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Ausgabe Nr. 47/2017 vom 21.11.2017, Foto: Judith Maria Trölß
Bernd Kraml freut sich über jeden Besucher.
Unsere kleinen Museen
Das „Triebwerk“-Museum
Alles zum Thema der technischen Fortbewegung der Menschheit in den vergangenen 2.000 Jahren gibt‘s im Modellbaumuseum „Triebwerk“ im Herzen Vöcklabrucks (OÖ) zu bestaunen. Gezeigt werden dabei auf 150 Quadratmetern Ausstellungsfläche mehr als 800 Modelle in unterschiedlichen Maßstäben aus dem Bereich der Schifffahrt, der Luftfahrt, der Triebwerkstechnik, des Motorsports, der Raketentechnik und des Lokomotivenbaus.

„Fast alle Modelle sind von mir in den vergangenen
50 Jahren persönlich zusammengebaut worden“, erzählt der Museumsleiter Bernd Kraml, während er stolz sein erstes Flugzeugmodell präsentiert, das er im Alter von 13 Jahren aus 40 Bauteilen zusammengesetzt hat (Bild). Weitaus zeitaufwändiger und kniffliger war der Bau des französischen Segelschiffes.

„Für die 4.000 Teile habe ich etwa 300 Arbeitsstunden investiert“, sagt Kraml. Die Besonderheit in seinem Museum ist aber auch eine computerunterstützte Informationsplattform, sodass nahezu jedes ausgestellte Stück vom Besucher auf einem Monitor mittels Modellnummer abgerufen werden kann.

„Durch die 1.300 Videofilme und 900 Textinformationen wird es möglich, auf spannende Art und Weise zu erfahren, warum ein Schiff schwimmt und weshalb ein Flugzeug fliegt“, erklärt der Profibastler. Geöffnet hat das Museum am Stadtplatz täglich von 9–18 Uhr, so. und feiertags geschlossen.

Führungen nach Voranmeldung unter Tel.: 07672/26644.
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