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Ausgabe Nr. 03/2020 vom 14.01.2020, Fotos: picturedesk.com, zVg
Selena Gomez
Im Handel. Die Aufarbeitung der Trennung von Justin Bieber und ein Blick nach vorne.
Sie blickt selbstbewusst in die Zukunft
Um ein neues Kapitel im Leben zu beginnen, ist es hilfreich, das alte Kapitel abzuschließen. Insbesondere dann, wenn es sich um einen äußerst prägenden und intensiven Lebensabschnitt gehandelt hat.
Das dachte sich auch Selena Gomez und reinigte sich quasi kreativ-therapeutisch von den Schatten, die ihr Lebensglück nach der Trennung von ihrem Kollegen Justin Bieber, 25, jahrelang eintrübten. Ihr neues Album „Rare“ ist davon geprägt.

So nimmt die 27jährige in „Lose You To Love Me“, ihrer ziemlich intimen und melancholischen Comeback-Single (die sogleich in den USA an die Spitze der Hitparade stürmte), nicht nur Abschied vom Ex-Freund – ohne ihn namentlich zu nennen –, sondern auch von der rosaroten Brille, die sie viel zu lange auf der Nase hatte. „Ich habe die Zeichen gesehen und sie ignoriert“, singt Gomez, und: „Ich musste dich erst hassen, dich erst verlieren, um mich zu lieben.“

Die beiden waren seit 2010 liiert, die Beziehung über Jahre das Futter für Geschichten. Immer wieder trennten sich die beiden, um wieder zusammenzufinden. Bis im Jahr 2018 endgültig Schluss war. Mehr noch, nur wenig später bandelte Bieber mit dem Modell Hailey Baldwin an, die beiden gaben richtig Gas und sind mittlerweile verheiratet.

„In two months you replaced us/ Like it was easy“, resümiert Gomez, durchaus verbittert. „Nach zwei Monaten war ich vergessen und ersetzt.“ Das ist nicht schön. Doch die Moral von der Geschichte – das Leben geht weiter und wird irgendwann besser, als es jemals war. „Ich fühle mich heute wieder richtig gut“, sagt Gomez. „Mir hat es geholfen, diese üblen Erfahrungen in etwas so Schönes wie dieses Lied zu verwandeln.“

Die Aufarbeitung des Bieber-Schlamassels ist mit den beiden Singles abgeschlossen. „In allen anderen Liedern blicke ich in die Zukunft. Erhobenen Hauptes.“ S. Rüth
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