Jetzt anmelden
Ausgabe Nr. 49/2017 vom 04.12.2017, Foto: Trölß
Museumschef Karl Ertler zeigt, wie damals ein Traktor gestartet wurde.
Unsere kleinen Museen
Das Landtechnik-Museum
Mehr als zwei Jahrhunderte technischer Raffinesse breiten sich im Landtechnik-Museum in Sankt Michael (B) vor den Besuchern aus. Gezeigt werden vorwiegend historische Arbeitsgeräte aus dem Burgenland, aber auch aus anderen Bundesländern.

„Wir haben zum Beispiel eine Dreschmaschine aus dem Mostviertel, einen Traktor aus der Wachau, eine Dampfmaschine aus dem Waldviertel oder eine Obstspritze aus der Steiermark“, erzählt Museumskurator Karl Ertler. Das älteste Objekt ist jedoch ein etwa 200 Jahre alter spanischer Pflug.

Besonders stolz ist der 69jährige auf einen Traktor aus dem Jahr 1920 (Bild li.), „ein sogenannter Fordson“, erklärt Ertler, der insgesamt mehr als 2.000 Ausstellungsgegenstände auf einer Fläche von 2.700 Quadratmetern hütet. Die meisten davon sind Dauerleihgaben und Geschenke von Sammlern sowie Besitzern, die ihre Erbschaften an einem sicheren Ort aufbewahrt haben möchten. „Es ist eine Ausstellung mit viel Liebe zum Detail. Hier lässt es sich perfekt in jene Zeit zurückwandern, in der noch mit Pferden gepflügt und händisch geerntet wurde“, erzählt der Museumschef. Am 24.12. (10 bis 15 Uhr) ist der Eintritt wegen der Veranstaltung „Kinder warten auf das Christkind“ frei. Gruppenführungen sind nach telefonischer Voranmeldung jederzeit möglich. Preis: ab 5 Euro. Info-Tel.: 03327/8813.
Weitere Inhalte dieser Ausgabe:
Ihre Meinung
Ihre Meinung ist uns wichtig.

Schreiben Sie Ihren Kommentar zu diesem Artikel, den wir dann prüfen und veröffentlichen werden.
Bitte melden Sie sich an, um einen Kommentar zu verfassen.
Werbung