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Ausgabe Nr. 27/2018 vom 03.07.2018, Foto: Getty Images
Frankreich hat das Freiland-Tempolimit von 90 auf 80 Stundenkilometer gesenkt. Drei Viertel der Franzosen sind dagegen.
Autofahrern drohen im Urlaub teure Kostenfallen
Knapp jeder vierte Urlauber verreist mit dem Auto. Doch die Fahrt in den Süden kann zur Kostenfalle werden.
In Kroatien sind etwa die meisten Parkplätze gebührenpflichtig. „Auch wenn dies für Urlauber oft nicht auf den ersten Blick erkennbar ist“, erklärt Dagmar Riedl vom ÖAMTC. „Als Nachweis sollte unbedingt die jeweilige Parkkarte aufbewahrt werden, und zwar fünf Jahre lang“, empfiehlt die Expertin. Denn zuletzt erhielten Urlauber „auch noch Jahre nach ihrem Kroatienurlaub nachträglich Schreiben wegen angeblich nicht bezahlter Gebühren.“

In Italien kann die Besichtigung historischer Stadtzentren teuer werden. Wer ohne Genehmigung in eine verkehrsberuhigte Zone, die sogenannte „Zona traffico limitato“ (ZTL) fährt, dem drohen mindestens 80 Euro Strafe. Italienische Strafzettel zu ignorieren, ist ebenfalls nicht ratsam. Offene Strafen können auch bei uns zwangsweise eingetrieben werden, fünf Jahre lang und sogar bei der Wiedereinreise.

In Frankreich müssen Reisende auf die Bremse steigen. Dort gilt seit Anfang Juli Tempo 80 auf Freilandstraßen, vorher waren es 90 Kilometer. Wer zu schnell fährt, dem droht eine Geldbuße von mindestens 68 Euro. Auch in Dänemark, Finnland, Malta und Zypern gilt auf Landstraßen Tempo 80. In Schweden dürfen Autolenker auf Freilandstraßen höchstens 70 Stundenkilometer erreichen.
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