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Ausgabe Nr. 02/2020 vom 07.01.2020, Fotos: Schneider-Press, zVg
Die anerkannte Astrologin Dr. Elizabeth Teissier
Das neue Buch von Teissier ist im Verlag MMM erschienen. ISBN: 978-3-945296-79-0
„Trump sollte vorsichtig sein“
Es steht nicht zum Besten mit unserer Welt. Die Klimaerwärmung macht uns zu schaffen, Handelskonflikte bestimmen den Alltag und kriegerische Auseinandersetzungen bringen Tod und Verderben. An eine Beruhigung der Lage ist in diesem Jahr kaum zu denken, meint Dr. Elizabeth Teissier.
Uns steht ein Ausnahmejahr bevor. Zu diesem Schluss kommt die in Genf (Schweiz) lebende Astrologin Dr. Elizabeth Teissier. Sie hat sich die Lage der Planeten angesehen und eine Prognose erstellt, was uns heuer erwartet.

Zusammengefasst hat sie ihre Vorhersagen in dem neuen Buch „2020 – Ein Jahr der Veränderung“. Teissier meint, dass aufgrund der in den Vorjahren eingeleiteten vielfältigen Prozesse ein Wandel bevorsteht. Zumal uns gleichzeitig die außergewöhnlichen planetarischen Begegnungen mit Jupiter/Pluto (13-Jahre-Zyklus), Saturn/Pluto (33–36 Jahre) und Saturn/Jupiter (20 Jahre) am Ende des Jahres erwarten.

Die Auswirkungen davon sind, dass Hochfinanz, Geldgier, Autoritäten und Diktaturen gedeihen, Machtkämpfe im Überfluss und religiöser Fanatismus triumphieren. Mit einer ähnlichen Konstellation waren wir im Jahr 2001 konfrontiert. Damals gingen am 11. September die Bilder von den einstürzenden Türmen des World Trade Centers in New York (USA) um die Welt.

Über ihre Arbeit und weitere Erkenntnisse für dieses Jahr berichtet die angesehene Astrologin im folgenden Gespräch.

Frau Dr. Teissier, Sie sind für das Jahr 2020 generell eher pessimistisch. Sie führen das auf die außergewöhnliche Verbindung der langsamen Planeten Jupiter, Saturn und Pluto zurück. Ist es für Sie manchmal belastend, wenn Sie astrologische Berechnungen durchführen, die dann nichts Gutes verheißen?
Natürlich beeindruckt mich das. Aber wir sind in einer Phase, in der wegweisende Schritte notwendig werden, damit unsere Gesellschaft die Weichen stellt. Die Konstellationen 2020 sind auch 1981/82 ähnlich gewesen, und es gab mit Ronald Reagan in den USA und Margaret Thatcher in England eine neue und rechts-liberale Führungsmethode. Die auch eine Verhärtung der Fronten symbolisierte.

Viele Menschen vertrauen auf die Astrologie. Erhoffen sich Menschen mehr Hilfe von den Sternen, wenn es ihnen schlecht geht?
Natürlich spielt die jeweilige Situation eine Rolle. Es ist ja menschlich. Wenn es uns gut geht, brauchen wir nicht unbedingt einen Rat. Obwohl es auch viele Menschen gibt, die wichtige Entscheidungen treffen müssen und wissen wollen, wann ein Projekt gut laufen könnte. Das gilt ebenso im privaten Bereich, wenn es etwa um einen Wohnungskauf oder die Hochzeit geht.

In Ihrer aktuellen Analyse von Donald Trump verweisen Sie auf eine Ihrer Veröffentlichungen vom 16. März 2016, als Trump noch gar nicht Kandidat der Republikaner war. Sie schrieben damals: „Donald Trump, ein explosiver Cocktail aus Krösus und Don Quijote! Der nächste Präsident der USA?“ Sie behielten Recht. Und was kommt jetzt?
Für ihn ist Aktion eine Therapie gegen sein Unbehagen aus der Kindheit, eine traumatische Trennung von seiner Mutter im Kleinkindalter. Sie ist das Mittel, um (wie bei vielen Politikern, zum Beispiel Jacques Chirac oder Saddam Hussein) einen tiefen emotionalen Frust auszugleichen. Andererseits ist das Gefahrenpotenzial für Trump in diesem Jahr hoch. Er sollte speziell auf Reisen beson-
dere Vorsichtsmaßnahmen treffen.

Wenn wir in unser Land umschwenken – hat Sie das hervorragende Abschneiden von Sebastian Kurz und der ÖVP bei den Wahlen Ende September überrascht? Er, als Machtmensch, kam wieder an die Macht …
Das Buch musste Ende August gedruckt werden, also einen Monat vor den Wahlen. Kurz hat ein exzellentes Horoskop, wie viele Jungfrauen. Es gibt mehrere positive Einflüsse. Deshalb habe ich geschrieben, dass er große Chancen hat, wieder Kanzler zu werden, und auf jeden Fall ein vielversprechendes Jahr haben wird. Jupiter und die bereits genannten Planeten versprechen Glück und positive Veränderungen (wie auch für viele andere Jungfrauen). Mit Venus in der Waage ist Charme die beste Waffe von Sebastian Kurz, wenn es gilt, sein Programm umzusetzen. Zu seinen Schattenseiten (Sonne in Spannung zu Saturn) gehört vielleicht die Tatsache, dass er ausgerechnet im eigenen Land als bremsend erscheinen kann und nicht verstanden wird. Das zeigt aber auch seine unglaubliche Beharrlichkeit.

Und was erwartet die Menschen in unserem Land?
Die Österreicher erwartet schon im Jänner und dann wieder im August eine tiefgehende Wandlung. Es ist anzunehmen, dass diese Umstellung nicht mit Begeisterung von der Bevölkerung aufgenommen wird.
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