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Ausgabe Nr. 21/2018 vom 22.05.2018, Fotos: Getty Images, picturedesk.com
2018: Immer noch eine kompakte Gruppe. Die fünf Sänger wissen ihr Publikum zu begeistern.
1995: „Backstreet Boys“
Einfach nur fünf Freunde, die singen
Sie nennen sich zwar die „Backstreet Boys“, aber als eine sogenannte „Boyband“ haben sich die fünf Sänger nie gesehen. „Das kommt uns heute zugute“, weiß Howie Dorough, 44. „Wir waren immer schon eine Gesangsgruppe im Stile von ,Boys II Men‘ oder ,The Temptations‘. Zu unseren Anhängern gehörten von Anfang an nicht nur junge Zuhörer, sondern auch Erwachsene.“
Generationenübergreifende Musik zu machen dürfte wohl der Grund sein, warum die fünf Sänger nach 25 Jahren noch begeistern können. Weil ihre Musik unverwechselbar ist. Dies unterstreichen sie mit ihrem neuen Lied „Don‘t Go Breaking My Heart“. Es ist die erste Neuveröffentlichung seit fünf Jahren. Die Melodie geht ins Ohr, die Harmoniegesänge der fünf – seit jeher ihre größte Stärke – sitzen wie maßgeschneidert, und die Produktion ist weder zu modern noch zu altbacken. „Wenn du die Augen schließt und das Lied hörst, weißt du sofort, dass wir es sind“, erklärt Dorough.

„Die Backstreet Boys“ scheinen lange weg gewesen zu sein. Doch das gilt nur für Europa. In ihrer Heimat Amerika sind Dorough und seine Kollegen Kevin Richardson, Nick Carter, AJ McLean und Brian Littrell – Carter ist mit 38 Jahren das Küken, Richardson mit 46 Jahren der Senior –, stets present.

Sie haben eine feste Konzertreihe in Las Vegas und stechen von Florida aus immer wieder in See. Zu einer Art „Backstreet Boys“-Kreuzfahrt. „Was unverschämt viel Spaß macht“, schwärmt Dorough.

Freilich, es mutet schon eigenartig an, gestandene Männer in Formation tanzen zu sehen. Aber das Quintett hat Freude daran. Und zwar so viel, dass es durchaus vorstellbar sei, sie auch mit 70 Jahren noch zu sehen, wie sie sagen.
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