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Ausgabe Nr. 50/2019 vom 10.12.2019, Foto: Veronika Wilke
Feste und Feiern zu Silvester
Gut gelaunt ins neue Jahr
Der Jahreswechsel lässt sich mit einem Kurzurlaub verbinden. In Hopfgarten (T) wird auf dem Aussichtsberg Hohe Salve gefeiert. In Altenmarkt-Zauchensee (S) versammeln sich Besucher auf dem Marktplatz. Mit einer Lichtershow wird in Meran (Italien) das neue Jahr begrüßt und in Lugano (Schweiz) geht es auf der Piazza rund.
Der Jahreswechsel steht vor der Tür und damit auch die Frage, wo zu Silvester gefeiert werden soll. Während es sich viele Menschen daheim gemütlich machen, gibt es auch die Möglichkeit, zu verreisen und gemeinsam mit anderen ins neue Jahr zu rutschen.

Silvesterfeier am Berg
Schon allein des traumhaften Ausblickes wegen lohnt es sich, den Aussichtsberg Hohe Salve in der Gemeinde Hopfgarten (T) zu besuchen. „Zu Silvester gibt es auf 1.828 Meter ein Fest mit einem Feuerwerk zu Mitternacht bei der Mittelstation. Drei Betriebe sind an diesem Abend geöffnet“, erzählt Magdalena Laiminger vom Tourismusverband „Ferienregion Hohe Salve“. Die Gäste können den Jahreswechsel im Tenner Stadl, im Berggasthof Tenn oder im Alpengasthof Salvenalm feiern.

Die Gondelbahn „Salvenbahn I“ bringt die Besucher bis zur Mittelstation. Die Fahrt auf den Berg ist ab 19 Uhr möglich. „Die Bahn ist bis zwei Uhr in Betrieb. Die Karten können am Abend an der Kassa der Bahn erworben werden“, sagt Laiminger.

Von der Mittelstation sind es nur wenige Meter bis zum Berggasthof Tenn und zum Tenner Stadl. Das Alpengasthaus Salvenalm ist über eine geräumte Straße zu Fuß in 20 Minuten oder per Skidoo-Transfer zu erreichen. In allen drei Hütten gibt es eine Verpflegung. Im Berggasthof Tenn ist eine Reservierung notwendig, in den anderen beiden nicht.
Information: Berg- und Talfahrt um 17 Euro/Erwachsene, 8 Euro/Kind, Tel.: 05333/400, www.skiwelt.at.

Ein wildes „Prosit“ gibt es in
Altenmarkt-Zauchensee (S)

Das Motto bei der Silvesterfeier in Altenmarkt-Zauchensee (S) lautet diesmal „Wild ins neue Jahr“. Die Dekoration des sonst so idyllischen Marktplatzes wird „wild“ ausfallen. Tannenbäume stehen dicht an dicht, Zweige, Felle und Geweihe schmücken die Bar und Laternen beleuchten die Szenerie.

Der Moderator Thomas Mussger und „DJ Rupi“ werden als Jäger verkleidet den Abend gestalten. Die beiden unterhalten ab 22 Uhr die Besucher mit Tanzmusik. Um Mitternacht richten alle den Blick auf den vom Feuerwerk erleuchteten Sternenhimmel und tanzen zum Klang des Wiener Walzers ins neue Jahr. Der Eintritt ist frei.
Info: Tel.: 06452/55 11, www.altenmarkt-zauchensee.at.

Jahreswechsel auf der Piazza

Tre, due, uno, auguri! Wenn diese Wörter in Lugano ertönen, ist das alte Jahr Geschichte. Die Bewohner der Stadt in der italienischsprachigen Schweiz begrüßen den 1. Jänner auf der Piazza della Riforma. Sie ist der elegante Salon der Stadt, gesäumt von antiken Gebäuden. Die Wartezeit bis Mitternacht vertreiben sich die Besucher bei Speis, Trank und Musik. Oder sie mieten sich Eislaufschuhe und ziehen auf dem Eislaufplatz ein paar Runden. Dabei genießen die Ausflügler den nächtlichen Blick auf den Luganersee. Dank des milden Klimas ist es kein Problem, die letzten Stunden des Jahres im Freien zu verbringen.

Wer sich wie ein Luganer fühlen möchte, trägt rote Unterwäsche. Das soll Glück für das kommende Jahr bringen.
Info: Tel.: +41 58 220 65 00, www.luganoregion.com.

Mit Feuer und Licht das neue Jahr begrüßen

Das Zentrum von Meran (Südtirol) verwandelt sich zu Silvester in eine Feierzone. Bereits am Vormittag be-
ginnen auf der Kurpromenade, am Thermenplatz und Theaterplatz der italienischen Stadt die ersten Konzerte. Ab 22 Uhr unterhält „DJ Fill“ beim Kurhaus mit modernen Klängen, während ab 23 Uhr das „Merano Pop Symphony Orchestra“ ein Konzert geben wird. Das Orchester sorgt mit einem mitreißenden Repertoire für einen schwungvollen Start ins neue Jahr. „Der Höhepunkt ist aber die Mitternachts-Show ,Lumina‘. Licht- und Feuereffekte sowie Videoprojektionen setzen die Fassade des Kurhauses in Szene“, sagt die Südtiroler Tourismus-Fachfrau Franziska Eckert.

Die Stadt Meran bringt dank des milden Klimas ein südländisch angehauchtes Lebensgefühl mit sich. Die Kurstadt, in der bereits Kaiserin Elisabeth zu Gast war, beeindruckt mit prachtvollen Häusern. Dazu gehört auch die Laubengasse, die aus zwei Häuserreihen mit Laubengängen besteht. Die im 13. Jahrhundert erbauten Arkaden sind bis heute der Mittelpunkt des geschäftigen Treibens der Stadt.
Information: Tel.: +39 0473 272 000,
www.merano-suedtirol.it.

widlak
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