwasserkanal im Außenbereich wird über Nacht in einen unterirdischen, isolierten Tank gepumpt. Das Wasser behält dadurch die Temperatur und wird am nächsten Tag wieder zurückgeführt“, erklärt Mack.

Der Parkplatz ist zur Hälfte überdacht. „Auf dem Dach haben wir eine Photovoltaikanlage eingebaut. Sie erzeugt jährlich 1,1 Millionen Kilowattstunden Strom, das entspricht dem Jahresbedarf von 400 Haushalten.“

Info: Tageskarte für Gäste ab 12 Jahren um 38,50 Euro,
Tel.: 0049 7822 77-6688, www.europapark.de.


widlak
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