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Ausgabe Nr. 48/2018 vom 27.11.2018, Fotos: picturedesk
Peggy March bei einem ZDF-Fernsehauftritt 2018.
Peggy March 1965
Schlagersängerin Peggy March hat auch mit 70 Jahren noch viele Träume
Im Jahr 1965 sang sich die gebürtige Amerikanerin Peggy March mit weißem Kleidchen, keckem Kurzhaarschnitt und angesagtem Akzent in die Herzen des deutschen Schlagerpublikums. Heute ist sie zwar keine 17 mehr, sondern 70, aber Träume, die hat sie noch immer.
Frau March, „Mit 17 hat man noch Träume“ war einer Ihrer größten Hits. Welche Träume haben Sie heute noch?
Ich wollte schon immer nach Ägypten oder Israel reisen. Schon als Kind haben mich diese beiden Länder fasziniert. Natürlich würde ich auch gerne noch einmal ganz alleine auf Tournee gehen und dabei die großen Konzerthallen füllen.

Sie leben heute in Florida (USA), kommen aber regelmäßig zu Auftritten nach Deutschland. Nervt es Sie, immer wieder die alten Lieder singen zu müssen?
Früher schon. Aber inzwischen bin ich darüber hinweg. Ich werde ja auch älter und klüger.

Ihr früherer Manager brachte Sie aber um Ihr ganzes Vermögen. Wie wichtig ist Ihnen heute Geld?
(beginnt zu singen) „Ich brauche keine Millionen.“ Ich möchte nur ein bequemes Leben führen können. Mein größter Reichtum ist, dass ich meinen Beruf noch ausüben kann.

Und wie kommen Sie mit dem Älterwerden zurecht?
Ich kämpfe jeden Tag darum, gut auszusehen. Schönheit kommt logischerweise von innen, hat aber auch viel mit gesunder Ernährung zu tun.

Sie haben also noch nie „anderweitig“ nachgeholfen?
Nein. Also, sich die Lippen aufspritzen lassen und all diese Dinge – bäh. Ganz furchtbar. Ich denke da vor allem an die zahlreichen Frauen, die nach Schönheitsoperationen regelrecht entstellt aussehen.

Gibt es derzeit einen Mann in Ihrem Leben? Sie mussten ja Ihrem Gatten Arnold Harris († 2013) auf dem Sterbebett versprechen, sich noch einmal neu zu verlieben.
Das stimmt, ja. Bis jetzt konnte ich dieses Versprechen aber noch nicht einlösen. Ich nehme schließlich auch nicht den Erstbesten von der Straße (lacht).

Machen Sie sich mit 70 Jahren schon Gedanken über den Tod?
Nein. Ich möchte aber verbrannt werden – wie mein Mann. Seine Urne steht ja immer noch in meinem Wohnzimmer. Ich träume davon, dass meine Tochter Sande-Ann, 44, unsere Asche eines Tages im Meer bei Florida verstreut. Dann sind mein Mann und ich endlich wieder vereint.
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