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Ausgabe Nr. 46/2018 vom 13.11.2018, Foto: picturedesk
Im Jänner 2017 hat Barack Obama (re.) das Weiße Haus an Donald Trump übergeben.
Bei der Amtseinführung waren auch Michelle Obama (li.) und Melania Trump dabei.
Ex-First-Lady Michelle Obama will nicht Präsidentin werden
Nach der Wahl ist vor der Wahl. Im Senat haben die Republikaner von Präsident Donald Trump nach wie vor die Mehrheit. Doch im Repräsentantenhaus, der zweiten Kammer des US-Parlamentes, sind die Demokraten nach dem jüngsten Urnengang in der Überzahl.
Das gibt Hoffnung für die nächste Präsidentenwahl. Deren Termin steht schon fest. Am 3. November 2020 wird Donald Trump wohl sein Amt verteidigen.

Auf eine mögliche Gegen-Kandidatin müssen die Demo-
kraten verzichten. Michelle Obama, 54, will nicht Präsidentin werden. „Ich sage es ganz klar“, erklärt sie, „ich habe keine Absicht, jemals für ein Amt zu kandidieren. Ich war nie eine Anhängerin der Politik, und das, was ich in den vergangenen zehn Jahren erlebt habe, hat nicht dazu beigetragen, dass ich meine Meinung geändert hätte. Die Gehässigkeit stößt mich weiter ab.“ Eine andere Ex-First-Lady, Hillary Clinton, 71, hat damit kein Problem. Sie könnte angeblich gegen Trump antreten.
In ihrer Autobiografie „Becoming“ erzählt Michelle Obama auch, dass sie von der Kandidatur ihres Mannes Barack im Jahr 2008 wenig begeistert war. „Er wollte es und ich nicht.“ Sie habe letztlich zugestimmt, weil sie daran geglaubt habe, „dass Barack ein großartiger Präsident sein könnte.“

Die Obamas sollen mehr als 60 Millionen Euro für ihre Memoiren bekommen haben.
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