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Ausgabe Nr. 19/2019 vom 07.05.2019, Foto: picturedesk.com
Heinz Faßmann: „Wird nicht leichter.“
Mathematik ist der größte
Zentralmatura-Stolperstein
Am 14. Mai endet die Zentralmatura-Woche heuer mit Italienisch. Das „Angstfach“ Mathematik steht schon am 8. Mai auf dem Stundenplan.
Im Vorjahr hat jeder Fünfte im Gymnasium oder in den berufsbildenden höheren Schulen wie HAK einen Fünfer bei der schriftlichen Arbeit geschrieben. Die meisten konnten sich die negative Note aber im zweiten Anlauf ausbessern. Bei der sogenannten Kompensationsprüfung, einer mündlichen Prüfung Ende Mai.

Die Mathe-Ergebnisse der Zentralmatura sind seit der AHS-Einführung 2015 abwechselnd gut und schlecht ausgefallen. Die BHS-Schüler kommen seit 2016 flächendeckend in den Genuss der Prüfung. Theoretisch müsste die Wellenbewegung heuer wieder in Richtung „leichtere“ Matura ausschlagen.

Doch ÖVP-Bildungsminister Heinz Faßmann warnt vor solchen Spekulationen, nachdem das Prüfungsformat jetzt überarbeitet wurde. „Ich muss all jene enttäuschen, die glauben, dass die Matura leichter wird. Das wird sie nicht.“ Allerdings ist er „guter Dinge, dass wir sie vielleicht verständlicher und fairer gemacht haben.“

Die Experten haben an der sprachlichen Verständlichkeit der Aufgaben-Texte gefeilt. Außerdem können nun bei bestimmten Aufgaben auch halbe Punkte vergeben werden.

Insgesamt treten heuer 45.000 Schüler zur „standardisierten Reifeprüfung“ an.
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