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Ausgabe Nr. 43/2017 vom 23.10.2017, Foto: picturedesk.com
Francis Fulton-Smith.
Francis Fulton-Smith: „Ich bin ein guter Hausmann und Koch“
Francis Fulton-Smith ist der Sohn eines Briten und einer Deutschen. In seinem Buch „Loving se Germans“ widmet sich der 51jährige humorvoll den Eigenheiten beider Nationen. Privat lebt er seit knapp einem Jahr getrennt von seiner Noch-Ehefrau Verena Klein.
Herr Fulton-Smith, sind Sie von Ihrer Frau bereits geschieden?
Nein. Alles ist noch in der Schwebe. Wir leben aber getrennt.

Reden Sie noch miteinander?
Wir gehen gut miteinander um und wollen uns beide um unsere Töchter Joliene, 8, und Audrey, 5, kümmern. Eine neue Frau gibt es derzeit aber nicht in meinem Leben.

Wären Sie denn ein guter Hausmann?
Ja, ich glaube schon. Ich bringe den Müll raus und putze. Ich kann sogar bügeln, das hat mein Vater mir beigebracht. Nur vor Dingen, die mit Strom zusammenhängen, habe ich höchsten Respekt und lasse die Finger davon.

Können Sie auch kochen?
Und wie. Ich könnte mir den Beruf als Koch sogar als Alternative zur Schauspielerei vorstellen. Vielleicht mache ich einmal ein Restaurant auf. Kochen ist eine große Leidenschaft von mir.

Welche Interessen haben Sie sonst noch?
Fischen und Aikido, eine japanische Kampfkunst, erden mich. Ich lebe als Künstler in einer Seifenblase, denn ich verkaufe eine Scheinwelt. Beim Fischen in der Natur finde ich meine innere Ruhe.

Diese Ruhe hätte Ihnen schon in der Schule gut getan, oder?
Ja, denn ich wurde in der Schule gemobbt. Darunter habe ich gelitten. Irgendwann habe ich mich dann daraus befreit, indem ich mir den Anführer schnappte und ihn verprügelte. Mobbing ist das Grausamste, was Kinder einander antun können.

Wie war Ihre Schulzeit im Internat generell?
Ich habe Ohrfeigen kassiert, wenn ich nicht gefolgt habe. Die waren nicht ganz unberechtigt. Heute würden die Eltern sofort eine Riesenlawine lostreten. Im Internat kam ich auch mit Drogen in Berührung. Wir haben manchmal eine Hasch-Zigarette herumgereicht. Einige meiner Mitschüler sind später aufgrund ihres Drogenkonsums gestorben. Heute sind noch viel schlimmere Drogen am Markt als zu meiner Jugendzeit.

Machen Sie sich diesbezüglich Sorgen um Ihre Töchter?
Ich möchte meine Kinder beschützen. Aber ich kann nicht alles verhindern. Ich versuche, sie charakterlich zu festigen, dass sie von Drogen einmal die Finger lassen.
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