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Ausgabe Nr. 37/2018 vom 11.09.2018, Foto: ORF
Die beliebte Moderatorin Verena Scheitz und DJ Ötzi
Moderatorin Verena Scheitz tritt für die ORF-„Alpen-Radshow“ in die Pedale:
„Ich liebe Radfahren, bin aber leider etwas patschert“
Vom 23. bis 30. September wird Tirol zum Mittelpunkt des Radrennsports, wenn in Innsbruck die Straßenrad-Weltmeisterschaft stattfindet. Doch bevor die Profis in die Pedale treten, präsentieren Publikumsliebling Verena Scheitz, 46, und der Ex-Schirennläufer Stephan Eberharter, 49, in der „Alpen-Radshow“ (15. September, 20.15 Uhr, ORF 2) die schönsten Tiroler Radstrecken zum Nachstrampeln. Wir erreichten die Moderatorin im Kreta-Urlaub.
Frau Scheitz, Sie gönnen sich gerade ein wenig Erholung?
Ja. Im Süden der Insel ist es herrlich.Heuer bin ich etwas später nach Griechenland gefahren, weil meine Mutter einen Schlaganfall gehabt hat. Zum Glück geht‘s ihr schon wieder besser.

Am Samstag sehen wir Sie in der „Alpen-Radshow“ …
Genau. Stephan Eberharter und ich präsentieren dabei die WM-Radstrecke, die durch das Ötztal, Zillertal, Inntal und Alpbachtal führt. Dazwischen stellen wir den Zusehern auch interessante Persönlichkeiten vor, die in diesen vier Tälern leben. Es geht um eine Mischung aus Musik, Menschen und sportlichen Aktivitäten.

Sie stehen dabei nicht im Mittelpunkt?
Nein, um Gottes willen. Ich bin nur eine Moderatorin. Die Stars sind der DJ Ötzi, der Hansi Hinterseer und die Musikgruppe „Die Seer“.

Es heißt, Sie wären bei den Dreharbeiten ganz ordentlich ins Schwitzen gekommen.
Ja, weil ich in der Sendung viel mit meinem alten Waffenrad herumfahre. Und bekanntlich ist in Tirol die Landschaft nicht gerade flach.

Ist es schwer, so ein altes Rad zu fahren?
Ich liebe Radfahren, bin aber leider etwas patschert. Bei den Dreharbeiten im August bin ich mit dem Waffenradl auch ein paar Mal umgeflogen. Aber nicht, weil ich vom Schnaps besoffen war, sondern weil das Rad statt Bremsen nur einen Rücktritt hat.

Sie haben sich dabei aber nicht verletzt?
Nein. Abgesehen von ein paar blauen Flecken blieb alles im grünen Bereich. Radweltmeisterin werde ich aber sicherlich keine mehr (lacht).

Radfahren soll ja angeblich auch das schlechte Cholesterin senken?
Ja, aber auch ein gelegentlicher Verzicht aufs Schnitzerl kann helfen.

Macht Sie Radfahren glücklich?
Ja, außer es tut mir alles weh. In Wien macht mir das Radfahren aber ein wenig Angst, weil der Verkehr einfach so dicht ist. Für die riskanten G‘schichten ist jedoch ohnehin der Stephan zuständig. Ich präsentiere das Radfahren eher von der gemütlicheren Seite. Deswegen fahr‘ ich in der Sendung auch teilweise mit dem Elektroradl durch die Gegend.

Was halten Sie eigentlich von Stephan Eberharter als Moderator?
Er ist super, ein echtes Naturtalent. Für mich die Entdeckung des Jahres.

Und menschlich?
Da klappt‘s ebenfalls prächtig. Wir haben ja schon bei der Sendung „Das Rennen“ mitgemacht, wo wir hinter der Schirennläuferin Steffi Schuster und dem Volksmusiker Marc Pircher Zweiter wurden. Am Stephan hat‘s freilich nicht gelegen (lacht).

Haben Sie bei den Begegnungen mit den Tirolern auch so viel zu lachen gehabt?
Ja, wirklich spaßig war die „Yak“-Geschichte mit den asiatischen Hochlandrindern. Da hat mir der Besitzer Michael Wilhelm gesagt, die Tiere wären nur eine halbe Stunde entfernt. Und dann mussten wir die Rindviecher zwei Stunden lang suchen. Und ich weiß noch, der Produktionsleiter hat vollkommen verschwitzt herumgeschrien, „abbrechen, die depperten Viecher finden wir niemals.“ Ich hab‘ dann g‘sagt, jetzt gehen wir noch über diesen Hügel, und da waren sie Gott sei Dank dann auch.

Hatten Sie Angst vor den Yaks?
Nein, ich habe die Tiere sogar gestreichelt. Es ist aber ratsam, sich den Kühen nur zu nähern, wenn einer dabei ist, der sich auskennt. Sonst kann ganz schnell etwas passieren.

Der Umgang mit DJ Ötzi war vermutlich weitaus weniger gefährlich?
Also, ich bin gut mit ihm zurechtgekommen. Er ist gemütlich, angenehm und hochprofessionell.
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