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Ausgabe Nr. 5/2019 vom 29.01.2019, Foto: AdobeStock
Entspannen in der Karibik

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Faulenzen unter Palmen
Weiße Sandstrände, türkisblaues Meer und durchschnittlich 30 Grad. Die Dominikanische Republik ist ein Eldorado für alle, die sich nach hohen Temperaturen sehnen. In der karibischen Badewanne tummeln sich derzeit auch Buckelwale, die sich zur Paarung vor der Halbinsel Samaná treffen.
Mit einem lauten Platschen schlägt ein Buckelwal auf die Wasseroberfläche auf. Der Aufprall des 30 Tonnen schweren Tieres lässt das Wasser meterhoch in
die Höhe spritzen. Jedes Jahr legen die Giganten der Weltmeere Tausende von Kilometern zurück und schwimmen vom kalten Polarmeer bis in die Gewässer der Dominikanischen Republik in der Karibik.

In der Bucht von Samaná treffen sich von Mitte Jänner bis März bis zu 5.000 Tiere, um zu balzen und sich
zu paaren. „Urlauber können die Tiere beobachten. Mehrere Schiffe fahren täglich hinaus aufs Meer, bleiben aber in sicherer Entfernung, um die sanften Riesen nicht zu stören“, erzählt José García Fernández vom Tourismusbüro der Insel. Die Dominikaner sind derart vernarrt in die Buckelwale, dass sie sogar die Stelle eines Walflüsterers ausgeschrieben haben. Das Rennen hat Svenja Kluge aus München gemacht. Die Deutsche wird die Wale den gesamten Februar lang begleiten. „Meine Aufgabe ist, Wale zu sichten und zu registrieren. Ich werde jeden Tag meine Erlebnisse im Internet veröffentlichen“, erzählt Kluge.

Im Februar feiern die Insulaner auch Karneval. Den Mittelpunkt der Feierlichkeiten bildet die Provinz La Vega im Inneren der Insel. Dort finden an allen Sonntagen im Februar von 12–17 Uhr Faschingsumzüge statt. „Die Teilnehmer schlüpfen in übergroße Teufelsmasken mit langen Hörnern. Typisch für den Fasching ist auch die Figur der ,Roba la Gallina‘. Ein Mann verkleidet sich als Frau und singt, tanzt und verteilt Süßigkeiten“, erklärt Fernández.

„Ein wichtiges Ereignis ist der Umzug am Malecón, der Uferpromenade der Hauptstadt Santo Domingo, am 3. März. Wer schon dort ist, sollte auch die Altstadt besichtigen. Sie wurde einst von Bartolomeo Kolumbus mitgegründet. Eine Statue widmeten die Insulaner aber lieber dessen Bruder Christoph Kolumbus, dem Entdecker Amerikas. Sie steht vor der Kathedrale, die liebevoll „die Unvollendete“ genannt wird. Ihr fehlt bis heute ein Glockenturm.

Beim Spaziergang durch die Altstadt gehört auch ein Besuch des Palastes Alcázar de Colón und der Festung Fortaleza Ozama dazu. „Sie schützte Hafen und Stadt vor Piraten. Heute legen stattdessen Kreuzfahrtschiffe an“, sagt Fernández. Die meisten Besucher zieht es ohnehin an den Strand. Denn ohne Baden im türkisblauen Meer darf kein Urlaub zu Ende gehen. Weiße, feinsandige Strände voller Palmen prägen das Bild der Dominikanischen Republik. Einer der schönsten Strände ist der acht Kilometer lange „Bahía de las Águilas“ im Nationalpark von Jaragua, umgeben von karstigen Felsformationen. Wer lange Spaziergänge am Strand liebt, begibt sich zum Strand „Rincón“. Er liegt auf der tropisch grünen Halbinsel
Samaná in der Nähe des Fischerdorfes Las Galeras.
Am Ende des drei Kilometer langen Strandes gelangen die Ausflügler zum „Caño Frio“, einem glasklaren
Süßwasserfluss, der in das Karibische Meer fließt. Einen traumhaften Badeort gibt es auch in der Region
Punta Cana. Die „Playa Bavaro“ zieht Sonnenhungrige an. „Der Sand ist weiß, das Meer türkisblau und die Palmen spenden Schatten“, verrät Fernández.

Kite-Surfer und alle, die Wind für ihre sportlichen Aktivitäten brauchen, treffen sich am Strand Cabarete, östlich von Puerto Plata. „Der Strand ist den Atlantikwinden ausgesetzt. Viele Winddrachen und bunte Segel der Surfer prägen das Bild.“ Am Abend treffen sich die Sportler in den zahlreichen Bars, tanzen zu Merengue oder schauen den Bewohnern beim Domino spielen zu.

Wer vom Strand genug hat, besucht den Nationalpark Los Haitises mit seinen Mangrovenwäldern und Korallenkalk-Hügeln. Zwischen Schlingpflanzen können Urlauber per Boot die ausgedehnten Höhlensysteme besuchen, in denen einst die Taino-Indianer lebten. Während der Fahrt bekommen sie auch den Palmschwätzer zu hören, den Nationalvogel der Insel.

Dem trällernden Vogel begegnen Urlauber auch auf dem Hausberg von Puerto Plata. Eine Seilbahn spannt sich dicht über dem Regenwald auf den 800 Meter hohen Berg. Oben erwartet die Besucher ein Botanischer Garten und ein Abbild der Christusstatue von Rio de Janeiro, wenn auch viel kleiner. Zudem haben Ausflügler einen schönen Ausblick auf die bunten Häuser von Puerto Plata, die Küste und die Buckelwale, die sich aus dem Wasser katapultieren. widlak
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