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Ausgabe Nr. 43/2018 vom 22.10.2018, Foto: Felicitas Matern
Wurde Herbert Steinböck als Baby vertauscht? Die Antwort gibt‘s in seinem neuen Programm „Ätsch“.
Kabarettist Herbert Steinböck, 60, feiert Premiere mit „Ätsch“
Wenn Kabarettisten einen runden Geburtstag feiern, gehört es schon zum guten Ton, dass sie mit einem neuen Programm aufwarten. Der 60jährige Herbert Steinböck bildet da keine Ausnahme. Er feiert am 29. Oktober (ab 19.30 Uhr) auf der Wiener Veranstaltungsbühne „CasaNova“ mit seinem neuen Geburtstagsprogramm „Ätsch“ Premiere.
Doch anders als viele seiner Kollegen bietet er dem Publikum dabei keinen humoristischen Rückblick auf sein bisheriges Leben. „Ich gehe vielmehr der Frage nach, was aus mir geworden wäre, wenn das Schicksal einfach ‚Ätsch‘ gesagt hätte. So wie zum Beispiel vor zwei Jahren, als der Fall einer jungen Steirerin bekannt wurde, die nach der Geburt vertauscht worden war. Fast jeder glaubt ja, dass er es besser hätte, wäre er ein anderer. Ich gebe mir jetzt diese Möglichkeit“, sagt Steinböck.

Herausgekommen ist eine bunte Mischung aus schrägen Charakteren, die der gelernte Schauspieler mit vollem Körpereinsatz und einer gehörigen Prise schwarzem Humor zum Leben erweckt. Angefangen vom Piloten, der dank moderner Technik nur noch von Zuhause aus arbeitet, bis hin zum Muttersöhnchen, das noch bei der Mama wohnt.

„Möglicherweise finde ich dabei heraus, dass das eigene Leben eh wirklich schön ist und ich stolz auf das Erreichte sein kann“, schmunzelt der Kabarettist. Der 60. Geburtstag hat den gebürtigen Wiener also offensichtlich nicht in eine Lebenskrise gestürzt.

„Ich erlaube mir, positiv in die Zukunft zu schauen und beginne mit ‚Ätsch‘ sozusagen einen neuen Lebensabschnitt“, erzählt Steinböck. Schließlich ist es auch sein erstes Solo-Programm seit nunmehr acht Jahren. „Natürlich bin ich ein bisserl nervös, ob es auch funktioniert. Aber ich genieße es, auf der Bühne zu stehen, ich liebe das Publikum. Und glücklicherweise kann ich meinen Beruf auch noch mit 70 ausüben“, wischt Herbert Steinböck etwaige Pensionsgedanken vom Tisch. Infos:
herbertsteinboeck.com. nageler
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