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Ausgabe Nr. 30/2019 vom 23.07.2019, Foto: Picturedesk.com
Krückl erlag einem Herzstillstand.
Beliebter Serien-Darsteller Maximilian Krückl mit nur 52 Jahren plötzlich verstorben
Sein Tod kam überraschend. Ein Herzstillstand riss den 52jährigen Maximilian Krückl am 22. Juni aus dem Leben. Der Tod kam in der Nacht, der Familienvater lag in der Früh reglos in seinem Bett. Der plötzliche Herztod war für die Familie des beliebten Schauspielers ein Schock.
Seine Frau Jeannie und die beiden Töchter Magdalena und Mathilda waren so stark traumatisiert, dass sie erst vier Wochen nach dem tragischen Vorfall in der Lage waren, öffentlich über den Verlust des geliebten Ehemannes und Vaters zu sprechen. Auch den Taufpaten der Töchter, der Schauspielerin Enzi Fuchs, 82, und dem Regisseur Marco Serafini, 63, wurde die traurige Nachricht mit Verspätung übermittelt.

Die Familie war für Krückl alles. Sozial engagiert, gründete er mit einer Ordensschwester die Organisation „mysisteract“. Damit unterstützte er Notleidende nicht nur materiell, sondern gab ihnen auch seelischen Beistand. Unterstützung brauchte er selbst, als er vier Jahre lang seine krebskranke Mutter betreute und sie beim Sterben begleitete. „Das war die längste Nacht meines Lebens“, sagte er damals.

Bekannt machten den am 21. August 1966 in München (D) geborenen Schauspieler Filme und Serien wie „Familie Meier“, „Polizeiruf 110“ und „Agathe kann‘s nicht lassen“.

Zu sehen war der bayerische Mime auch in „Zwei am großen See“ an der Seite von Ruth Drexel (†2009) und Uschi Glas, 75. Berühmt wurde Krückl mit „Forsthaus Falkenau“. 22 Folgen lang verkörperte er in dem Serien-Dauerbrenner den „Pfarrer Ambros“.

Hardy Krüger jr., sein ehemaliger „Forsthaus Falkenau“-Kollege, zeigte sich tief betroffen. „Max war für mich nicht nur ein wunderbarer Kollege, sondern ein guter Freund. Wir hatten noch so viele Pläne, die wir gemeinsam umsetzen wollten, dazu gehörte vor allem das Theaterspielen“, bedauert der 51jährige den Verlust seines Freundes.
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