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Ausgabe Nr. 48/2018 vom 27.11.2018, Foto: picturedesk, jozsitoeroe, Fotolia
Der UNO-Umweltchef Erik Solheim trat nach seinen klimaschädlichen Dienstreisen zurück. Sogar US-Behörden bestätigen den Klimawandel.
20.000 Teilnehmer diskutieren in Polen über das Klima
Ausgerechnet in Kattowitz (Polen) beginnt am 3. Dezember die Klimakonferenz der Vereinten Nationen (UNO). Laut Weltgesundheitsorganisation liegen 33 der 50 meistverschmutzten EU-Städte in Polen.
In manchen Städten gehen die Menschen bei dickem Smog nur mit Schutzmasken auf die Straße. Viele Haushalte heizen dort noch mit Kohle.

Etwa 20.000 Menschen aus 190 Ländern werden in den ers-
ten beiden Dezemberwochen an der UNO-Klimakonferenz teilnehmen. Ein Gutteil davon wird wenig klimafreundlich nach Kattowitz (Katowice) reisen. Die Stadt wirbt schließlich auch damit, dass unter anderem drei internationale Flughäfen in der Nähe die Anreise in die Hauptstadt Oberschlesiens
erleichtern.

Zuletzt sind dem UNO-Umweltchef Erik Solheim seine klimaschädlichen Langstreckenreisen zum Verhängnis geworden. Laut einem Bericht soll er in 22 Monaten mehr als 400.000 Euro für Flüge und Hotelübernachtungen ausgegeben haben. Vier Fünftel der Arbeitszeit war er demnach nicht in seinem Büro anzutreffen.

Fliegen ist die klimaschädlichste Art des Reisens. Eine deutsche Studie hat jedoch ergeben, dass vor allem Grün-Wähler häufig ins Flugzeug steigen. Fast zwei Drittel davon bekunden zudem, gern den Flieger zu nehmen. Allerdings mehr als jeder Zweite mit schlechtem Gewissen.
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