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Ausgabe Nr. 44/2017 vom 30.10.2017, Foto: dpa
Marilyn Manson hat auf seiner neuen Platte „Heaven Upside Down“ wieder zu sich gefunden und ehrt mit einem persönlichen Lied den verstorbenen Vater.
Der Schock-Rocker zeigt Gefühle
Mein Vater hat mir durch seinen Glauben an mich den Rücken gestärkt“, bekennt Marilyn Manson. Durchhaltevermögen und Stärke kann der 48jährige Schockrocker aus Amerika durchaus gebrauchen. Denn zuletzt lief es für ihn nicht besonders gut. Sowohl privat als auch beruflich.
Erst starb seine Mutter und heuer im Frühjahr auch der Vater. „Ich vermisse ihn natürlich, bin aber nicht mehr traurig. Das hätte er nicht gewollt, weil er selbst gelitten hat ohne meine Mutter. Mein Vater würde sich jedoch freuen, wenn er in Verbindung gebracht wird mit meiner neuen Platte ,Heaven Upside Down‘. Denn er hat die Lieder geliebt, weil sie kompromisslos sind“, erklärt Manson. Die Botschaft, die sich durch das neue Werk zieht, ist dann auch recht eindeutig und typisch für den 48jährigen. „Verarsch mich nicht oder irgendjemanden, der mir nahe steht. Denn sonst werde ich dir übel mitspielen.“ Manson freut sich, endlich wieder sagen zu können: „Das bin ich.“

Den geliebten Vater hat er darüberhinaus nicht vergessen. Das Lied „Saturnalia“ sei ihm gewidmet, erklärt der Musiker. Es entstand als Letztes und behandelt die Mythologie des Vater-Sohn-Kreislaufes. „Ich stellte es fertig, kurz bevor ich von ihm Abschied nehmen musste. Er hatte Krebs.“

Dem Vater wäre der Sohn beinahe gefolgt. Denn bei einem Konzert in New York (USA) fiel ein Teil der Bühnendekoration auf ihn herab. Zum Glück kam Manson mit leichten Verletzungen davon. Dieser Tage gab der Rocker zudem bekannt, seinen langjährigen Bassisten Jeordie White, 46, gefeuert zu haben.

White sieht sich mit Vergewaltigungsvorwürfen konfrontiert. Seine ehemalige Freundin Jessicka Addams wirft ihm vor, sie in den 90er Jahren missbraucht zu haben.
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